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Dieser Artikel bezieht sich auf den Verkauf in: Deutschland

Anforderungen an Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zukommen

EU-Anforderungen: Die EU-Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 (die "Verordnung über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zukommen") enthält allgemeine Anforderungen, die alle in der EU vertriebenen Lebensmittelkontaktmaterialien erfüllen müssen. Separate EU-Rechtsvorschriften legen zusätzliche Anforderungen für bestimmte Materialien fest, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, z. B. die Verordnung (EU) Nr. 10/2011 über Kunststoffe, die dazu bestimmt sind,mit Lebensmitteln in Berührung zukommen, oder die Richtlinie 84/500/EWG über Keramikgegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Wenn es keine speziellen EU-Vorschriften für Materialien gibt, können dennoch ergänzende nationale Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten gelten. Die EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien muss in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 über die gute Herstellungspraxis angewendet werden, die allgemeine und detaillierte Vorschriften für die Anwendung der guten Herstellungspraxis bei der Herstellung von Lebensmittelkontaktmaterialien enthält.

Wenn Sie Lebensmittelkontaktmaterialien verkaufen, die unter die EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien fallen, müssen Sie sicherstellen, dass diese die gute Herstellungspraxis sowie alle anderen subtanzspezifischen Anforderungen erfüllen, z. B. die für Keramik, regenerierte Cellulosefolien, Metall oder Plastik.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, die EU-Anforderungen einzuhalten, wenn Sie Lebensmittelkontaktmaterialien in der EU verkaufen. Sie müssen außerdem alle in den Mitgliedstaaten geltenden nationalen Gesetze und Vorschriften, die die EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien ergänzen, sowie andere nationale Anforderungen der Länder einhalten, in denen Sie diese Produkte verkaufen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den EU-Anforderungen.

Anforderungen des Vereinigten Königreichs: Bis zum Ablauf des Brexit-Übergangszeitraums (31. Dezember 2020) legt die EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien die allgemeinen Anforderungen fest, die alle im Vereinigten Königreich vertriebenen Lebensmittelkontaktmaterialien erfüllen müssen. Separate EU-Rechtsvorschriften legen zusätzliche Anforderungen für bestimmte Materialien fest, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, z. B. die Verordnung (EU) Nr. 10/2011 über Kunststoffe, die dazu bestimmt sind,mit Lebensmitteln in Berührung zukommen, oder die Richtlinie 84/500/EWG über Keramikgegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Wenn es keine speziellen EU-Vorschriften für Materialien gibt, können dennoch ergänzende nationale Rechtsvorschriften des Vereinigten Königreichs gelten. Die EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien muss in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 über die gute Herstellungspraxis angewendet werden, die allgemeine und detaillierte Vorschriften für die Anwendung der guten Herstellungspraxis bei der Herstellung von Lebensmittelkontaktmaterialien enthält.

Nach Ablauf des Brexit-Übergangszeitraums (31. Dezember 2020) gilt infolge der Verordnung "Materials and Articles in Contact with Food (Amendment) (EU Exit) Regulations 2019/704" (die "Verordnung des Vereinigten Königreichs über Lebensmittelkontaktmaterialien") für alle Lebensmittelkontaktmaterialien eine geänderte Fassung der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 sowie der Verordnung (EU) Nr. 10/2011. Für Waren, die Sie in den folgenden Ländern verkaufen, gelten unterschiedliche Vorschriften:

  1. Großbritannien (England, Schottland und Wales) und
  2. Nordirland

Nachfolgend wird aufgezeigt, welche relevanten Änderungen an den Anforderungen des Vereinigten Königreichs im Anschluss an den Brexit-Übergangszeitraum wirksam werden.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Anforderungen des Vereinigten Königreichs einzuhalten, wenn Sie Lebensmittelkontaktmaterialien im Vereinigten Königreich verkaufen. Wenn Sie solche Produkte auch auf EU-Websites von Amazon verkaufen, müssen Sie außerdem die EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien und andere nationale Anforderungen in den Ländern einhalten, in denen Sie diese Produkte verkaufen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den Anforderungen des Vereinigten Königreichs.

