🎯 Erhaltet Antworten von FBA-Teams - reicht jetzt eure Fragen ein!
Hallo Verkäufer,
Habt ihr Fragen zu Versand durch Amazon? Unsere FBA-Partner-Teams sind hier, um sie direkt in diesem Ask Amazon Event zu beantworten!
Event-Details
📅 Datum: Mittwoch, 29. April 2026 📍 Wo: Hier in diesem Thread
Was macht dieses Event besonders?
Wir haben Experten aus mehreren FBA-Teams zusammengestellt, um eure Fragen zu beantworten:
- FBA Inbound Team - Sendungserstellung, Anforderungen und Verarbeitung
- Defect Prevention & Reconciliation - Umgang mit Unstimmigkeiten und Erstattungen
- Capacity Management - Lagerlimits und Optimierung
- Inventory Restock - Nachschubstrategien und Tools
- Inventory Performance - IPI-Scores und Bestandsgesundheit
Themen, die wir behandeln
Basierend auf eurem Community-Feedback konzentrieren wir uns auf:
Versand, Lieferung & Abgleich (in 59,5% der FBA-Beiträge erwähnt)
- Sendungsverfolgung und Carrier-Koordination
- Umgang mit beschädigten oder verlorenen Artikeln
- Erstattungsprozesse
Bestands- und Lagerverwaltung (in 45,4% der FBA-Beiträge erwähnt)
- Bestandsoptimierung
- Verwaltung blockierter Einheiten
- Entfernungsprozesse
Listing- und Produktverwaltung (in 40,4% der FBA-Beiträge erwähnt)
- ASIN-Verwaltung
- Katalogpflege
- Listing-Optimierung
So könnt ihr teilnehmen
Dieser Thread ist JETZT offen für Fragen! Ihr könnt jetzt:
- Eure FBA-Fragen als Antwort auf diesen Thread einreichen
- Euch mit anderen Sellern austauschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen
- Ab dem 29. April werden FBA-Partner-Teams eure Fragen direkt in diesem Thread beantworten
Bitte beachtet, dass unsere Partner-Teams über verschiedene Zeitzonen verteilt sind, sodass Antworten möglicherweise nicht sofort erfolgen. Behaltet diesen Thread im Auge - alle Fragen werden so schnell wie möglich beantwortet!
_____________________________________________________
Hinweis: Wir können keine Rechtsberatung anbieten oder regulatorische Anforderungen für Situationen interpretieren, die spezifisch für einzelne Seller sind.
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35 replies
Seller_4ciJqnTwDKYI5
Betreff: Hohe EFN-Gebühren bei PAN-EU für nicht-berechtigte Artikel: Gibt es Alternativen zum Direktversand ins Ausland?
Hallo zusammen,
ich hoffe, ihr könnt mir bei einer logistischen und strategischen Frage zum Thema FBA weiterhelfen.
Kurz zur Ausgangslage und dem Problem:
Wir haben das PAN-EU-Programm aktiviert. Für den Großteil unseres Sortiments läuft das auch wunderbar: Wir liefern bequem an ein deutsches Zentrallager an, Amazon verteilt die Ware und wir profitieren bei Verkäufen im europäischen Ausland (FR, IT, ES etc.) von den günstigen lokalen FBA-Gebühren.
Allerdings haben wir einige SKUs (oft bestimmte Sets/Bundles), die aus diversen Gründen von Amazon als "Nicht PAN-EU berechtigt" eingestuft werden. Wenn diese Artikel nun auf den ausländischen Marktplätzen (z. B. auf Amazon.fr) gekauft werden, greift für diese speziellen SKUs das European Fulfillment Network (EFN).
Das führt zu dem bekannten Problem: Die Artikel werden für den französischen Kunden aus dem deutschen Lager verschickt. Dafür berechnet Amazon die extrem hohen grenzüberschreitenden EFN-Gebühren, was die Marge bei diesen Non-PAN-EU-Produkten teilweise komplett auffrisst.
Unser aktueller Workaround:
Um diese EFN-Strafgebühren zu vermeiden, picken wir aktuell diese speziellen "Non-PAN-EU"-Artikel heraus und schicken sie in separaten Anlieferplänen direkt an die lokalen Lager im jeweiligen Land (also z.B. einen Karton direkt an ein französisches FBA-Lager). Dadurch gelten sie dort als lokaler Bestand und wir zahlen nur die lokale FBA-Gebühr.
