🛒 Prime Day: Werde in der Suche gefunden (2 von 3)
Hallo Verkäufer,
Der Prime Day steht vor der Tür und wir haben den gesamten Mai der Vorbereitung gewidmet. Unsere Ask Amazon-Serie dieses Monats dreht sich ganz um die Prime Day-Vorbereitung – zu den Themen, die euch am meisten interessieren.
🗓️ Vormerken: Nehmt an unserer Ask Amazon-Session am 27. Mai teil — Amazon-Partnerteams beantworten eure Fragen zur Prime Day-Vorbereitung in den Bereichen Angebote, Versand, Retouren und mehr.
Willkommen zu Teil 2 unserer Prime Day Vorbereitungsserie! In Teil 1 haben wir die Grundlagen der Angebotserstellung behandelt. Jetzt bringen wir deine Angebote mit Optimierungsstrategien von gut auf großartig, damit Kunden deine Produkte finden und sich dafür entscheiden.
Stell dir das so vor: Die Angebotserstellung bringt dich ins Regal – die Angebotsoptimierung stellt dich auf Augenhöhe. Und während des Prime Day brauchst du jeden Vorteil, den du bekommen kannst.
🔍 Suchoptimierung
Wenn Kunden dein Produkt nicht finden können, können sie es nicht kaufen. Suchoptimierung stellt sicher, dass deine Angebote erscheinen, wenn Prime Day-Käufer nach dem suchen, was du verkaufst.
- Verstehe, wie der Suchalgorithmus von Amazon Kundenanfragen mit deinem Angebot abgleicht
- Stelle sicher, dass dein Titel, deine Aufzählungspunkte und deine Backend-Suchbegriffe zusammenarbeiten
- Konzentriere dich auf Relevanz – je genauer dein Angebot der Kundenabsicht entspricht, desto besser performt es
📖 Vollständiger Leitfaden: Angebote für die Suche optimieren
🔑 Suchbegriffe
Deine Backend-Suchbegriffe sind ein leistungsstarkes (und oft zu wenig genutztes) Werkzeug für die Auffindbarkeit.
- Bleibe innerhalb des 250-Byte-Limits – wenn du dieses überschreitest, wird keiner deiner Suchbegriffe indexiert
- Verwende Synonyme, Abkürzungen und alternative Bezeichnungen
- Verwende ausschließlich Kleinbuchstaben – keine Satzzeichen nötig
- Trenne Wörter mit Leerzeichen
- Wiederhole keine Wörter, die bereits in deinem Titel oder Markennamen enthalten sind
- Verwende niemals Markennamen oder ASINs von Wettbewerbern
- Stoppwörter wie „ein", „eine", „und", „bei", „für", „von", „der", „die", „das" oder „mit" sind nicht nötig
⚠️ Häufiger Fehler: Das 250-Byte-Limit überschreiten — wenn das passiert, wird KEINER deiner Suchbegriffe indexiert. Weniger ist mehr.
📖 Vollständige Leitfäden: Suchbegriffe effektiv nutzen
🎬 Produktvideos
Videos erwecken dein Produkt auf eine Weise zum Leben, die Bilder und Text einfach nicht können. Kunden, die Produktvideos ansehen, konvertieren mit höherer Wahrscheinlichkeit – und Prime Day-Käufer suchen nach Sicherheit, bevor sie kaufen.
- Demonstriere dein Produkt in Aktion
- Hebe wichtige Merkmale und Vorteile visuell hervor
- Zeige Größe, Textur und reale Anwendungsfälle
- Halte Videos prägnant und fokussiert
📖 Vollständiger Leitfaden: Produktvideos verwalten
✨ A+ Inhalte
A+ Inhalte (ehemals Erweiterte Markeninhalte) ermöglichen es markenregistrierten Verkäufern, reichhaltige, visuell ansprechende Produktbeschreibungen mit individuellen Layouts, Bildern und Vergleichstabellen zu erstellen.
- Erzähle deine Markengeschichte mit erweiterten visuellen Elementen
- Verwende Vergleichstabellen, um Kunden bei der Auswahl zwischen deinen Produkten zu helfen
- Hebe wichtige Unterscheidungsmerkmale hervor, die nicht in die Aufzählungspunkte passen
- A+ Inhalte können dazu beitragen, die Konversionsrate zu erhöhen und Retouren zu reduzieren
📖 Vollständiger Leitfaden: A+ Inhalte Leitfaden
🌐 Produktauffindbarkeit optimieren
Über die Suche hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, Kunden dabei zu helfen, deine Produkte im gesamten Amazon-Ökosystem zu entdecken.
