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Seller_GS8hQntf6VECR

Amazon erstattet vollen Kaufpreis nach fast zwei Jahren

Hallo zusammen,

ich verkaufe seit gut zwei Jahren hier auf Amazon und habe mich gerade im vergangen Jahr viel mit der Produktsicherheit rumschlagen müssen.

Was mir aber zunehmend auffällt und hier auch in den Foren oft diskutiert wird, das Kunden nach Jahren die Ware reklamieren und Amazon einfach erstattet.

In meinem Fall hat ein Kunde eine Lampe, vor ca. 1,5 Jahren erworben und nun ein Rücksendeantrag über Amazon generiert mit dem Grund "Artikel Defekt, bitte Ersatz".

Ich als Händler gehe nun erstmal auf den Kunden zu und bitte um Rücksendung der Lampe, um diese Überprüfen zu können. Amazon hingegen generiert das kostenfreie Rücksendelabel und erstattet den vollen Kaufpreis. Es handelt sich bei diesem Kauf, um eine FBA Bestellung. In meiner Wut und fehlenden Reaktion seitens des Käufer, stelle ich den Safe-T Antrag, da ich ein solches Vorgehen nicht nachvollziehen kann.

Jetzt ist einen Tag später eine neue Bestellung eingegangen, vom gleichen Kunden - für das gleiche Produkt. Da ich verhindern möchte, dass sich hier irgendjemand bereichert, möchte ich das gar nicht erst versenden.

Wie würdet ihr in einem solchen Fall umgehen? Bestellung stornieren und Minuspunkte im Verkäuferkonto riskieren oder Waren versenden und hoffen das alles ein Traum ist? Wie ist hier eure Erfahrung?

Ich hab tatsächlich deutlich mehr Verkäufe durch FBA und schätze dies eigentlich auch sehr, aber wenn das so weitergeht, sehe ich das mehr als Existenzgefährdend für mich und mein Unternehmen.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße

Chris

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Seller_GS8hQntf6VECR

Amazon erstattet vollen Kaufpreis nach fast zwei Jahren

Hallo zusammen,

ich verkaufe seit gut zwei Jahren hier auf Amazon und habe mich gerade im vergangen Jahr viel mit der Produktsicherheit rumschlagen müssen.

Was mir aber zunehmend auffällt und hier auch in den Foren oft diskutiert wird, das Kunden nach Jahren die Ware reklamieren und Amazon einfach erstattet.

In meinem Fall hat ein Kunde eine Lampe, vor ca. 1,5 Jahren erworben und nun ein Rücksendeantrag über Amazon generiert mit dem Grund "Artikel Defekt, bitte Ersatz".

Ich als Händler gehe nun erstmal auf den Kunden zu und bitte um Rücksendung der Lampe, um diese Überprüfen zu können. Amazon hingegen generiert das kostenfreie Rücksendelabel und erstattet den vollen Kaufpreis. Es handelt sich bei diesem Kauf, um eine FBA Bestellung. In meiner Wut und fehlenden Reaktion seitens des Käufer, stelle ich den Safe-T Antrag, da ich ein solches Vorgehen nicht nachvollziehen kann.

Jetzt ist einen Tag später eine neue Bestellung eingegangen, vom gleichen Kunden - für das gleiche Produkt. Da ich verhindern möchte, dass sich hier irgendjemand bereichert, möchte ich das gar nicht erst versenden.

Wie würdet ihr in einem solchen Fall umgehen? Bestellung stornieren und Minuspunkte im Verkäuferkonto riskieren oder Waren versenden und hoffen das alles ein Traum ist? Wie ist hier eure Erfahrung?

Ich hab tatsächlich deutlich mehr Verkäufe durch FBA und schätze dies eigentlich auch sehr, aber wenn das so weitergeht, sehe ich das mehr als Existenzgefährdend für mich und mein Unternehmen.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße

Chris

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Seller_B8A16cPRYNPzj
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Hallo Chris,

was ich an den Anfang stellen würde: Der Kunde kann nichts für das Vorgehen Amazons und muss nicht zwangsläufig böswillig handeln.

Ansonsten gilt wohl, dass FBA neben Vorteilen eben auch einige Nachteile "bietet". Wer das Eine will, muss zwangsläufig auch mit dem Anderen leben.

Bei FBM kannst du dich von der automatischen Genehmigung für Rücksendungen abmelden und bekommst somit wieder die Zügel für solche Fälle in die Hand, für FBA müssen dir Andere Lösungen bieten, da habe ich keine Erfahrungen.

111
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Seller_FJChsitX8Vq0L
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

In diesem Fall würde ich keinen Versuch der Bereicherung seitens des Kunden vermuten. Der wollte vermutlich tatsächlich nur seine defekte Lampe umgetauscht haben - das aber sieht Amazon bei FBA gar nicht vor. Und mit der beschriebenen Vorgehensweise setzt Amazon nur das um, was die selbst an Service und Kulanz anbieten.