Meine Frage an euch:
Logistisch ist dieser Direktversand von relativ kleinen Mengen in verschiedene EU-Länder (mit entsprechenden Speditions-/Paketkosten für den Inbound) auf Dauer extrem nervig und aufwendig.
Daher meine Frage: Kennt ihr noch andere Wege oder Workarounds, um die hohen EFN-Gebühren für nicht-PAN-EU-fähige Artikel zu vermeiden, OHNE jedes Land einzeln direkt anliefern zu müssen?
Oder schaltet ihr den internationalen Verkauf für diese speziellen SKUs dann lieber komplett ab (bzw. fahrt die Preise massiv hoch, um die EFN-Gebühr auszugleichen)?
Wie handhabt ihr eure Ausreißer-SKUs, die nicht ins PAN-EU rutschen?
Vielen Dank im Voraus für eure Erfahrungswerte und Tipps!
Seller_oXXlAfSCC3RV8
Mich würde vor allem interessieren, wie denn nach der Umstellung weg vom gemischten Warenbestand, die Kriterien für die BuyBox-Vergabe sind.
Also in Bezug auf Lagerverteilung der Ware, dafür nötigen Warenbestand, Kundenentfernung vom Lager....
Seller_1qFdjIEbb0lgY
Guten Tag,
wir vertreiben saisonabhängige Produkte. Aus diesem Grund ist für uns eine schnelle Vereinnahmung unserer Sendungen im Fulfillment-Center von besonderer Bedeutung.
Aus unserer bisherigen Erfahrung haben wir festgestellt, dass die Bearbeitungszeiten je nach Lagerstandort erheblich variieren. So ist beispielsweise die Vereinnahmung im Fulfillment-Center Breslau (Polen) deutlich langsamer als etwa im Fulfillment-Center Dortmund.
Daher möchten wir anfragen:
1. Welche Möglichkeiten bestehen, Sendungen gezielt an ein bestimmtes Fulfillment-Center zu schicken?
2. Gibt es im Rahmen des Amazon-Partnerprogramms oder über Seller Central eine Option, bevorzugte Lagerstandorte zu hinterlegen?
3. Ist es möglich, bei der Erstellung von Lieferplänen (Shipment Plans) Einfluss auf die Zuweisung des Fulfillment-Centers zu nehmen?
Seller_zNzkBu25yPx3c
Wir haben seit Monaten ein massives Problem mit automatisierten „Rückruf aus Sicherheitsgründen“-Mails bei FBA, obwohl in vielen Fällen kein tatsächlicher Produktrückruf, kein Qualitätsproblem und kein Account Health Verstoß vorliegt.
Amazon lagert unsere Ware im Rahmen von EFN / Pan-EU eigenständig in Länder wie Italien, Spanien oder Frankreich ein – teilweise sogar in Marktplätze, in denen das Angebot dort gar nicht aktiv ist oder bereits seit langer Zeit gesperrt wurde.
Dadurch wird der Lagerbestand systemseitig als „nicht verkaufbar“ bzw. „defekt“ eingestuft. Anschließend erhalten wir die Aufforderung, innerhalb von 30 Tagen eine kostenpflichtige Remission zu erstellen, andernfalls wird die Ware automatisch vernichtet.
Das Problem dabei:
- Die Ware ist physisch völlig in Ordnung
- Es liegt kein echter Produktrückruf vor
- Amazon verlagert die Ware selbst in diese Länder
- Cross-Border-Versand oder interne Umlagerung in aktive Marktplätze wäre möglich
stattdessen bleibt nur: kostenpflichtige Remission oder Vernichtung
Besonders absurd:
Wir holen die Ware auf unsere Kosten zurück (Amazon erstattet hier in den seltensten Fällen die Gebühren, schließlich war die Remission nicht verpflichtend, sondern wir haben diese "freiwillig" durchgeführt), senden sie erneut nach Deutschland ein – und Amazon kann sie anschließend wieder in dasselbe Land umlagern. Ein endloser und teurer Teufelskreis.
