Brauche mal eure Erfahrungen mit Versand durch Amazon


#1

Hallo ihr Lieben

Ich brauche mal eure Erfahrungen zwecks Versand durch Amazon.
Ich überlege wirklich den Versand durch Amazon abwickeln zu lassen.
Stimmt es wirklich das man dadurch mehr Absatz und dadurch mehr Umsatz hat?
Wie macht ihr das dann mit den Rechnungen an die Kunden?
Es klingt alles so gut aber meist gibt es immer eine Haken oder?
Die Zeit die man durch die Zeit des Verpackens spart und natürlich auch die Kosten für die Kartonagen.
Wenn ihr die Ware an Amazon schickt erstellt ihr dann einen Lieferschein für Amazon? Ich würde es nämlich so machen da ja auch die Bestände aus meiner Wawi ausgebucht werden müssen oder wie macht ihr das?

Ich überlege echt hin und her und wollte einfach mal eure Erfahrungen.

LG Ivi


#2

Hallo Ivi,

Deine Frage wurde bereits mehrfach im Forum diskutiert und - so wie ich das überblicke - auch beantwortet. Du findest dort mehrere Erfahrungsberichte, die sowohl positive als auch negative Erfahrungen mit FBA “Versand By Amazon” :wink: beschreiben:

https://sellercentral.amazon.de/forums/search.jspa?ref_=xx_sfsrch_cont_sforums&objID=&q=fba

Sei nicht so faul und laß die anderen die Arbeit für Dich machen: Nutze die Forensuche!

Viele Grüße von der Hexe.


#3

Bastelsachen…oft instabile Verpackungen…Gefahr der Lagerschäden bei Amazon zu deinen Lasten…alle Retouren gehen ungeprúft ins Lager…hohe Kosten…
Wir fahren derzeit ohne wesentlich besser und unsere Logistik funktioniert super. Was macht Ihr wenn ihr auf mehreren Plattformen verkaufen wollt? Es ist sehr gefährlich nur auf ein Pferd zu setzen.
Gruß
Heinz


#4

Hi hiiiiillllllfffffffffffeeee
Was ist mit den Retouren?

Ich habe als Privater Verkäufer ein Smartphone verkauft nun reoutre und Geld wurde schon wieder abgezogen…Artikel WAR NEU OVP was nun wenn alle Folien absind … Kratzer ?=??? Ich kann es nicht mehr als NEU verkaufen und müsste drauf zahlen!! Was soll ich tuen? Schickt amazon das zu mir zurück oder verkaufen die es erneut??


#5

Hallo,
Hast du den Artikel selbst verschickt? Wieso hat dann der Käufer das Geld und du nicht die Ware? Leider ist Ama fúr Private denkbar ungünstig für alles was Akku, Kabel etc. hat. Gerade bei Handys wird gerne betrogen, alt gegen neu getauscht und so weiter.
Ich hoffe für dich das das Lehrgeld nicht zu teuer wird.
Gruß
Heinz


#6

Ich habe es an Amazon verschickt und die haben es dann verkauft.

Nunja ich bin sehr auf die Abzocke gespannt.

Eines vorweg: Das war das letzte mal das ich bei Amazon etwas über deren “Versand durch Amazon” verschickt habe.

Toll das Amazon den Service leitet, aber was bringt mir das?
Wahrscheinlich habe die nicht mal nach dem Grund der Retoure gefragt und das es von einem privat Verkäufer stammt interresiert auch keinen.

Warum steht denn da extra: Versand durch Amazon Verkauf von …?


#7

Hallo,
wir haben jetzt seid ca. 2 Jahren Versand durch AMAZON gemacht. 2 Verifikationen unsrer Firmendaten durchlaufen, bei den letzten Verifikationen blieben die Angebote bestehen, dh. der Verkauf lief weiter. Dieses mal wollen Sie wieder verifizieren, dh, Du mußt sämtliche notariellen Gründungsunterlagen der Firma, Verbrauchsabrechnung, Ausweiß, privat Daten der Gesellschafter etc hochladen… solange bleibt Dein Konto suspendiert.