Dieses Material dient zu Informationszwecken und Sie sollten es nicht als Ersatz für eine Rechtsauskunft verwenden. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fragen zu den mit Ihrem Produkt verbundenen Gesetzen und Verordnungen an einen Rechtsbeistand zu wenden. Dieses Material spiegelt nur die Sachlage zu dem Zeitpunkt wider, als dieser Text verfasst wurde. Die Anforderungen in der EU und im Vereinigten Königreich können sich jedoch ändern, insbesondere im Hinblick auf das weitere Voranschreiten des Brexit. Weitere Informationen zu Änderungen, die nach Ablauf des Übergangszeitraums wirksam werden können, finden Sie im aktuellen Brexit-Leitfaden des Vereinigten Königreichs zu Ihren Produkten (falls verfügbar).

EU-Anforderungen

Für welche Produkte gelten die EU-Anforderungen an Lebensmittelkontaktmaterialien?

Die Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien gilt für Materialien und Gegenstände, einschließlich aktiver und intelligenter Lebensmittelkontaktmaterialien, die:

  • dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen,
  • bereits mit Lebensmitteln in Berührung sind und dazu bestimmt sind,
  • vernünftigerweise vorhersehen lassen, dass sie bei normaler oder vorhersehbarer Verwendung mit Lebensmitteln in Berührung kommen oder ihre Bestandteile an Lebensmittel abgeben.

Wie lauten die wichtigsten Verpflichtungen im Rahmen der EU-Anforderungen an Lebensmittelkontaktmaterialien?

Zusammensetzung

Materialien und Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, müssen in Übereinstimmung mit der guten Herstellungspraxis hergestellt werden, sodass sie unter normalen oder vorhersehbaren Nutzungsbedingungen ihre Bestandteile nicht in ein Lebensmittel übertragen oder in einem für die Gesundheit schädigenden Maß freisetzen oder die Zusammensetzung, den Geschmack oder den Geruch auf inakzeptable Weise ändert.

Anhang 1 der EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien enthält außerdem eine Liste von 17 Gruppen von Materialien und Gegenständen, für die spezielle Maßnahmen ergriffen werden müssen. Zu diesen speziellen Maßnahmen gehören u. a.:

  • Listen der Substanzen, die für die Herstellung von Materialien und Gegenständen zugelassen sind;
  • Listen zugelassener Substanzen, die in aktiven oder intelligenten Lebensmittelkontaktmaterialien enthalten sind, sowie Gegenstände oder Listen von aktiven oder intelligenten Gegenständen und Materialien und, falls erforderlich, besondere Nutzungsbedingungen für diese Substanzen und/oder die Materialien und Gegenstände, in denen sie enthalten sind.

Es gibt EU-spezifische Bestimmungen zu Materialien, darunter:

  • Verordnung (EU) Nr. 10/2011 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff
  • Verordnung (EG) Nr. 450/2009 über aktive und intelligente Materialien und Gegenstände
  • Verordnung (EG) Nr. 282/2008 über Materialien aus recyceltem Kunststoff
  • Richtlinie 84/500/EWG für Keramik
  • Richtlinie 2007/42/EG für Materialien aus Zellglasfolien

Es gibt EU-spezifische Bestimmungen zu Substanzen, darunter:

  • Verordnung 1895/2005/EG – Beschränkung der Verwendung bestimmter Epoxyderivate in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen
  • Richtlinie 93/11/EWG – Freisetzung von N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus Flaschen- und Beruhigungssaugern aus Elastomeren oder Gummi
  • Verordnung (EU) Nr. 284/2011 für Küchenartikel aus Melamin oder Polyamid, deren Ursprung oder Herkunft China oder Hongkong ist

Jedwede aktiven Materialien und Gegenstände dürfen keine Änderungen der Zusammensetzung, des Geschmacks oder des Geruches von Lebensmitteln verursachen, indem sie z. B. das Verderben von Lebensmitteln verschleiern, was Verbraucher in die Irre führen kann. Intelligente Materialien und Gegenstände dürfen keine Informationen über den Zustand von Lebensmitteln geben, die Verbraucher in die Irre führen könnten.