Teilweise erhalten wir nicht einmal die erste Benachrichtigung, sondern erst die Information, dass bereits ein Vernichtungsauftrag erstellt wurde.
Das nimmt mittlerweile so überhand, dass wir als großer Seller fast nur noch Zeit & Arbeit in diese Thematik stecken. An Wachstum oder andere Themen ist kaum zu denken.
Unsere Fragen an Amazon:
1. Was gedenkt Amazon gegen dieses systemische Problem zu unternehmen?
2. Warum wird verkaufsfähige Ware nicht in aktive Marktplätze umgelagert oder per Cross-Border verkauft, statt Verkäufer durch automatische Defekt-Einstufungen, Remissionen und Vernichtungen finanziell massiv zu belasten?
Seller_WuAy0Yaa8VN4u
Wir haben wiederholt Probleme mit Abweichungen bei FBA-Sendungen und bitten um Klärung:
1. Wie genau erfolgt die Zählung der Ware beim Wareneingang (Einzelzählung vs. Stichproben vs. Gewichtskontrolle)?
2. Warum kommt es regelmäßig zu Differenzen zwischen versendeter und erhaltener Menge, obwohl die Ware korrekt verpackt und dokumentiert wurde?
3. Wie kann es sein, dass Sendungen zeitweise oder dauerhaft mit „0 erhalten“ angezeigt werden, obwohl laut Tracking eine vollständige Zustellung erfolgt ist (z. B. 15 Einheiten versendet, 0 erhalten)?
4. Welche internen Prozesse (z. B. Umlagerung, verzögerte Verbuchung, falsche Zuordnung) können solche Abweichungen verursachen?
5. Welche konkreten Maßnahmen empfiehlt Amazon, um solche Fehler künftig zu vermeiden?
6. Wie können wir sicherstellen, dass Verluste oder Fehlbuchungen korrekt geprüft und erstattet werden?
Ziel ist es, die Ursachen dieser wiederkehrenden Probleme besser zu verstehen und zukünftige Differenzen zu vermeiden.
Seller_nvlCjQWy1v7kH
Betreff: Klärung von Diskrepanzen bei „abgelaufenem“ Lagerbestand und Vermeidung unnötiger Remissionen
Hallo zusammen,
wir haben regelmäßig das Problem, dass größere Mengen unseres Bestands im Logistikzentrum als „nicht verkaufbar“ markiert werden, da das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) angeblich überschritten wurde. Ein Abgleich mit unseren Chargen-Daten zeigt jedoch oft, dass die Produkte tatsächlich noch lange haltbar sind.
Um unnötige Kosten und Warenbewegungen zu vermeiden, haben wir dazu folgende Fragen an das Experten-Team:
Klärung vor Remission: Gibt es einen offiziellen Prozess, um im Vorfeld (vor einer kostenpflichtigen Remission) klären zu lassen, warum Artikel als abgelaufen markiert wurden? Kann in solchen Fällen ein manueller Abgleich bzw. eine physische Prüfung im Logistikzentrum angefordert werden, um fehlerhafte System-Status zu korrigieren?
Logik der Backend-Attribute: Im Seller Central können Angaben zur Haltbarkeit hinterlegt werden. Wenn diese Felder (z. B. shelf_life_pad_time) nicht explizit ausgefüllt werden – arbeitet Amazon dann mit systemseitigen Standardwerten für die jeweilige Kategorie? Falls ja, wie hoch sind diese und können sie zu einer vorzeitigen Aussortierung führen?
Fehlerquellen beim Inbound: Wie stellt Amazon beim Wareneingang sicher, dass das physische Datum korrekt erfasst wird? Gibt es spezifische Empfehlungen für das Labeling oder die Übermittlung der MHD-Daten im Anlieferplan, um Diskrepanzen zwischen dem tatsächlichen Datum auf der Ware und dem im System hinterlegten Status zu vermeiden?
Wir würden gerne verstehen, wie wir diesen Prozess proaktiv steuern können, damit nur wirklich abgelaufene Ware aus dem Bestand genommen wird.
Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe!