Ich hatte mal nach 23 Monaten eine Withings-Uhr reklamiert, weil der Akku sich nicht mehr richtig aufladen liess. Gekauft direkt bei Amazon. Auf meinen Anruf hin wurde mir gesagt, dass man bei der Uhr den Akku nicht tauschen könne und mir wurde der Kaufbetrag sofort komplett gutgeschrieben. Und so verfahren die auch bei Marketplace-Reklamationen.

131
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Seller_SbC8Y1yq2iCUL
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Dass der Kunde eine erneute Bestellung aufgegeben hat ist meiner Meinung nach eher ein Zeichen, dass er mit dem Produkt eigentlich zufrieden war. Zumindest verdienst du durch die erneute Bestellung ja wieder etwas.

Mit FBM hättest du (wenn du kundenfreundlich reagiert hättest) ihm auch einen Ersatz geschickt. Das Resultat wäre wohl das gleiche.

82
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Seller_3wgjJadjFACP6
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Eigentlich kann man für FBA Bestellungen doch gar keine SAFE-T Anträge einreichen!?

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Seller_5cJ6Ic1lf9bhx
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Bundeskartellamt über die Amazon Frechheiten informieren!

14
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Seller_TepeKGzEsQNzY
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Guten Tag

Der Fall ist klar. Der Kunde erhofft sich Gratisartikel, da er die Prozessmechanik von Amazon verstanden hat, der leider lückenhaft ist und die Kunden dazu animiert ein solches Verhalten an den Tag zu legen.

Wir machen folgendes, wenn ein solcher Kunde nochmals einen Artikel erstellt.

1. Artikelbestellung vom Kunden mit Kundenstorno stornieren.

2. Sollte der Kunde eine Bewertung abgeben, dann Antworten, dass es sich um einen Betrüger handelt. Das kann dann jeder andere Käufer lesen, wenn er die Bewertung des Verkäufers ansieht.

Sehr gute Erfolge damit.

Herzlich BDV-Star

03
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Seller_3r8cc6dXpFYiE
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Beleuchten wir das mal aus verschiedenen Blickwinkeln:

- Kunde ist mit dem Produkt zufrieden, reklamiert weil dennoch irgendwann ein Defekt auftritt

- amazon ist ein Logistiker. Mit jeder Warenbewegung verdienen die ihr Geld

Rein rechtlich geht der Gesetzgeber ab dem 13. Monat nach Gefahrübergang nicht mehr davon aus das der Verkäufer Verursacher eines Fehlers ist (bei mir eigentlich üblich, bei manch anderem Produkt vielleicht auch anders).

= ein guter Verkäufer prüft das Produkt. Gibt ggfs. dem Kunden Handlungsanweisungen. Sei es das es wieder funktioniert oder ein vom Kunden verursachter Defekt bei einem Ersatzkauf nicht wieder auftritt.

Da amazon ein Logistiker ist wird eben nicht von denen geprüft.

Aber die Ware kann ja als Remission zum Verkäufer zurück kommen.

Ich handle dementsprechend, in Anlehnung an das Urteil des BGH (in dem es um Erstattung im Rahmen von A-Z ging) und schreibe dem Kunden eine Rechnung. Zumindest über die in der Vergangenheit gezogene Nutzung der Ware.

So sollte jeder Verkäufer vorgehen!

Kunden die das o.g. Vorgehen von amazon lernen werden IMMER WIEDER so vorgehen und auch anderen davon erzählen!

Als ich unlängst zum ersten mal von einer netten Kunden, die vollkommen unbedarft den amazon Kundenservice kontaktiert hat, die o.g. Geschichte glaubhaft erzählt bekommen habe habe ich es direkt selbst probiert.

Selbst 24 Monate und 25 Tage nach Auslieferung hat sich der Supportmitarbeiter glaubhaft bemüht mir zu helfen und extra nochmal nachgefragt ob ich das Textil mit defektem Reisverschluss nicht doch noch zurück senden könnte...

00
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Seller_qb81AQa91MLIo
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Mahnbescheid an den Kunden senden

der einfachste weg

Ich habe das bei einem gemacht dem Amazon das Geld nach 2 Monaten erstattet hat

gerichtliches schriftliches verfahren

Geld bekommen

00
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Seller_EwMKEd6wkOYnm
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Hi,

wir verkaufen Bücher. Neu und gebraucht. Ein Kunde bestellte ein neues Buch (noch in Folie verschweißt) und nachdem er es gelesen hat, nach 76 Tagen schickte er mir das Buch (mit deutlichen Gebrauchsspuren) zurück. Amazon erstatte ihm die Kosten und meine Proteste wurden mit einem lapidaren "es tut uns leid" kommentiert. Drama! Aber es gibt oft keine Alternativen und das nutzt Amazon gnadenlos aus.

Viele Grüße

rebobuch

00
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Seller_IWEqGHKoDPqG7
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Moin, Moin,

Schönes Thema, das kocht hier immer wieder schön auf.