Anmerkung: Für Materialien, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen, für die keine spezifischen EU-Maßnahmen gelten, können die Mitgliedsstaaten ihre eigenen nationalen Bestimmungen zur Lebensmittelsicherheit – sicherer Verpackung festlegen. Es liegt auch in Ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass Sie alle geltenden Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten identifizieren und einhalten.

Dokumentation

Allen Lebensmittelkontaktmaterialien muss eine Konformitätserklärung beiliegen, für die bestimmte Anforderungen gelten. Diese speziellen Anforderungen werden derzeit durch die folgenden Rechtsvorschriften abgedeckt:

  • Verordnung (EU) Nr. 10/2011 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff
  • Verordnung (EG) Nr. 450/2009 über aktive und intelligente Materialien und Gegenstände
  • Verordnung (EG) Nr. 282/2008 über Materialien aus recyceltem Kunststoff
  • Richtlinie 84/500/EWG für Keramik
  • Richtlinie 2007/42/EG für Materialien aus Zellglasfolien

Aufgrund nationaler Maßnahmen kann auch für andere Lebensmittelkontaktmaterialien eine Konformitätserklärungen erforderlich sein.

Kennzeichnung und Angaben

Die Kennzeichnung, Werbung und Präsentation von Materialien oder Gegenständen dürfen Verbraucher nicht in die Irre führen.

  • Aktive und intelligente Materialien und Gegenstände müssen angemessen gekennzeichnet werden, sodass auf die aktiven und/oder intelligenten Materialien oder Gegenstände hingewiesen wird.
  • Aktive und intelligente Materialien und Gegenstände, die bereits mit Lebensmitteln in Berührung sind, müssen angemessen gekennzeichnet werden, damit Verbraucher die nicht essbaren Teile erkennen können.

Materialien und Gegenständen, die zur Lieferung oder zum Verkauf angeboten werden, ohne mit Lebensmitteln in Berührung gekommen zu sein, müssen folgende Informationen beigefügt werden. Dies kann entweder auf den Materialien/Gegenständen selbst, auf deren Verpackung oder auf Etiketten erfolgen, die auf den Materialien oder deren Verpackung angebracht sind:

  • die Angabe "Für Lebensmittelkontakt" oder ein besonderer Hinweis auf den Verwendungszweck (z. B. Weinflasche) oder das in Anhang II der EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien abgebildete Symbol; es sei denn, das Material/der Gegenstand ist aufgrund seiner Beschaffenheit offensichtlich dafür bestimmt, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen;
  • besondere Hinweise für eine sichere und angemessene Verwendung;
  • Name oder Firma und in beiden Fällen die Adresse oder der eingetragene Sitz des Herstellers, Verarbeiters oder Verkäufers, der für das Inverkehrbringen des Materials oder Gegenstands in der EU verantwortlich und in der EU ansässig ist;
  • eine angemessene Kennzeichnung, um die Rückverfolgbarkeit des Materials oder Gegenstands zu gewährleisten;
  • im Falle von aktiven Materialien und Artikeln:
    • Informationen über zulässige Verwendungszwecke,
    • sonstige relevante Informationen (wie Name und Menge der von der aktiven Komponente freigesetzten Stoffe). Mit diesen Informationen soll Lebensmittelunternehmern, die diese Materialien und Gegenstände verwenden, die Möglichkeit gegeben werden, alle anderen relevanten EU-Bestimmungen oder in deren Fehlen die für Lebensmittel geltenden nationalen Bestimmungen einzuhalten, einschließlich der Bestimmungen über die Lebensmittelkennzeichnung.