- Stelle sicher, dass deine Produkte korrekt kategorisiert sind
- Nutze alle verfügbaren Angebotsfelder, um die Sichtbarkeit zu maximieren
- Überlege, wie Kunden nach Produkten wie deinen stöbern (nicht nur suchen)
📖 Vollständiger Leitfaden: Produktauffindbarkeit optimieren
🚀 Schnelle Aktions-Checkliste
✅ Überprüfe deine Backend-Suchbegriffe – nutzt du alle 250 Bytes?
✅ Lade mindestens ein Produktvideo für deine meistverkauften ASINs hoch
✅ Erstelle oder aktualisiere A+ Inhalte für markenregistrierte Produkte
✅ Überprüfe deine Produktkategorisierung auf Richtigkeit
✅ Entferne alle Markennamen von Wettbewerbern aus deinen Suchbegriffen
⬇️ Als Nächstes:
In Teil 3 zeigen wir dir, wie du die KI-gestützten Tools von Amazon nutzen kannst – einschließlich Rufus-Einblicke, Verkäuferassistent und Angebotsänderungen überprüfen – um deine Angebote mit weniger Aufwand zu analysieren und zu verbessern.
💬 Kurze Challenge
Geh jetzt in Seller Central und prüfe deine Backend-Suchbegriffe — wie viele der 250 Bytes nutzt du?
- Teile die Zahl hier und erzähl uns, welches Synonym oder welchen alternativen Begriff du heute hinzugefügt hast!
- Welche Optimierungsstrategie hat bisher den größten Unterschied für deine Verkäufe gemacht?
- Hast du bereits A+ Inhalte oder Videos genutzt? Erzähl uns, wie das Ergebnis war.
Praktische Tipps von Verkäufern, die diese Strategien bereits getestet haben, sind für die gesamte Community wertvoll. Teile, was bei dir funktioniert hat.
Hast du Fragen? Schreib sie in die Kommentare.
🛒 Prime Day: Werde in der Suche gefunden (2 von 3)
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🔍 Suchoptimierung
Wenn Kunden dein Produkt nicht finden können, können sie es nicht kaufen. Suchoptimierung stellt sicher, dass deine Angebote erscheinen, wenn Prime Day-Käufer nach dem suchen, was du verkaufst.
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🔑 Suchbegriffe
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✨ A+ Inhalte
A+ Inhalte (ehemals Erweiterte Markeninhalte) ermöglichen es markenregistrierten Verkäufern, reichhaltige, visuell ansprechende Produktbeschreibungen mit individuellen Layouts, Bildern und Vergleichstabellen zu erstellen.
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3 replies
Seller_I3jLAc8XMoTWE
Wo kann ich feststellen ob Suchbegriffe - und welche Suchbegriffe indiziert wurden?
Seller_LCU2TCOJ7nF6r
Über die Suche hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, Kunden dabei zu helfen, deine Produkte im gesamten Amazon-Ökosystem zu entdecken.
- Stelle sicher, dass deine Produkte korrekt kategorisiert sind
Das klingt in der Theorie logisch, ignoriert aber leider die technische Realität, mit der wir uns im Amazon-Katalog täglich herumschlagen müssen.
Die Kategorisierung auf Amazon ist inzwischen ein hochkomplexes, intransparentes System, bei dem wir Verkäufer in vielen Bereichen überhaupt keine Macht oder Kontrolle mehr haben.
Nehmen wir mal zum Beispiel die unsichtbare GL-Kategorie.
Diese durchaus wichtige Produktgruppierung (die sogenannte GL-Kategorie, wie etwa „gl_apparel”) wird uns Verkäufern im Seller Central nirgends direkt angezeigt. Wir sehen im Lagerbestand und in den Menüs meist nur noch die oberflächlichen „Browse Nodes” (Stöberkategorien), die nicht viel bedeuten. Die GL-Kategorie können wir lediglich im HTML-Quelltext der Detailseite sehen – und sie gar ändern! Dabei entscheidet sie unter anderem die Anzeige der Produktfotos bei den Varianten.
Selbst wenn wir ein Produkt über Lagerbestandsdateien perfekt anlegen, funkt Amazons künstliche „Intelligenz“ gerne dazwischen und „verbessert“ unsere Angebote. Wenn die ASIN dann plötzlich in einer falschen GL-Kategorie (wie Bekleidung statt Elektronikzubehör) festsitzt, brechen Varianten und Bildanzeige zusammen. Um das wieder zu reparieren, muss man sich tagelang durch den Support kämpfen.
Bevor Amazon uns also rät, für eine korrekte Kategorisierung zu „sorgen“, müsste die Plattform erst die eigene KI einbremsen und uns die Hoheit über die eigenen Produktdaten zurückgeben.