Ich kann eigtl. nur jedem Raten Finger weg von AMAZON. Wir machten AMAZON zu unseren Filialen nebenher…

Und sind heute froh daß wir noch andere Plattformen bzw unsere Läden haben , AMAZON gibt einen “Dreck” auf Geschäftsbeziehung, sondeen saugen nur KNOW HOW durch unsere Listungen…

Der Gipfel des ganzen war zwei Tage bevor Sie das Account suspendierten und eine Verifikation forderten luden Sie einen noch ein Waren in Polnische und Tschechische Versandzentren zu listen "um angeblich " dort den Markt mit zu erschließen, heute weiß ich daß es letztlich nur darum geht, der Polnischer Picker arbeitet für 3 Euro pro std, dh AMAZON versucht die deutschen Versandzentren in den Ostblock auszulagern dann kann Verdi mal gar nix mehr…

TOLLLLL !!! nur die Pick und Packkosten bei “FBA” Kunden bleiben komischer weiße weiterhin hoch !


#8

Die Pick & Pack-Kosten sind doch bereits sehr niedrig, willst du die Leistungen umsonst erhalten?

Und hoffentlich zahlst du höhere und entsprechend dem Tarif Löhne an deine eigenen Mitarbeiter. Dann kannst du die Arbeitzeit messen und dir deine eigenen Pick&Pack-Kosten ausrechnen.

Wenn du zu den ausgewählten Verkäuferkreis gehört hast, die eingeladen wurden, an dem Pilotprojekt teilzunehmen, dann hatte Amazon dir zuvor durchaus einen besonderen Status eingeräumt. Aber anscheinend weiß das nicht jeder Verkäufer zu schätzen und schon gar nicht positiv für sich nutzen zu können.


#9

Meine Erfahrungen mit FBA sind überwiegend Positiv. Vorteile sind, dass man sich nach Abschicken der Ware ins Versandlager von amazon nicht mehr gross darüm kümmern muss ausser gelegentliches Anpassen der Preise und versenden von Rechnungen. Auch hat man weniger Risiko wegen den Rücksendungen. Nachteile sind die höheren Gebühren bzw. geringere Gewinnspanne, sehr günstige Artikel lohnen sich fast nicht über FBA verkaufen zu lassen. Auch der Aufwand, bis das Paket ans Amazonlager bereit ist, ist höher und mag zunächst etwas abschreckend wirken. Ich bereue es aber nicht, diesen Versandweg gewählt zu haben. Wer maximalen Gewinn erzielen möchte aber das Risiko für Versand-/Rücksendeprobleme tragen kann/will, der sollte besser auf FBA verzichten.


#10

Hallo,
warum sollte bei Rücksendungen wenn es Probleme gibt dies mit FBA besser sein???
Ich würde mal sagen man gibt hier die Retouren völlig aus der Hand und erhält dementsprechend Rückläufer die keiner mehr haben will. Finde ich eher negativ.
Mit freundlichen Gruß Meinzinger


#11

Hallo.

Ich werde mal meine Meinung zu FBA schreiben.

Unsere Erfahrungen mit FBA sind durchweg postiv.
Jeder durch Amazon versendete Artikel verkauft sich, zumindest bei uns, um den Faktor 6 bis 11 mal besser.
Kleiner Tipp von mir: Die Artikel, die sich bislang schon gut verkauft haben, solltest Du auch als erstes zu denen schicken. Wenn es richtige Ladenhüter bei Dir gibt, so wird auch FBA nicht helfen die verkaufen zu können.
Jeder Artikel, der durch Amazon versendet wird, sollte von Dir dupliziert werden, so dass Du auch weiterhin verkaufen kannst, wenn das Amazon Lager mal erschöpft ist… Das passiert gern mal am Wochenende wenn plötzlich zig Kunden einen speziellen Artikel haben wollen.

Die eigentlichen Verkaufsgebühren ändern sich nicht, es kommen ja lediglich die FBA Gebühren hinzu.
Die setzen sich aus Porto und den Verpackungsgebühren zusammen.
Gerade bei Sendungen ins Ausland spart man als VK sogar, da die Versandkosten von Amazon sehr moderat sind.