Diese Informationen müssen deutlich sichtbar, lesbar und unauslöschlich sein und müssen im ersten, zweiten und fünften Fall in einer vom Mitgliedsstaat festgelegten, leicht verständlichen Sprache angebracht werden, z. B. der offiziellen Landessprache.

Nachverfolgbarkeit

In der EU verkaufte Materialien und Gegenstände müssen durch ein geeignetes System identifizierbar sein, das durch Kennzeichnung, relevante Dokumentation oder Informationen die Rückverfolgbarkeit ermöglicht.

Lebensmittelunternehmer müssen über Systeme und Verfahren verfügen, die die Identifizierung von Unternehmen ermöglichen, die Materialien, Gegenstände, Substanzen oder Produkte geliefert sowie geliefert bekommen haben, die unter die EU-Anforderungen für Lebensmittelkontaktmaterialien fallen.

Bestehen weitere Verpflichtungen?

Für Hersteller und Händler gelten außerdem Verpflichtungen im Rahmen der Richtlinie über die allgemeine Produktsicherheit. Bitte beachten Sie die auf dieser Seite verfügbaren Informationen zur Richtlinie über die allgemeine Produktsicherheit.

Weitere Informationen

Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich, die Website der Europäischen Kommission zu besuchen, um weitere Informationen zur EU-Anforderungen an Lebensmittelkontaktmaterialien zu erhalten:

Anforderungen des Vereinigten Königreichs

Wo gelten die Anforderungen des Vereinigten Königreichs für Lebensmittelkontaktmaterialien?

Die Verordnung des Vereinigten Königreichs über Lebensmittelkontaktmaterialien gilt für alle im Vereinigten Königreich verkauften Produkte. Es gelten jedoch unterschiedliche Bestimmungen für Großbritannien (England, Schottland und Wales, GB) und Nordirland. Weitere Informationen zur Sachlage in Nordirland (NI) finden Sie weiter unten.

Für welche Produkte gelten die Anforderungen des Vereinigten Königreichs an Lebensmittelkontaktmaterialien?

Die Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien gilt für Materialien und Gegenstände, einschließlich aktiver und intelligenter Lebensmittelkontaktmaterialien, die:

  • dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen,
  • bereits mit Lebensmitteln in Berührung sind und zu diesem Zweck bestimmt sind,
  • vernünftigerweise vorhersehen lassen, dass sie bei normaler oder vorhersehbarer Verwendung mit Lebensmitteln in Berührung kommen oder ihre Bestandteile an Lebensmittel abgeben.

Beispiele sind Verpackungen und Behälter, Küchenutensilien, Besteck, Geschirr und Kaffeemaschinen.

Ausgenommen hiervon sind Antiquitäten, Überzugs- oder Beschichtungsmaterialien (wie Materialien zum Überziehen von Käserinden, Fleisch- und Wurstwaren oder Obst, die mit dem Lebensmittel ein Ganzes bilden und mit diesem verzehrt werden können) und ortsfeste öffentliche oder private Wasserversorgungsanlagen.

Wie lauten die wichtigsten Verpflichtungen im Rahmen der Anforderungen des Vereinigten Königreichs an Lebensmittelkontaktmaterialien?

Zusammensetzung

Materialien und Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, müssen in Übereinstimmung mit der guten Herstellungspraxis hergestellt werden, sodass sie unter normalen oder vorhersehbaren Nutzungsbedingungen ihre Bestandteile nicht in ein Lebensmittel übertragen oder in einem für die Gesundheit schädigenden Maß freisetzen oder die Zusammensetzung, den Geschmack oder den Geruch auf inakzeptable Weise ändert.