  1. Wenn du FBA machst, dann übergibst du Amazon die Reklamationsbearbeiung. Amazon darf nach eigenen Ermessen die Reklamation zulassen oder nicht.
  2. Du bist noch immer innerhalb der Gewährleistung. Zwar gilt ausserhalb des Amazon-Service Vertrages (FBA) eine Bweislastumkehr nach 12 Monaten. Ob die die aber auch genutzt ist eigentlich dem Verkäufer überlassen. Bei der Nutzung von FBA überlässt du diese Entscheidung aber freiwillig Amazon.
  3. Der Kunde hat einen Defekt reklamiert, vermutlich wähnt sich evtl. in der Garantie/Gewährleistungsfrist. Dann ist ein Rücksendeantrag ein vollkommen legitimes Mittel. Wie und vor allem das Amazon im Hintergrund schaltet und waltet, das wissen die wenigsten Kunden. Und das Amazon die Rückgabe genehmigt; und für den Kunden das mit kostenlosen Retourenlabel & Erstattung gestaltet, mag dir missfallen, aber dazu hast du Amazon ermächtigt (geht gar nicht anders bei FBA).

Ich sehe das ähnlich wie @Seller_FJChsitX8Vq0L, @Seller_SbC8Y1yq2iCUL, oder @Seller_3r8cc6dXpFYiE

Mit den Schreien nach Mahnung und Anwalt wäre ich vorsichtig, denn die passen nicht zu der Situation. Anders als bei den AtoZ hast du Amazon mit der Aufgabe betraut noch eigenen Ermessen die Reklamationen der Kunden zu bearbeiten. Ausserdem hat der Kunde keinen AtoZ direkt eröffnet, was ja auch könnte, onder einen Rückgabeantrag mit Begründung.

Klar gibt es immer Leute die das System ausnutzen. In manchen Branchen mehr, in manchen weniger. Aber man muss nicht gleich hinter jeder Rückgabe einen schlechten Gedanken vermuten.

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Seller_GS8hQntf6VECR

Amazon erstattet vollen Kaufpreis nach fast zwei Jahren

Hallo zusammen,

ich verkaufe seit gut zwei Jahren hier auf Amazon und habe mich gerade im vergangen Jahr viel mit der Produktsicherheit rumschlagen müssen.

Was mir aber zunehmend auffällt und hier auch in den Foren oft diskutiert wird, das Kunden nach Jahren die Ware reklamieren und Amazon einfach erstattet.

In meinem Fall hat ein Kunde eine Lampe, vor ca. 1,5 Jahren erworben und nun ein Rücksendeantrag über Amazon generiert mit dem Grund "Artikel Defekt, bitte Ersatz".

Ich als Händler gehe nun erstmal auf den Kunden zu und bitte um Rücksendung der Lampe, um diese Überprüfen zu können. Amazon hingegen generiert das kostenfreie Rücksendelabel und erstattet den vollen Kaufpreis. Es handelt sich bei diesem Kauf, um eine FBA Bestellung. In meiner Wut und fehlenden Reaktion seitens des Käufer, stelle ich den Safe-T Antrag, da ich ein solches Vorgehen nicht nachvollziehen kann.

Jetzt ist einen Tag später eine neue Bestellung eingegangen, vom gleichen Kunden - für das gleiche Produkt. Da ich verhindern möchte, dass sich hier irgendjemand bereichert, möchte ich das gar nicht erst versenden.

Wie würdet ihr in einem solchen Fall umgehen? Bestellung stornieren und Minuspunkte im Verkäuferkonto riskieren oder Waren versenden und hoffen das alles ein Traum ist? Wie ist hier eure Erfahrung?

Ich hab tatsächlich deutlich mehr Verkäufe durch FBA und schätze dies eigentlich auch sehr, aber wenn das so weitergeht, sehe ich das mehr als Existenzgefährdend für mich und mein Unternehmen.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße

Chris

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Amazon erstattet vollen Kaufpreis nach fast zwei Jahren

Hallo zusammen,

ich verkaufe seit gut zwei Jahren hier auf Amazon und habe mich gerade im vergangen Jahr viel mit der Produktsicherheit rumschlagen müssen.

Was mir aber zunehmend auffällt und hier auch in den Foren oft diskutiert wird, das Kunden nach Jahren die Ware reklamieren und Amazon einfach erstattet.

In meinem Fall hat ein Kunde eine Lampe, vor ca. 1,5 Jahren erworben und nun ein Rücksendeantrag über Amazon generiert mit dem Grund "Artikel Defekt, bitte Ersatz".

Ich als Händler gehe nun erstmal auf den Kunden zu und bitte um Rücksendung der Lampe, um diese Überprüfen zu können. Amazon hingegen generiert das kostenfreie Rücksendelabel und erstattet den vollen Kaufpreis. Es handelt sich bei diesem Kauf, um eine FBA Bestellung. In meiner Wut und fehlenden Reaktion seitens des Käufer, stelle ich den Safe-T Antrag, da ich ein solches Vorgehen nicht nachvollziehen kann.

Jetzt ist einen Tag später eine neue Bestellung eingegangen, vom gleichen Kunden - für das gleiche Produkt. Da ich verhindern möchte, dass sich hier irgendjemand bereichert, möchte ich das gar nicht erst versenden.

