Konto gesperrt, weil angeblich gehackt


#21

Und das ewige Geleiere: amazon erwartet, dass Kundnantworten innerhalb von 24 Std. beantwortet werden und macht das aber nicht mit den Verkäuferanfragen - der Vergleich ist total abgelutscht und wird bei jeder passenden oder nicht passenden Gelegenheit angeführt - und außerdem hinkt er gewaltig, da es einfach nicht vergleichbar ist.

Vielleicht sollten sich die ganzen gehackten und jetzt im Nachhinein durch Einloggen von sonstwoher gesperrten Verkäfuer mal überlegen, wie sie anderen Verkäufern geschadet haben.

Tagelang waren wir mit nichts Anderem beschäftigt, als fake shops von unseren Angeboten zu entfernen - keiner kann beziffern, welcher Schaden da enstanden ist, weil Kunden dort gekauft und nie was bekommen haben - die vielleicht jetzt die Nase voll haben von amazon.
Keiner weiß, wie viele Kunden momentan eher weniger auf ama kaufen.

Und solche Händler wie wir - mit anständigen Virenscannern, ZSV, jeglichem Schutz und Vorsichtsmaßnahmen, die man nur treffen kann, haben einen Schaden durch die Vielzahl der Leute, die sinnlos herum clicken, sich von sonstwoher einloggen und jetzt noch beleidigt sind, weil amazon ihnen den Laden dichtgemacht hat und nicht SOFORT alles wieder in Ordnung bringt.

Sowas nennt man einfach “den Schuß noch nicht gehört”.

Jeder der durch die genannten Gründe ´raussfliegt, ist selbst schuld - und das einzig Positive ist, dass der Markt so auf gewise Weise auch bereinigt wird.


#22

Ziemlich albern das Ganze.

Seit der großen Fake-Shop Welle, die im April begann, gibt es scheinbar immer mehr gehackte Händler-Accounts, oder Privat-Accounts die von den Angreifern dann in Händler-Accounts umgewandelt werden.

z.B.
https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B00D3903Q6 (ca. 10 unterschiedliche Verkäufer und KEINER ist echt)
https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B01HHZA08W (ca. 6 unterschiedliche Verkäufer und nur einer ist echt)

Das Melden dieser Fake-Händler hier im Forum ist wohl zwecklos oder es wird zumindest viel zu spät darauf reagiert. z.B. https://sellercentral.amazon.de/forums/thread.jspa?messageID=1614471 (nach mehr als 24 Stunden sind die immer noch online)

Das Melden über den Verkäuferservice ist ebenfalls oft zu langsam.

Warum gibt es also eigentlich noch immer keine zentrale Sammelstelle (z.B. ein spezielles und leicht erreichbares Kontaktformular) für das Melden von Fake-Shops?

Stattdessen unbescholtene Händler wegen nichtigen Gründen (z.B. Bankverbindung gewechselt) zu sperren, kann jedenfalls nicht der richtige Weg sein.

Immerhin seit Ihr mittlerweile auch außerhalb von Amazon gehört worden:

  • [Onlinehaendler-News: Existenzen bedroht: Amazons Kampf gegen Fake-Shops trifft normale Händler|https://www.onlinehaendler-news.de/handel/allgemein/29043-existenzen-bedroht-amazons-kampf-gegen-fake-shops-trifft-normale-haendler.html]
  • [T3N: Amazon kämpft gegen Betrugsfälle – und bestraft dabei unbescholtene Händler|http://t3n.de/news/amazon-betrug-marketplace-fakeshop-825593/]
  • [Golem: Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler|https://www.golem.de/news/betrugsverdacht-amazon-deutschland-sperrt-willkuerlich-marketplace-haendler-1705-127992.html]

>
> [Alle Forum Beiträge von Fight4yourRight anzeigen|https://sellercentral.amazon.de/forums/search.jspa?threadID=&ref_=xx_sfsrch_cont_sfsrch&q=&objID=&userID=6330&dateRange=all&numResults=30]


#23

Albern?

Leute Leute … man man man.

Wie währe es einfach mit zum Großteil grober Fahrlässigkeit bei der Accountführung vom Großteil der Leute die sich hier beschweren? Alles auf Amazon schieben geht natürlich immer leicht.

Man liest es immer wieder und es wird nicht daraus gelernt:
Gleichzeitiger Login von mehreren Standorten in den gleichen Account.
Mehrere Personen im gleichen Account eingeloggt. Dann ist einer in DE und einer irgendwo in PL unterwegs.
Es wird sich von diversen Endgeräten eingeloggt ohne nachzudenken.
Es werden Links angeklickt ohne nachzudenken.

Von den mir bekannten vielen Fällen hatte kein einziger den 2FA Auth aktiviert.

Da hält sich mein Mitleid absolut in Grenzen. Absolut fahrlässig wie die Leute hier mit Ihren sensiblen Accountdaten umgehen.