Anhang 1 der Verordnung des Vereinigten Königreichs über Lebensmittelkontaktmaterialien enthält außerdem eine Liste von 17 Gruppen von Materialien und Gegenständen, für die spezielle Maßnahmen ergriffen werden müssen. Zu diesen speziellen Maßnahmen gehören u. a.:

  • Listen der Substanzen, die für die Herstellung von Materialien und Gegenständen zugelassen sind;
  • Listen zugelassener Substanzen, die in aktiven oder intelligenten Lebensmittelkontaktmaterialien enthalten sind, sowie Gegenstände oder Listen von aktiven oder intelligenten Gegenständen und Materialien und, falls erforderlich, besondere Nutzungsbedingungen für diese Substanzen und/oder die Materialien und Gegenstände, in denen sie enthalten sind.

Die Materialien, Gegenstände und Substanzen, für die spezielle Maßnahmen ergriffen werden müssen, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:

Material, Gegenstand oder Substanz Vor Ende des Brexit-Übergangszeitraums Nach Ende des Brexit-Übergangszeitraums
Aktive und intelligente Materialien Verordnung (EG) 450/2009 Eine geänderte Fassung der Verordnung (EG) 450/2009, durch die Verordnung des Vereinigten Königreichs "Materials and Articles in Contact with Food (Amendment) (EU Exit) Regulations 2019"
Kunststoffmaterialien Verordnung (EU) 10/2011 Eine geänderte Fassung der Verordnung (EU) 10/2011, durch die Verordnung des Vereinigten Königreichs "Materials and Articles in Contact with Food (Amendment) (EU Exit) Regulations 2019"
Recycelte Kunststoffmaterialien Verordnung (EG) 282/2008 Eine geänderte Fassung der Verordnung (EG) 282/2008, durch die Verordnung des Vereinigten Königreichs "Materials and Articles in Contact with Food (Amendment) (EU Exit) Regulations 2019"
Keramik

Materials and Articles in Contact with Food (England) Regulations 2012/2619

Materials and Articles in Contact with Food (Wales) Regulations 2012/2705

Materials and Articles in Contact with Food (Scotland) Regulations 2012 /318

Materials and Articles in Contact with Food Regulations (Northern Ireland) 2012/384

(zusammen die "Verordnung des Vereinigten Königreichs über Materialien und Gegenstände")

Die Verordnung des Vereinigten Königreichs über Materialien und Gegenstände
Zellglasfolien Die Verordnung des Vereinigten Königreichs über Materialien und Gegenstände Die Verordnung des Vereinigten Königreichs über Materialien und Gegenstände
Bestimmte Epoxyderivate Verordnung (EG) 1895/2005 Eine geänderte Fassung der Verordnung (EG) 1895/2005, durch die Verordnung des Vereinigten Königreichs "Materials and Articles in Contact with Food (Amendment) (EU Exit) Regulations 2019"
N-Nitrosamine und N-nitrosierbare Substanzen aus Flaschensaugern und Schnullern Verordnung 1995/1012 über N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus Flaschen- und Beruhigungssaugern aus Elastomeren oder Gummi Verordnung 1995/1012 über N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus Flaschen- und Beruhigungssaugern aus Elastomeren oder Gummi
Küchenartikel aus Melamin oder Polyamid, deren Ursprung oder Herkunft China oder Hongkong ist Verordnung (EU) 284/2011 Eine geänderte Fassung der Verordnung (EU) 284/2011, durch die Verordnung des Vereinigten Königreichs "UK Food and Feed Imports (Amendment) (EU Exit) Regulations 2019"

Jedwede aktiven Materialien und Gegenstände dürfen keine Änderungen der Zusammensetzung, des Geschmacks oder des Geruches von Lebensmitteln verursachen, indem sie z. B. das Verderben von Lebensmitteln verschleiern, was Verbraucher in die Irre führen kann. Intelligente Materialien und Gegenstände dürfen keine Informationen über den Zustand von Lebensmitteln geben, die Verbraucher in die Irre führen könnten.