Zu den Retouren…
Damit wird man wachsen.
Du wirst kaum 2000 verschiedene Artikel auf einmal zu Amazon senden… Das wird nach und nach immer mehr werden und somit wirst Du Deine Arbeitsabläufe auch nach und nach anpassen.
Es ist sehr angenehm, wenn nach einigen Wochen oder Monaten rund 90% des B2C Versands duch Amazon abgewickelt wird und Du dich nur noch ein paar Retouren und den FBA Lagerbestand kümmern musst.
Aufgepasst bei Medienartikeln!!! Gern versuchen Kunden diese Artikel zurückzugeben, was natürlich nicht geht.
Ein Hinweis an das Amazon VK Team und die Retouren werden da abgelehnt.

Verpacke Deine Artikel gut.
Amazon wird Deine Artikel nur in einen Amazon Karton legen und, wenn Du Glück hast, etwas mit Verpackungsmaterial auffüllen. Die sind da leider sehr schlampig beim Verpacken.

Dein Versand zu Amazon…
Du solltest, wenn es Deine Artikel erlauben, immer mit DHL senden.
Das geht, zumindest nach unserer Erfahrung nach, am Schnellsten.
UPS ist ebenfalls zuverlässig, aber es dauert oft 1 bis 2 Tage länger.
Die Anlieferung auf einer Palette wurde bislang 2 x von uns durchgeführt und war jedes Mal katastrophal, sowohl was die Laufzeit, als auch die Beschädigungen angeht.

Besorg Dir vom ersten Tag an Klebetiketten um die Barcodes mit einem Laserdrucker ausdrucken zu können.
Nimm keinen Tintenstrahldrucker, da Tinte zu teuer ist und außerdem bei Feuchtigkeit verschmiert.
Diese Etikettenbögen (21 Etiketten / DIN A4 Blatt) gibt es für sehr schmales Geld bei Amazon :wink:

Viel Erfolg.


#12

Hallo,
niedrige Kosten bei FBA ???
Was für Mega-Margen hast du denn bei deinen Artikeln. Für viele Händler ist nach Abzug aller Gebühren bestenfalls noch ein Nasenwasser übrig !
Gruß
HS


#13

Amy , mal ganz ehrlich , glaubst du das , was du so dahinschreibst. Sind alle die Beschwerden und Überlegungen der Mitbewerber um die begünstigten Plätze bei der Listung der neuen Aktivitäten in Polen und Tschechien nicht begründet , oder bist du intelligenter bzw. mit noch bevorzugtem Status.

Ich finde die anmerkungen durchaus fundiert , und auch von Experten ausserhalb Amazon getragen und beurteilt.


#14

Hallo HS.

Wenn die eigentlichen FBA Gebühren an Deiner Marge knabbern hast Du irgendetwas falsch kalkuliert.

Diese Gebühren setzen sich zusammen aus:

  • Dem Porto (Das bekommen wir bei Inlandssendungen von Amazon für den gleichen Preis wie direkt bei DHL, bei Auslandssendungen ist das FBA Porto deutlich günstiger)

  • Einer Gebühr für das Konfektionieren der Sendung. Darin enthalten ist das Verpacken, die Verpackung selbst und das Anbringen eines Versandlabels.

Diese beiden Punkte kaufe ich bei Amazon deutlich günstiger ein, als ich sie selbst habe.
Auch ich muss für Kartonagen, Verpackungsmaterial das Verpacken an sich bezahlen…

Nun habe ich wohl das Glück, dass meine Artikel nicht sonderlich gut verpackt an Amazon geschickt werden müssen.
Ich bekomme die vom Lieferanten, klebe die FBA Barcodes auf und packe sie in einen großen Karton… Und ab geht es zu Amazon.

Un JA… zum Glück habe ich extrem große Margen da ich die Ware von meinen Lieferanten in extrem hohen Stückzahlen abnehmen kann.
Mich stören nicht die Gebühren bei Amazon, sondern diese ewigen Querelen mit der Verkäufer Performance…
Wenn ich den neuesten Schachzug von Amazon ansehe (Ich rede von “Pünktlich zugestellt”) wird mir übel.