Wie würdet ihr in einem solchen Fall umgehen? Bestellung stornieren und Minuspunkte im Verkäuferkonto riskieren oder Waren versenden und hoffen das alles ein Traum ist? Wie ist hier eure Erfahrung?

Ich hab tatsächlich deutlich mehr Verkäufe durch FBA und schätze dies eigentlich auch sehr, aber wenn das so weitergeht, sehe ich das mehr als Existenzgefährdend für mich und mein Unternehmen.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße

Chris

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Amazon erstattet vollen Kaufpreis nach fast zwei Jahren

von Seller_GS8hQntf6VECR

Hallo zusammen,

ich verkaufe seit gut zwei Jahren hier auf Amazon und habe mich gerade im vergangen Jahr viel mit der Produktsicherheit rumschlagen müssen.

Was mir aber zunehmend auffällt und hier auch in den Foren oft diskutiert wird, das Kunden nach Jahren die Ware reklamieren und Amazon einfach erstattet.

In meinem Fall hat ein Kunde eine Lampe, vor ca. 1,5 Jahren erworben und nun ein Rücksendeantrag über Amazon generiert mit dem Grund "Artikel Defekt, bitte Ersatz".

Ich als Händler gehe nun erstmal auf den Kunden zu und bitte um Rücksendung der Lampe, um diese Überprüfen zu können. Amazon hingegen generiert das kostenfreie Rücksendelabel und erstattet den vollen Kaufpreis. Es handelt sich bei diesem Kauf, um eine FBA Bestellung. In meiner Wut und fehlenden Reaktion seitens des Käufer, stelle ich den Safe-T Antrag, da ich ein solches Vorgehen nicht nachvollziehen kann.

Jetzt ist einen Tag später eine neue Bestellung eingegangen, vom gleichen Kunden - für das gleiche Produkt. Da ich verhindern möchte, dass sich hier irgendjemand bereichert, möchte ich das gar nicht erst versenden.

Wie würdet ihr in einem solchen Fall umgehen? Bestellung stornieren und Minuspunkte im Verkäuferkonto riskieren oder Waren versenden und hoffen das alles ein Traum ist? Wie ist hier eure Erfahrung?

Ich hab tatsächlich deutlich mehr Verkäufe durch FBA und schätze dies eigentlich auch sehr, aber wenn das so weitergeht, sehe ich das mehr als Existenzgefährdend für mich und mein Unternehmen.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße

Chris

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Seller_B8A16cPRYNPzj
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Hallo Chris,

was ich an den Anfang stellen würde: Der Kunde kann nichts für das Vorgehen Amazons und muss nicht zwangsläufig böswillig handeln.

Ansonsten gilt wohl, dass FBA neben Vorteilen eben auch einige Nachteile "bietet". Wer das Eine will, muss zwangsläufig auch mit dem Anderen leben.

Bei FBM kannst du dich von der automatischen Genehmigung für Rücksendungen abmelden und bekommst somit wieder die Zügel für solche Fälle in die Hand, für FBA müssen dir Andere Lösungen bieten, da habe ich keine Erfahrungen.

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Seller_FJChsitX8Vq0L
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In diesem Fall würde ich keinen Versuch der Bereicherung seitens des Kunden vermuten. Der wollte vermutlich tatsächlich nur seine defekte Lampe umgetauscht haben - das aber sieht Amazon bei FBA gar nicht vor. Und mit der beschriebenen Vorgehensweise setzt Amazon nur das um, was die selbst an Service und Kulanz anbieten.

Ich hatte mal nach 23 Monaten eine Withings-Uhr reklamiert, weil der Akku sich nicht mehr richtig aufladen liess. Gekauft direkt bei Amazon. Auf meinen Anruf hin wurde mir gesagt, dass man bei der Uhr den Akku nicht tauschen könne und mir wurde der Kaufbetrag sofort komplett gutgeschrieben. Und so verfahren die auch bei Marketplace-Reklamationen.

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Dass der Kunde eine erneute Bestellung aufgegeben hat ist meiner Meinung nach eher ein Zeichen, dass er mit dem Produkt eigentlich zufrieden war. Zumindest verdienst du durch die erneute Bestellung ja wieder etwas.

Mit FBM hättest du (wenn du kundenfreundlich reagiert hättest) ihm auch einen Ersatz geschickt. Das Resultat wäre wohl das gleiche.

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Eigentlich kann man für FBA Bestellungen doch gar keine SAFE-T Anträge einreichen!?

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Seller_5cJ6Ic1lf9bhx
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Bundeskartellamt über die Amazon Frechheiten informieren!

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Guten Tag

Der Fall ist klar. Der Kunde erhofft sich Gratisartikel, da er die Prozessmechanik von Amazon verstanden hat, der leider lückenhaft ist und die Kunden dazu animiert ein solches Verhalten an den Tag zu legen.

Wir machen folgendes, wenn ein solcher Kunde nochmals einen Artikel erstellt.