Dokumentation

Allen Lebensmittelkontaktmaterialien muss eine Konformitätserklärung beiliegen, für die bestimmte Anforderungen gelten. Wie in der obigen Tabelle beschrieben, sind diese spezifischen Anforderungen derzeit durch die Gesetzgebung für aktive und intelligente Materialien, Kunststoffmaterialien, recycelte Kunststoffmaterialien, Keramik und Zellglasfolien abgedeckt.

Kennzeichnung

Die Kennzeichnung, Werbung und Präsentation von Materialien oder Gegenständen dürfen Verbraucher nicht in die Irre führen.

  • Aktive und intelligente Materialien und Gegenstände müssen angemessen gekennzeichnet werden, sodass auf die aktiven und/oder intelligenten Materialien oder Gegenstände hingewiesen wird.
  • Aktive und intelligente Materialien und Gegenstände, die bereits mit Lebensmitteln in Berührung sind, müssen angemessen gekennzeichnet werden, damit Verbraucher die nicht essbaren Teile erkennen können.

Materialien und Gegenständen, die zur Lieferung oder zum Verkauf angeboten werden, ohne mit Lebensmitteln in Berührung gekommen zu sein, müssen folgende Informationen beigefügt werden. Dies kann entweder auf den Materialien/Gegenständen selbst, auf deren Verpackung oder auf Etiketten erfolgen, die auf den Materialien oder deren Verpackung angebracht sind:

  1. Die Angabe "Für Lebensmittelkontakt" oder ein besonderer Hinweis auf den Verwendungszweck (z. B. Weinflasche) oder das in Anhang II der EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien abgebildete Symbol,es sei denn, das Material/der Gegenstand ist aufgrund seiner Beschaffenheit offensichtlich dafür bestimmt, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen.
  2. Besondere Hinweise für eine sichere und angemessene Verwendung.
  3. Name oder Firma und in beiden Fällen die Anschrift oder der Sitz des Herstellers, Verarbeiters oder Verkäufers, der für das Inverkehrbringen von Materialien oder Gegenständen im Vereinigten Königreich verantwortlich ist und bis zum Ende des Brexit-Übergangszeitraums (31. Dezember 2020) in der EU oder nach Ablauf des Brexit-Übergangszeitraums in Großbritannien niedergelassen ist.
  4. Eine angemessene Kennzeichnung, um die Rückverfolgbarkeit des Materials oder Gegenstands zu gewährleisten.
  5. Im Falle von aktiven Materialien und Artikeln:

  • Informationen über zulässige Verwendungszwecke und
  • sonstige relevante Informationen (wie Name und Menge der von der aktiven Komponente freigesetzten Stoffe).

Mit diesen Informationen soll Lebensmittelunternehmern, die diese Materialien und Gegenstände verwenden, die Möglichkeit geboten werden, folgende Anforderungen einzuhalten:

  • bis zum Ende des Brexit-Übergangszeitraums (31. Dezember 2020): alle sonstigen relevanten EU-Bestimmungen oder
  • nach dem Ende des Brexit-Übergangszeitraums (31. Dezember 2020): alle beibehaltenen EU-Gesetze oder sonstige nationale Gesetzgebung des Vereinigten Königreichs und/oder
  • alle sonstigen Verordnungen, einschließlich der Vorschriften über die Lebensmittelkennzeichnung.

Diese Informationen müssen deutlich sichtbar, lesbar und unauslöschlich sein und müssen im ersten, zweiten und fünften Fall in einer für Käufer leicht verständlichen Sprache angebracht werden (Englisch im Falle des Vereinigten Königreichs).

Nachverfolgbarkeit

Im Vereinigten Königreich verkaufte Materialien und Gegenstände müssen durch ein geeignetes System identifizierbar sein, das durch Kennzeichnung, relevante Dokumentation oder Informationen die Rückverfolgbarkeit ermöglicht.

Lebensmittelunternehmer müssen über Systeme und Verfahren verfügen, die die Identifizierung von Unternehmen ermöglichen, die Materialien, Gegenstände, Substanzen oder Produkte geliefert haben sowie geliefert bekommen haben, die unter die Anforderungen des Vereinigten Königreichs für Lebensmittelkontaktmaterialien fallen.