Und wenn dann noch Existenzen daran hängen, dann gibt es gar kein Mitleid. Dann ist es ganz einfach die eigene Schuld aufgrund der eigenen extrem hohen Fahrlässigkeit.

Und was Golem schreibt ist jawohl auch lächerlich.
Die mukieren sich darüber, dass Amazon das Konto sperrt, wenn eine Bankverbindung geändert wird? Ja natürlich macht Amazon das und das ist auch gut so!

Es gibt Leute mit Umsätzen weit vom monatlichen 5 Stelligen Bereich entfernt.
Da will ich mal sehen, wie du dich als Unternehmen rechtfertigen muss, wenn irgendjemand die Bankverbindung ändert und du 500.000 EUR auszahlst auf ein falsches Bankkonto, ohne jegliche Prüfung des Kontos oder des Accounts. Nicht zuletzt aufgrund von Terrorismus Finanzierung & Geldwäsche, davon mal ganz abgesehen.

Lächerlich Leute …

Denkt doch bitte erst einmal ein wenig selber nach und schaut mal über den Tellerrand anstatt sich jedes mal über Amazon auszukotzen. Ständig dieses rum geplärre und niemals die Verantwortung für sein eigenes handeln und Denken übernehmen …


#24

Das nennt man dann einfach beratungsresistent…aber wenn´s Dir dann besser geht, das amazon schuld ist und sonst niemand - dann mach´ halt so weiter, Du hast absolut nichts verstanden, von dem was mahone geschrieben hat.
Es hat jedenfalls total den Nagel auf den Kopf getroffen, auch wenn es viele so nicht sehen (wollen).


#25

Wenn man den 2FA Auth aktiviert hat und ggf. die Performance über etwaige Änderungen informiert, dann gibt es keine Probleme.

Fakt ist einfach: Die ganzen Leute die hier täglich um Hilfe bitten und die Amazon aufgrund der Sperrungen verteufeln und andere die rumschreien bemühen sich grundsätzlich nicht um die Sicherheit Ihrer Selleraccounts. Was im übrigen gegen die AGB von Amazon verstößt, welche jeder Seller zugestimmt hat.

Wie bereits gesagt: Keinen 2FA Auth aktiviert, Login von mehreren Personen in den gleichen Account, keine eigenen Zugänge/Accounts für Mitarbeiter, Login von mehreren Standorten, Kontodaten werden im Urlaub - respektive in einem anderen Land geändert usw.

All das ist Unachtsamkeit und grobe Fahrlässigkeit.

Und schlussendlich sind diese Leute selbst schuld, wenn sie ins Raster fallen. Nicht Amazon.


#26

Hallo Wiggerl,

was Amazon von anderen Plattformen unterscheidet, ist das Amazon als so eine Art “Zwischenbank” funktioniert". Das macht diesen Marketplace für jedwede Form von Betrügern so interessant. Übernehme einen Account, tätige Fake-Verkäufe und überweise das Geld auf ein Konto Deiner Wahl. Das geht in der Form nur hier. Deshalb: Wie kommst Du auf “angebliche Hacker”? Es gibt genug Threads und Betroffene hier, die Dir bestätigen können, dass es sich um reale Hacker handelt.

Ähnlich sehe ich es mit den falschen Performance-Werten im April: Ich unterstelle hier keine Absicht. Das Ganze ist ein wahnsinnig komplexes System, das einmal ganz klein gestartet ist. Es wurden immer mehr Features und Erweiterungen “aufgegepropft”, und seit dem letzten Jahr werden wir ständig von irgendwelchen Neuerungen “überrascht”. Das es da zu Bugs (und zwar massenweise) kommt, ist für mich nachvollziehbar. Natürlich ist der Umgang mit uns völlig daneben, aber ich befürchte, dass das System gar nicht mehr völlig unter Kontrolle ist, und einige “Bug-Auswirkungen” schlicht nicht rückgängig gemacht werden können, weil niemnad mehr dieses völlig ineinander verschachtelte System wirklich versteht und beherrscht.

Angst machen mir die Sperrungen, die erfolgen, wenn man sich von einem anderen Gerät einloggt: Ich, und nur ich, greife grundsätzlich nur von meinem Desktop auf das SC zu. Aber: Irgendwann wird mein mittlerweile recht betagter Freund sich verabschieden. Es ist übel, dass man Angst haben muss, sich ein neues Gerät anzuschaffen, weil das zur Sperrung führen kann :-/

Grüße

Tante Gerda


#27

Du bist nicht zufällig kurz davor, bald deinen Namen zu wechseln? .-)