Seller_LASY6KBG4loON
Hallo zusammen, über 50 unserer FBA-Sendungen sind in den letzten Monaten verloren gegangen. Wir raten daher davon ab, FBA zu nutzen. Die Erstattung beträgt meist nur 20 % des Verkaufswerts; das ist katastrophal.
Seller_ApAu4475vFOZd
1)Wir benötigen eine kurze prozessuale Klärung für folgendes Szenario: Ein Artikel , ohne MHD,wird für ca. 6 Monate nicht lieferbar sein.
Was ist die empfohlene Vorgehensweise von Amazon:
Automatischer Status: Sollten wir den Artikel einfach leerlaufen lassen und das System den Status automatisch auf "Nicht verfügbar" setzen lassen?
Manuelle Deaktivierung: Ist es vorteilhafter für das spätere Ranking, das Angebot manuell zu schließen (Angebot schließen), sobald der Bestand bei Null ist, um negative Auswirkungen auf die Performance-Metriken während der 6 Monate Pause zu vermeiden?
Reaktivierung: Welcher Weg garantiert eine reibungslosere Einbuchung der Ware, wenn wir die ASIN nach einem halben Jahr wieder per FBA beliefern?
2) Eine Sendung wird zeitnah abgeholt (Beispiel: Abholung Ende Dezember), verbleibt jedoch über Monate (Januar bis April) im Status „Versendet“, ohne dass ein Wareneingang oder eine Statusänderung erfolgt. Der Support verweist in diesen Fällen lediglich auf den Transportpartner, obwohl Amazon der Vertragspartner des Spediteurs ist.
Daraus ergeben sich folgende generelle Fragen an die FBA-Teams:
Informationsfluss & Transparenz: Warum erfolgt keine systemische Warnung, wenn eine Partner-Sendung nach einem Zeitraum von über 30 Tagen keinen neuen Status-Scan erhält? Wer ist innerhalb von Amazon dafür verantwortlich, die Schnittstelle zum Spediteur zu prüfen, wenn der Verkäufer keinen direkten Zugriff auf die internen Buchungssysteme von Amazon hat?
Verantwortlichkeit bei Partnered Carrier: Laut Richtlinien übernimmt Amazon das Risiko für Verlust oder Beschädigung, sobald die Ware an einen Partner-Transportdienst übergeben wurde. In der Praxis werden Fälle jedoch oft mit dem Hinweis auf „hohes Aufkommen“ offen gehalten, anstatt nach einer angemessenen Frist (z. B. 14 Tage nach geplantem Lieferdatum) eine Untersuchung des Verbleibs einzuleiten.
Haftungsübergang: Ab welchem exakten Zeitpunkt gilt eine Sendung als „verloren auf dem Transportweg“, wenn der Partner-Spediteur die Abholung bestätigt hat, die Ware aber im Logistikzentrum niemals gescannt wurde?
Support-Prozess: Warum werden Verkäufer bei Partner-Sendungen an externe E-Mail-Adressen der Spediteure verwiesen, anstatt dass der Verkäuferservice eine interne Klärung mit dem Transportteam herbeiführt? Dies widerspricht dem Konzept des „Full Service“ durch das Partnered Carrier Programm.
Ziel dieser Anfrage:
Wir benötigen eine klare Definition der Prozesse für den Fall, dass Sendungen im „Niemandsland“ zwischen Abholung und Einbuchung stecken bleiben. Ein bloßes Vertrösten auf „Geduld“ über mehrere Monate hinweg ist für die Bestandsplanung und Liquidität der Verkäufer nicht tragbar.
Seller_xoFJBAirkd66P
Es ist schon ärgerlich, dass amazon in den FBA-Lagern soviel Ware verliert.
Noch ärgerlicher ist es, dass man darum kämpfen muss, dass man seinen Einkaufspreis erstattet bekommt - und oft verliert.
Die KI lehnt den tatsächlichen EK als "außerhalb der Richtlinie" ab und ich bekomme keine Gelegenheit, eine Einkaufsrechnung einzureichen. Reiche ich diese über den VKS ein, heisst es dann "Wir können keine Anpassungen vornehmen. Von Verkäuferseite aus viel Energie für nichts.
Wie kann ein tatsächlich bezahlter und nachweisbarer Einkaufspreis außerhalb einer Richtlinie sein und keine Beachtung finden?