Anmerkung: Produkte, die bis einschließlich 31. Dezember 2020 erstmals in der EU oder im Vereinigten Königreich auf den Markt gebracht wurden, dürfen weiter zirkulieren, bis sie beim Endverbraucher angekommen sind, und unterliegen nicht den Änderungen, die ab dem 1. Januar 2021 gelten. Es empfiehlt sich, einen Nachweis über das Datum der erstmaligen Inverkehrbringung Ihres Produkts im Vereinigten Königreich oder in der EU aufzubewahren. Geeignete Unterlagen sind u. a. Verkaufsverträge, Rechnungen oder Versandpapiere.

Bestehen weitere Verpflichtungen?

Für Hersteller und Händler gelten außerdem Verpflichtungen im Rahmen der Verordnung "General Product Safety Regulations 2005/1803" (GPSR) des Vereinigten Königreichs. Bitte beachten Sie die Informationen über die GPSR, die auf dieser Seite verfügbar sind.

Nordirland

Bitte beachten Sie, dass in Nordirland ab dem 1. Januar 2021 aufgrund des Protokolls zu Nordirland andere Vorschriften gelten. Im Detail heißt dies:

  • Sie sollten sicherstellen, dass Produkte den EU-Anforderungen entsprechen.
  • Sie sind für das Inverkehrbringen von Produkten verantwortlich, wenn Sie in der EU oder in Nordirland ansässig sind und Produkte aus einem Land außerhalb der EU und Nordirlands (einschließlich aus Großbritannien) nach Nordirland verkaufen. Produkte, die in Nordirland verkauft werden, sollten mit Angaben zu allen in der EU/Nordirland ansässigen Unternehmen versehen sein, die für das Inverkehrbringen von Produkten verantwortlich sind.

BREXIT: Leitfaden der Regierung des Vereinigten Königreichs

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat einen Leitfaden zum Verkauf von Produkten in Großbritannien und Nordirland nach dem Brexit veröffentlicht. Dieser Leitfaden enthält Informationen für Hersteller und Händler in Bezug auf die Konformitätsanforderungen ab dem 1. Januar 2021, einschließlich:

  • Informationen zu Änderungen Ihrer rechtlichen Verpflichtungen aufgrund des Brexit;
  • Informationen dazu, ob Sie Informationen zum Importeur nach Großbritannien bereitstellen müssen und auf welchen Wegen Sie dies tun können (einschließlich Übergangsmaßnahmen bis Ende 2022);
  • Informationen zu den erforderlichen Belegen, um zu beweisen, dass das Inverkehrbringen von Produkten im Vereinigten Königreich oder in der EU vor Ende des Übergangszeitraums erfolgt ist;
  • Informationen zu speziellen Regeln für den Verkauf von Produkten in Nordirland.

Wir empfehlen Ihnen, diese Leitfäden (unten verlinkt) sowie alle anderen spezifischen Leitfäden der Regierung des Vereinigten Königreichs zu lesen, die für Ihr Produkt gelten. Wenn Sie Fragen dazu haben, wie die Gesetze und Verordnungen für Ihre Produkte ab dem 1. Januar 2021 anwendbar sind, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsbeistand.

Großbritannien:

Nordirland:

Weitere Informationen

Wir empfehlen Ihnen dringend, den folgenden Leitfaden der Regierung des Vereinigten Königreichs zu lesen, um weitere Informationen zu den Anforderungen des Vereinigten Königreichs an Lebensmittelkontaktmaterialien zu erhalten: https://www.food.gov.uk/business-guidance/food-contact-materials.

Wir empfehlen Ihnen außerdem, die Business Companion-Website zu besuchen, die Informationen zu den Richtlinien des Vereinigten Königreichs zur Produktsicherheit enthält: https://www.businesscompanion.info/en/quick-guides/food-and-drink/food-contact-materials.

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