1. Artikelbestellung vom Kunden mit Kundenstorno stornieren.

2. Sollte der Kunde eine Bewertung abgeben, dann Antworten, dass es sich um einen Betrüger handelt. Das kann dann jeder andere Käufer lesen, wenn er die Bewertung des Verkäufers ansieht.

Sehr gute Erfolge damit.

Herzlich BDV-Star

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Seller_3r8cc6dXpFYiE
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Beleuchten wir das mal aus verschiedenen Blickwinkeln:

- Kunde ist mit dem Produkt zufrieden, reklamiert weil dennoch irgendwann ein Defekt auftritt

- amazon ist ein Logistiker. Mit jeder Warenbewegung verdienen die ihr Geld

Rein rechtlich geht der Gesetzgeber ab dem 13. Monat nach Gefahrübergang nicht mehr davon aus das der Verkäufer Verursacher eines Fehlers ist (bei mir eigentlich üblich, bei manch anderem Produkt vielleicht auch anders).

= ein guter Verkäufer prüft das Produkt. Gibt ggfs. dem Kunden Handlungsanweisungen. Sei es das es wieder funktioniert oder ein vom Kunden verursachter Defekt bei einem Ersatzkauf nicht wieder auftritt.

Da amazon ein Logistiker ist wird eben nicht von denen geprüft.

Aber die Ware kann ja als Remission zum Verkäufer zurück kommen.

Ich handle dementsprechend, in Anlehnung an das Urteil des BGH (in dem es um Erstattung im Rahmen von A-Z ging) und schreibe dem Kunden eine Rechnung. Zumindest über die in der Vergangenheit gezogene Nutzung der Ware.

So sollte jeder Verkäufer vorgehen!

Kunden die das o.g. Vorgehen von amazon lernen werden IMMER WIEDER so vorgehen und auch anderen davon erzählen!

Als ich unlängst zum ersten mal von einer netten Kunden, die vollkommen unbedarft den amazon Kundenservice kontaktiert hat, die o.g. Geschichte glaubhaft erzählt bekommen habe habe ich es direkt selbst probiert.

Selbst 24 Monate und 25 Tage nach Auslieferung hat sich der Supportmitarbeiter glaubhaft bemüht mir zu helfen und extra nochmal nachgefragt ob ich das Textil mit defektem Reisverschluss nicht doch noch zurück senden könnte...

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Ich habe das bei einem gemacht dem Amazon das Geld nach 2 Monaten erstattet hat

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Hi,

wir verkaufen Bücher. Neu und gebraucht. Ein Kunde bestellte ein neues Buch (noch in Folie verschweißt) und nachdem er es gelesen hat, nach 76 Tagen schickte er mir das Buch (mit deutlichen Gebrauchsspuren) zurück. Amazon erstatte ihm die Kosten und meine Proteste wurden mit einem lapidaren "es tut uns leid" kommentiert. Drama! Aber es gibt oft keine Alternativen und das nutzt Amazon gnadenlos aus.

Viele Grüße

rebobuch

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Moin, Moin,

Schönes Thema, das kocht hier immer wieder schön auf.

  1. Wenn du FBA machst, dann übergibst du Amazon die Reklamationsbearbeiung. Amazon darf nach eigenen Ermessen die Reklamation zulassen oder nicht.
  2. Du bist noch immer innerhalb der Gewährleistung. Zwar gilt ausserhalb des Amazon-Service Vertrages (FBA) eine Bweislastumkehr nach 12 Monaten. Ob die die aber auch genutzt ist eigentlich dem Verkäufer überlassen. Bei der Nutzung von FBA überlässt du diese Entscheidung aber freiwillig Amazon.
  3. Der Kunde hat einen Defekt reklamiert, vermutlich wähnt sich evtl. in der Garantie/Gewährleistungsfrist. Dann ist ein Rücksendeantrag ein vollkommen legitimes Mittel. Wie und vor allem das Amazon im Hintergrund schaltet und waltet, das wissen die wenigsten Kunden. Und das Amazon die Rückgabe genehmigt; und für den Kunden das mit kostenlosen Retourenlabel & Erstattung gestaltet, mag dir missfallen, aber dazu hast du Amazon ermächtigt (geht gar nicht anders bei FBA).

Ich sehe das ähnlich wie @Seller_FJChsitX8Vq0L, @Seller_SbC8Y1yq2iCUL, oder @Seller_3r8cc6dXpFYiE

Mit den Schreien nach Mahnung und Anwalt wäre ich vorsichtig, denn die passen nicht zu der Situation. Anders als bei den AtoZ hast du Amazon mit der Aufgabe betraut noch eigenen Ermessen die Reklamationen der Kunden zu bearbeiten. Ausserdem hat der Kunde keinen AtoZ direkt eröffnet, was ja auch könnte, onder einen Rückgabeantrag mit Begründung.

Klar gibt es immer Leute die das System ausnutzen. In manchen Branchen mehr, in manchen weniger. Aber man muss nicht gleich hinter jeder Rückgabe einen schlechten Gedanken vermuten.

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Hallo Chris,

was ich an den Anfang stellen würde: Der Kunde kann nichts für das Vorgehen Amazons und muss nicht zwangsläufig böswillig handeln.

