@Moderatoren-Team @Jona_Amazon
Sehr geehrtes Amazon-Moderatoren-Team,
wir wenden uns nun ausdrücklich an Sie, da wir nach zahlreichen erfolglosen Einsprüchen und wiederholten, nahezu wortgleichen Standardablehnungen durch den Amazon-Verkäufersupport keine andere Möglichkeit mehr sehen, eine sachgerechte Prüfung unseres Falls zu erreichen.
Amazon-Support-Fallnummer: 13344056642
Datum der negativen Verkäuferbewertung: 03.10.2026
Wir bitten Sie dringend, den gesamten bisherigen Schriftverkehr sowie sämtliche eingereichten Nachweise anhand dieser Fallnummer einzusehen.
1. Zwei Rücksendungen angemeldet – keine tatsächliche Rücksendung nachgewiesen
Der Käufer hat insgesamt zweimal eine Rücksendung bei Amazon angemeldet und hierfür zwei DHL-Rücksendeetiketten erhalten.
Die beiden DHL-Sendungsverfolgungen zeigen jedoch nach den uns vorliegenden Informationen weder eine nachgewiesene Einlieferung der Pakete bei DHL noch eine Zustellung an uns.
Wir haben die angeblich zurückgesendete Ware bis heute nicht erhalten.
Dennoch behauptet der Käufer öffentlich in seiner negativen Verkäuferbewertung, dass die Ware nach einer Reklamation zurückgesendet worden sei.
Amazon wurde mehrfach ausdrücklich aufgefordert, beide Sendungsnummern zu überprüfen und einen tatsächlichen Einlieferungs- beziehungsweise Zustellnachweis vorzulegen.
Bis heute haben wir keine nachvollziehbare Antwort auf diese entscheidende Frage erhalten.
2. Möglicherweise unwahre Tatsachenbehauptungen
Der Käufer stellt in seiner öffentlichen Bewertung eine angeblich erfolgte Rücksendung als Tatsache dar.
Diese Darstellung widerspricht den uns vorliegenden Versandinformationen und wird von uns ausdrücklich bestritten.
Wir halten es für nicht akzeptabel, dass Amazon unsere konkreten Nachweise wiederholt unberücksichtigt lässt und die beanstandete Tatsachenbehauptung weiterhin öffentlich verbreitet wird.
3. Geschäftsschädigende, herabwürdigende und beleidigende Bewertung
Die Bewertung enthält unter anderem folgende Aussagen:
„Kauft ja nichts bei diesem Händler.“
„Sollte gekauften Artikel etwas zu bemängeln sein, redet rr sich mit Rechtsbelehrungen aus jeder Verantwortung raus.“
Zusätzlich verwendet der Käufer mehrfach Kotz-Emojis (🤮🤮🤮).
Wir beanstanden insbesondere:
Die möglicherweise unwahre Tatsachenbehauptung einer erfolgten Rücksendung.
Die ausdrückliche öffentliche Kaufwarnung vor unserem Unternehmen.
Die pauschale Unterstellung, wir würden uns grundsätzlich jeder Verantwortung entziehen.
Die aus unserer Sicht beleidigende, herabwürdigende und obszöne Darstellung durch wiederholte Kotz-Emojis.
Die erhebliche Beeinträchtigung unseres geschäftlichen Ansehens durch die Gesamtwirkung dieser Bewertung.
Selbstverständlich akzeptieren wir sachliche und berechtigte Kritik. Nachweislich unwahre Tatsachenbehauptungen sind jedoch rechtlich anders zu beurteilen als bloße Meinungsäußerungen.
Insbesondere kommen bei entsprechenden Rechtsverletzungen Ansprüche aus § 823 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 1004 BGB analog in Betracht.
Wir verlangen daher eine sorgfältige Prüfung sowohl der tatsächlichen Behauptungen als auch der gesamten Bewertung im Hinblick auf die Amazon-Richtlinien und geltendes Recht.
4. Wiederholte Standardablehnungen ohne nachvollziehbare Beweisprüfung
Besonders schwerwiegend ist für uns das bisherige Vorgehen des Amazon-Supports.
Wir haben mehrfach und ausführlich Einspruch eingelegt und dabei:
Die beiden DHL-Rücksendeetiketten und Sendungsverfolgungen erläutert.
Auf die fehlenden Einlieferungs- und Zustellnachweise hingewiesen.
Die möglicherweise falschen Tatsachenbehauptungen beanstandet.
Die geschäftsschädigenden und herabwürdigenden Formulierungen ausdrücklich gerügt.
Wiederholt eine manuelle Bearbeitung und Eskalation an eine zuständige Fachabteilung verlangt.
Trotzdem erhalten wir immer wieder nahezu identische Standardantworten, ohne dass auf die entscheidenden Beweise konkret eingegangen wird.
Wir fragen uns daher ernsthaft, ob unsere Einsprüche überhaupt einer tatsächlichen individuellen Prüfung unterzogen wurden.
Nach Artikel 20 des Digital Services Act (DSA) dürfen Entscheidungen im Rahmen des dort vorgesehenen internen Beschwerdesystems nicht ausschließlich automatisiert getroffen werden.
Wir bitten deshalb auch um Prüfung, ob unser Fall im Rahmen eines solchen Verfahrens ordnungsgemäß bearbeitet wurde.
5. Unsere ausdrücklichen Forderungen an das Amazon-Moderatoren-Team
Wir fordern nunmehr:
Eine persönliche Prüfung unseres Falls durch einen zuständigen Amazon-Moderator.
Die Weiterleitung an eine übergeordnete Fachabteilung, die befugt ist, die Bewertung erneut zu überprüfen.
Die tatsächliche Überprüfung beider DHL-Sendungsnummern unter Berücksichtigung unserer bereits eingereichten Nachweise.
Eine konkrete Erklärung, aufgrund welcher Belege Amazon von einer erfolgten Rücksendung ausgeht.
Eine individuelle Prüfung der beanstandeten Tatsachenbehauptungen, Kaufwarnung, herabwürdigenden Äußerungen und Kotz-Emojis.
Die Entfernung der negativen Verkäuferbewertung, sofern sich die beanstandeten Rechts- oder Richtlinienverstöße bestätigen.
Eine nachvollziehbare schriftliche Stellungnahme statt einer weiteren pauschalen Standardablehnung.
6. Weitere Schritte bei erneut ausbleibender Klärung
Wir weisen darauf hin, dass wir bereits erhebliche Zeit in die wiederholten Einsprüche und die Vorlage entsprechender Nachweise investiert haben.
Sollte weiterhin keine nachvollziehbare Prüfung stattfinden, behalten wir uns vor, den gesamten Vorgang einschließlich aller bisherigen Ablehnungsschreiben und DHL-Nachweise der zuständigen Aufsichtsbehörde zur Prüfung nach dem Digital Services Act (DSA) sowie gegebenenfalls der Platform-to-Business-Verordnung (P2B) vorzulegen.
Wir bitten @Moderatoren-Team und @Jona_Amazon ausdrücklich um Ihre persönliche Unterstützung.
Wir möchten keine weitere automatische Standardantwort, sondern eine tatsächliche, sachliche und nachvollziehbare Prüfung des konkreten Falls.
Support-Fallnummer: 13344056642
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
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