Es werden Sendungen als “nicht pünktlich zugestellt” markiert, bei denen der Empfänger nicht angetroffen wurde und die Sendung dann 5 Tage in einer Packstation schlummerte.

Es werden Sendungen als “nicht pünktlich zugestellt” markiert, bei denen “Die Zustellung abgebrochen wurde” … Was überhaupt nicht mein Problem ist.

Es werden Sendungen als “nicht pünktlich zugestellt” markiert, bei denen der Empfänger nachweislich falsche Daten bei Amazon hinterlegt hatte und das Paket wieder zurück kam.

Das aber, zumindest bei uns, rund 20% der FBA Lieferungen an die Prime Kunden zu spät durch Amazon versendet werden ist denen scheinbar egal.


#15

Hi, also ich habe überwiegend positive Erfahrungen mit Amazon FBA gemacht.

  1. FBA-ARtikel verkaufen sich deutlich, deutlich besser als andere.
  2. Die Gebühren halten sich aus meiner Sicht im Rahmen
  3. Mit FBA konnte ich es mir leisten auch die europäischen Länder zu erschließen, so günstig wie Amazon kann ich da nicht hinliefern.
    Insgesamt habe ich dank FBA meinen Amazon umsatz im letzten Jahr verdreifacht.
    Aber natürlich gibt es auch Probleme:
  4. Bei nahezu jeder Anlieferung meldet Amazon irgendwelche Probleme (sogar wenn total schön verpackte Pakete auf Palette geliefert werden, da ist es mir schon ein Rätsel, wie da ein einzelnes Produkt kaputt ankommen soll - bei anderen Lieferungen auf Palette an andere Firmem passiert dies deutlich, deutlich seltener)
  5. Bei Produkten unter 6 Euro Verkaufspreis rechnet es sich aus meiner Sicht nicht.
  6. Die Rücksendungen werden größtenteils einfach in einen Karton geschmissen und dann so an uns zurück geschickt, da ist einiges dann nicht mehr zu gebrauchen.
    Insgesamt sollte man schon eine gewisse Marge haben, wenn man es angeht, aber dann lohnt es sich.
    (Wobei ich daneben auch noch meinen normalen Versand habe, also ich würde nie alles über Amazon-FBA abwickeln)
    Liebe Grüße
    Martina

#16

Wie geschildert, so auch unsere Erfahrungen. Wir können das system empfehlen, sollte jedoch keine Einbahnstraße sein, sonst wird eng.


#17

Ich habs ausprobiert und wieder sein gelassen. Hab hier pro Monat ca 2 Anrufe von Amazon z.B. aus UK, ES und so weiter warum ich diese fantastische Möglichkeit, Geld zu verdienen nicht wieder nutzen will.

Problem: Amazon klärt nicht über die Risiken für Verkäufer auf.

Bestellungen über FBA sind meiner Meinung nach eine Einladung an Kunden, egal was in egal welchem Zustand zurück zu senden und ohne Risiko das Geld zurück zu bekommen. Das ist nur für Amazon (Gebühren) und die Kunden (z.B. Geld zurück wegen “defekt” nach einem Jahr und 11 Monaten) rentabel. Für Händler rechnet sich das meiner Meinung nach nur in bestimmten Fällen.


#18

Wir haben es damals wegen extremer Probleme wieder sein lassen. Evtl. Werden wir es noch einmal für GB versuchen.
Gruß
Heinz


#19

Du hat nicht nur mehr Absatz und Umsatz, sondern bist auch zu 100% abhängig und Angestellter von Amazon. Und nach einer gewissen zeit, sollte Dein Artikel zu erfolgreich sein, nimmt Dir auch Amazon die komplette Arbeit ab, indem es den Artikel selbst verkauft.

Da brauchst Du dann gar nichts mehr tun.


#20

Hallo,

wir überlegen auch wieder auszusteigen bzw. werden das tun, sobald wir geeigneten “Ersatz” gefunden haben.
Es läuft einfach permanent so dermaßen viel schief, dass das irgendwann an die Substanz geht.

Gruß
Andreas