Ansonsten gilt wohl, dass FBA neben Vorteilen eben auch einige Nachteile "bietet". Wer das Eine will, muss zwangsläufig auch mit dem Anderen leben.

Bei FBM kannst du dich von der automatischen Genehmigung für Rücksendungen abmelden und bekommst somit wieder die Zügel für solche Fälle in die Hand, für FBA müssen dir Andere Lösungen bieten, da habe ich keine Erfahrungen.

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Hallo Chris,

was ich an den Anfang stellen würde: Der Kunde kann nichts für das Vorgehen Amazons und muss nicht zwangsläufig böswillig handeln.

Ansonsten gilt wohl, dass FBA neben Vorteilen eben auch einige Nachteile "bietet". Wer das Eine will, muss zwangsläufig auch mit dem Anderen leben.

Bei FBM kannst du dich von der automatischen Genehmigung für Rücksendungen abmelden und bekommst somit wieder die Zügel für solche Fälle in die Hand, für FBA müssen dir Andere Lösungen bieten, da habe ich keine Erfahrungen.

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Seller_FJChsitX8Vq0L
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In diesem Fall würde ich keinen Versuch der Bereicherung seitens des Kunden vermuten. Der wollte vermutlich tatsächlich nur seine defekte Lampe umgetauscht haben - das aber sieht Amazon bei FBA gar nicht vor. Und mit der beschriebenen Vorgehensweise setzt Amazon nur das um, was die selbst an Service und Kulanz anbieten.

Ich hatte mal nach 23 Monaten eine Withings-Uhr reklamiert, weil der Akku sich nicht mehr richtig aufladen liess. Gekauft direkt bei Amazon. Auf meinen Anruf hin wurde mir gesagt, dass man bei der Uhr den Akku nicht tauschen könne und mir wurde der Kaufbetrag sofort komplett gutgeschrieben. Und so verfahren die auch bei Marketplace-Reklamationen.

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In diesem Fall würde ich keinen Versuch der Bereicherung seitens des Kunden vermuten. Der wollte vermutlich tatsächlich nur seine defekte Lampe umgetauscht haben - das aber sieht Amazon bei FBA gar nicht vor. Und mit der beschriebenen Vorgehensweise setzt Amazon nur das um, was die selbst an Service und Kulanz anbieten.

Ich hatte mal nach 23 Monaten eine Withings-Uhr reklamiert, weil der Akku sich nicht mehr richtig aufladen liess. Gekauft direkt bei Amazon. Auf meinen Anruf hin wurde mir gesagt, dass man bei der Uhr den Akku nicht tauschen könne und mir wurde der Kaufbetrag sofort komplett gutgeschrieben. Und so verfahren die auch bei Marketplace-Reklamationen.

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Seller_SbC8Y1yq2iCUL
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Dass der Kunde eine erneute Bestellung aufgegeben hat ist meiner Meinung nach eher ein Zeichen, dass er mit dem Produkt eigentlich zufrieden war. Zumindest verdienst du durch die erneute Bestellung ja wieder etwas.

Mit FBM hättest du (wenn du kundenfreundlich reagiert hättest) ihm auch einen Ersatz geschickt. Das Resultat wäre wohl das gleiche.

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Dass der Kunde eine erneute Bestellung aufgegeben hat ist meiner Meinung nach eher ein Zeichen, dass er mit dem Produkt eigentlich zufrieden war. Zumindest verdienst du durch die erneute Bestellung ja wieder etwas.

Mit FBM hättest du (wenn du kundenfreundlich reagiert hättest) ihm auch einen Ersatz geschickt. Das Resultat wäre wohl das gleiche.

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Eigentlich kann man für FBA Bestellungen doch gar keine SAFE-T Anträge einreichen!?

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Eigentlich kann man für FBA Bestellungen doch gar keine SAFE-T Anträge einreichen!?

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Bundeskartellamt über die Amazon Frechheiten informieren!

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Bundeskartellamt über die Amazon Frechheiten informieren!

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Der Fall ist klar. Der Kunde erhofft sich Gratisartikel, da er die Prozessmechanik von Amazon verstanden hat, der leider lückenhaft ist und die Kunden dazu animiert ein solches Verhalten an den Tag zu legen.

Wir machen folgendes, wenn ein solcher Kunde nochmals einen Artikel erstellt.

1. Artikelbestellung vom Kunden mit Kundenstorno stornieren.

2. Sollte der Kunde eine Bewertung abgeben, dann Antworten, dass es sich um einen Betrüger handelt. Das kann dann jeder andere Käufer lesen, wenn er die Bewertung des Verkäufers ansieht.

Sehr gute Erfolge damit.

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Der Fall ist klar. Der Kunde erhofft sich Gratisartikel, da er die Prozessmechanik von Amazon verstanden hat, der leider lückenhaft ist und die Kunden dazu animiert ein solches Verhalten an den Tag zu legen.

Wir machen folgendes, wenn ein solcher Kunde nochmals einen Artikel erstellt.