#28

so so, “beratungsresistent”, dann also noch mal für alle Möchtegernberater: Amazon schließt ein Konto weil irgendein Algodingsbums Alarm schlägt. Kann passieren. Was wirklich passiert ist, weiß auch der Algodingsbums nicht, der folgt ja sowieso nur seinen programmierten Vorgaben, fragen tut der nix. In einem Fall mag die mathematische Entscheidung ein Konto zu schließen korrekt sein, in einem anderen Fall vielleicht eher weniger, gelegentlich auch gar nicht. In einem Fall hat der Schlauberger aus dem Rechenzentrum Schlimmeres verhindert, weil tatsächlich gehackt, gefakt oder was auch immer wurde; im anderen Fall hat er aber Schlimmeres verursacht, weil er den Login aus Thailand, Burundi oder von Muttis Rechner “versehentlich” (weiß schon, ein Algodingsbums kennt kein Versehen) als Hacker-Attacke wahrgenommen hat. Dabei kann ein Login aus Thailand, Burundi oder von Muttis Rechner genauso sicher oder unsicher sein wie der Login von meinem eigenen Rechner. Die Verantwortung, wer welchen Rechner wo und wie zum Login benutzt, trägt jeder selber. Dabei gibt´s - jetzt muss ich den Möchtegernberatern durchaus recht geben - Leute, die sich etwas mehr Gedanken machen und andere, die sich eher weniger bis überhaupt keine Gedanken machen. Und die einen handeln etwas vorsichtiger und die anderen halt etwas weniger vorsichtig. Ich gehöre, schon weil ich notorisch “beratungsresistent” bin, eher zu Ersteren, benutze bevorzugt meinen eigenen Rechner, mache aber auch meine Fehler und frag mal Mutti, wenn ich meinen Rechner grad nicht zur Hand habe. Dabei ist Muttis Rechner aber clean, das weiß ich, weil Mutti clean ist und sowieso bei allem großen Wert auf Sauberkeit legt. Nur der Algodingsbums weiß das nicht, der wittert Verschwörung, weil er Muttis Rechner nicht kennt. Also wird die Verschwörungsattacke kurzerhand zubetoniert und der Account geschlossen. Und jetzt, bitte aufpassen alle Möchtegernberater, ist beim Plattformbetreiber plötzlich niemand zuständig, um Mails zu beantworten, den Vorgang zu prüfen, wenn´s geht auch mal zeitnah, um dann die Entscheidung auch zeitnah zu korrigieren, wenn´s denn was zu korrigieren gibt. Da ändert einer im Verkäuferkonto seine Bankverbindung, weil er die Bank gewechselt hat und anschließend bleibt er drei Monate gesperrt, weil der Algodingsbums Verschwörung wittert und sich keiner beim Service zuständig fühlt und den Vorgang halbwegs zügig prüft. Gleiches passiert bei Änderungen im Impressum und anderen “Einstellungen”. Und der guten Klarheit halber nochmal: Wenn von mir einer erwartet, dass ich Kundenanfragen in 24 Stunden beantworte und dafür auch noch 30% Prozent Gebühren einstreicht, dann erwarte ich mindestens den gleichen Service in zwölf Stunden. Da bin ich gerne und eindeutig “beratungsresistent”.


#29

Hi,

habe eben diesen Thread von Dir gefunden:

Heißt das “Muttis Rechner” war in Deinem Fall doch nicht sauber? Bei allem Mitgefühl - Du solltest also am Besten wissen, dass die Maßnahmen von Amazon durchaus gute Gründe haben. Würden die Leute mehr auf Sicherheit achten, wären solche Maßnahmen seitens des Marketplace nicht nötig.

Und: Wahrscheinlich wurde durch die schnelle Reaktion seitens Amazon auch verhindert, dass DIR ein großer finanzieller Schaden entstanden ist. Hast Du die Sicherheitslücke mittlerweile gefunden und geschlossen?

Grüße

Tante Gerda


#30

Hallo,

wir sind mittlerweile seit über 10 Tagen ohne Verkaufsberechtigung. Der Hinweis, dass unsere Anfrage an die Abteilung “Verkäufer Performance” weitergeleitet wird, haben wir mehrfach vom Support erhalten, - bisher ohne jegliches Feedback der Abteilung.

Der Zugriff hat von einem Standort ca. 20 km von unserem Lager stattgefunden (Also nicht aus dem Ausland). Unsere Buchhaltung arbeitet getrennt von unserem Lager.
Der Standort selbst wird durch unsere eigene IT sichergestellt.

Prinzipiell gebe ich Dir recht (Eiskönigin) und finde ich es gut, dass Amazon die Sicherheitsverifikation zum Schutz sowohl der Käufer, als auch Verkäufer erhöht. Wir wünschen uns an dieser Stelle aber einfach eine bessere Betreuung und schnellere Reaktionszeiten.

In diesem Sinne warten wir weiter auf Antwort von jemandem, der sich unserer Problematik annimmt.

Grüße


closed #31