1. Artikelbestellung vom Kunden mit Kundenstorno stornieren.

2. Sollte der Kunde eine Bewertung abgeben, dann Antworten, dass es sich um einen Betrüger handelt. Das kann dann jeder andere Käufer lesen, wenn er die Bewertung des Verkäufers ansieht.

Sehr gute Erfolge damit.

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Beleuchten wir das mal aus verschiedenen Blickwinkeln:

- Kunde ist mit dem Produkt zufrieden, reklamiert weil dennoch irgendwann ein Defekt auftritt

- amazon ist ein Logistiker. Mit jeder Warenbewegung verdienen die ihr Geld

Rein rechtlich geht der Gesetzgeber ab dem 13. Monat nach Gefahrübergang nicht mehr davon aus das der Verkäufer Verursacher eines Fehlers ist (bei mir eigentlich üblich, bei manch anderem Produkt vielleicht auch anders).

= ein guter Verkäufer prüft das Produkt. Gibt ggfs. dem Kunden Handlungsanweisungen. Sei es das es wieder funktioniert oder ein vom Kunden verursachter Defekt bei einem Ersatzkauf nicht wieder auftritt.

Da amazon ein Logistiker ist wird eben nicht von denen geprüft.

Aber die Ware kann ja als Remission zum Verkäufer zurück kommen.

Ich handle dementsprechend, in Anlehnung an das Urteil des BGH (in dem es um Erstattung im Rahmen von A-Z ging) und schreibe dem Kunden eine Rechnung. Zumindest über die in der Vergangenheit gezogene Nutzung der Ware.

So sollte jeder Verkäufer vorgehen!

Kunden die das o.g. Vorgehen von amazon lernen werden IMMER WIEDER so vorgehen und auch anderen davon erzählen!

Als ich unlängst zum ersten mal von einer netten Kunden, die vollkommen unbedarft den amazon Kundenservice kontaktiert hat, die o.g. Geschichte glaubhaft erzählt bekommen habe habe ich es direkt selbst probiert.

Selbst 24 Monate und 25 Tage nach Auslieferung hat sich der Supportmitarbeiter glaubhaft bemüht mir zu helfen und extra nochmal nachgefragt ob ich das Textil mit defektem Reisverschluss nicht doch noch zurück senden könnte...

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Beleuchten wir das mal aus verschiedenen Blickwinkeln:

- Kunde ist mit dem Produkt zufrieden, reklamiert weil dennoch irgendwann ein Defekt auftritt

- amazon ist ein Logistiker. Mit jeder Warenbewegung verdienen die ihr Geld

Rein rechtlich geht der Gesetzgeber ab dem 13. Monat nach Gefahrübergang nicht mehr davon aus das der Verkäufer Verursacher eines Fehlers ist (bei mir eigentlich üblich, bei manch anderem Produkt vielleicht auch anders).

= ein guter Verkäufer prüft das Produkt. Gibt ggfs. dem Kunden Handlungsanweisungen. Sei es das es wieder funktioniert oder ein vom Kunden verursachter Defekt bei einem Ersatzkauf nicht wieder auftritt.

Da amazon ein Logistiker ist wird eben nicht von denen geprüft.

Aber die Ware kann ja als Remission zum Verkäufer zurück kommen.

Ich handle dementsprechend, in Anlehnung an das Urteil des BGH (in dem es um Erstattung im Rahmen von A-Z ging) und schreibe dem Kunden eine Rechnung. Zumindest über die in der Vergangenheit gezogene Nutzung der Ware.

So sollte jeder Verkäufer vorgehen!

Kunden die das o.g. Vorgehen von amazon lernen werden IMMER WIEDER so vorgehen und auch anderen davon erzählen!

Als ich unlängst zum ersten mal von einer netten Kunden, die vollkommen unbedarft den amazon Kundenservice kontaktiert hat, die o.g. Geschichte glaubhaft erzählt bekommen habe habe ich es direkt selbst probiert.

Selbst 24 Monate und 25 Tage nach Auslieferung hat sich der Supportmitarbeiter glaubhaft bemüht mir zu helfen und extra nochmal nachgefragt ob ich das Textil mit defektem Reisverschluss nicht doch noch zurück senden könnte...

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Seller_qb81AQa91MLIo
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Mahnbescheid an den Kunden senden

der einfachste weg

Ich habe das bei einem gemacht dem Amazon das Geld nach 2 Monaten erstattet hat

gerichtliches schriftliches verfahren

Geld bekommen

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Seller_qb81AQa91MLIo
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Mahnbescheid an den Kunden senden

der einfachste weg

Ich habe das bei einem gemacht dem Amazon das Geld nach 2 Monaten erstattet hat

gerichtliches schriftliches verfahren

Geld bekommen

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Seller_EwMKEd6wkOYnm
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Hi,

wir verkaufen Bücher. Neu und gebraucht. Ein Kunde bestellte ein neues Buch (noch in Folie verschweißt) und nachdem er es gelesen hat, nach 76 Tagen schickte er mir das Buch (mit deutlichen Gebrauchsspuren) zurück. Amazon erstatte ihm die Kosten und meine Proteste wurden mit einem lapidaren "es tut uns leid" kommentiert. Drama! Aber es gibt oft keine Alternativen und das nutzt Amazon gnadenlos aus.

Viele Grüße

rebobuch

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Seller_EwMKEd6wkOYnm
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Hi,

wir verkaufen Bücher. Neu und gebraucht. Ein Kunde bestellte ein neues Buch (noch in Folie verschweißt) und nachdem er es gelesen hat, nach 76 Tagen schickte er mir das Buch (mit deutlichen Gebrauchsspuren) zurück. Amazon erstatte ihm die Kosten und meine Proteste wurden mit einem lapidaren "es tut uns leid" kommentiert. Drama! Aber es gibt oft keine Alternativen und das nutzt Amazon gnadenlos aus.

Viele Grüße

rebobuch

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Seller_IWEqGHKoDPqG7
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Moin, Moin,

Schönes Thema, das kocht hier immer wieder schön auf.

  1. Wenn du FBA machst, dann übergibst du Amazon die Reklamationsbearbeiung. Amazon darf nach eigenen Ermessen die Reklamation zulassen oder nicht.
  2. Du bist noch immer innerhalb der Gewährleistung. Zwar gilt ausserhalb des Amazon-Service Vertrages (FBA) eine Bweislastumkehr nach 12 Monaten. Ob die die aber auch genutzt ist eigentlich dem Verkäufer überlassen. Bei der Nutzung von FBA überlässt du diese Entscheidung aber freiwillig Amazon.
  3. Der Kunde hat einen Defekt reklamiert, vermutlich wähnt sich evtl. in der Garantie/Gewährleistungsfrist. Dann ist ein Rücksendeantrag ein vollkommen legitimes Mittel. Wie und vor allem das Amazon im Hintergrund schaltet und waltet, das wissen die wenigsten Kunden. Und das Amazon die Rückgabe genehmigt; und für den Kunden das mit kostenlosen Retourenlabel & Erstattung gestaltet, mag dir missfallen, aber dazu hast du Amazon ermächtigt (geht gar nicht anders bei FBA).

Ich sehe das ähnlich wie @Seller_FJChsitX8Vq0L, @Seller_SbC8Y1yq2iCUL, oder @Seller_3r8cc6dXpFYiE

Mit den Schreien nach Mahnung und Anwalt wäre ich vorsichtig, denn die passen nicht zu der Situation. Anders als bei den AtoZ hast du Amazon mit der Aufgabe betraut noch eigenen Ermessen die Reklamationen der Kunden zu bearbeiten. Ausserdem hat der Kunde keinen AtoZ direkt eröffnet, was ja auch könnte, onder einen Rückgabeantrag mit Begründung.

Klar gibt es immer Leute die das System ausnutzen. In manchen Branchen mehr, in manchen weniger. Aber man muss nicht gleich hinter jeder Rückgabe einen schlechten Gedanken vermuten.

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Seller_IWEqGHKoDPqG7
In Antwort auf: Post von: Seller_GS8hQntf6VECR

Moin, Moin,

Schönes Thema, das kocht hier immer wieder schön auf.

  1. Wenn du FBA machst, dann übergibst du Amazon die Reklamationsbearbeiung. Amazon darf nach eigenen Ermessen die Reklamation zulassen oder nicht.
  2. Du bist noch immer innerhalb der Gewährleistung. Zwar gilt ausserhalb des Amazon-Service Vertrages (FBA) eine Bweislastumkehr nach 12 Monaten. Ob die die aber auch genutzt ist eigentlich dem Verkäufer überlassen. Bei der Nutzung von FBA überlässt du diese Entscheidung aber freiwillig Amazon.
  3. Der Kunde hat einen Defekt reklamiert, vermutlich wähnt sich evtl. in der Garantie/Gewährleistungsfrist. Dann ist ein Rücksendeantrag ein vollkommen legitimes Mittel. Wie und vor allem das Amazon im Hintergrund schaltet und waltet, das wissen die wenigsten Kunden. Und das Amazon die Rückgabe genehmigt; und für den Kunden das mit kostenlosen Retourenlabel & Erstattung gestaltet, mag dir missfallen, aber dazu hast du Amazon ermächtigt (geht gar nicht anders bei FBA).

Ich sehe das ähnlich wie @Seller_FJChsitX8Vq0L, @Seller_SbC8Y1yq2iCUL, oder @Seller_3r8cc6dXpFYiE

Mit den Schreien nach Mahnung und Anwalt wäre ich vorsichtig, denn die passen nicht zu der Situation. Anders als bei den AtoZ hast du Amazon mit der Aufgabe betraut noch eigenen Ermessen die Reklamationen der Kunden zu bearbeiten. Ausserdem hat der Kunde keinen AtoZ direkt eröffnet, was ja auch könnte, onder einen Rückgabeantrag mit Begründung.

Klar gibt es immer Leute die das System ausnutzen. In manchen Branchen mehr, in manchen weniger. Aber man muss nicht gleich hinter jeder Rückgabe einen schlechten Gedanken vermuten.

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