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Dieser Artikel bezieht sich auf den Verkauf in: Deutschland

Anforderungen an Niederspannungsgeräte

EU-Anforderungen: Die Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie) legt Anforderungen an elektrische Betriebsmittel fest, die für den Einsatz innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen bestimmt sind, um ein hohes Niveau des Schutzes der Gesundheit und Sicherheit von Menschen sowie von Haus- und Nutztieren und Güter zu gewährleisten. Diese Anforderungen umfassen Sicherheitsziele für die Gestaltung und die Herstellung von elektrischen Betriebsmitteln, Kennzeichnungsvorschriften und geeignete Konformitätsbewertungsverfahren. In der Niederspannungsrichtlinie werden außerdem Verpflichtungen für Hersteller, Importeure und Vertriebspartner festgelegt.

Wenn Sie elektrische Betriebsmittel herstellen, importieren oder vertreiben, die für den Einsatz in bestimmten Spannungsbereichen vorgesehen sind und die in der EU verkauft werden, müssen Sie die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie einhalten.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Niederspannungsrichtlinie einzuhalten. Sie müssen außerdem die nationalen Gesetze und Vorschriften in den Mitgliedsstaaten einhalten, die diese Richtlinie umsetzen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den EU-Anforderungen.

Anforderungen des Vereinigten Königreichs: Die Richtlinie 2016/1101 (Electrical Equipment (Safety) Regulations, EESR) der Vereinigten Königreichs legt Anforderungen an elektrische Betriebsmittel fest, die für den Einsatz innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen bestimmt sind, um ein hohes Niveau des Schutzes der Gesundheit und Sicherheit von Menschen sowie von Haus- und Nutztieren und Güter zu gewährleisten. Diese Anforderungen umfassen Sicherheitsziele für die Gestaltung und die Herstellung von elektrischen Betriebsmitteln, Kennzeichnungsvorschriften und geeignete Konformitätsbewertungsverfahren. In der EESR werden außerdem Verpflichtungen für Hersteller, Importeure und Vertriebspartner festgelegt.

Wenn Sie elektrische Betriebsmittel herstellen, importieren oder vertreiben, die für den Einsatz in bestimmten Spannungsbereichen vorgesehen sind und die im Vereinigten Königreich verkauft werden, müssen Sie die Anforderungen der EESR einhalten. Für Waren, die Sie in den folgenden Ländern verkaufen, gelten unterschiedliche Vorschriften: (1) Großbritannien (England, Schottland und Wales) und (2) Nordirland.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, die EESR für Produkte einzuhalten, die im Vereinigten Königreich verkauft werden. Wenn Sie diese Produkte auch über die Amazon EU-Websites verkaufen, müssen Sie außerdem die Gesetze und Vorschriften in EU-Mitgliedstaaten einhalten, die die Niederspannungsrichtlinie der EU umsetzen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den Anforderungen des Vereinigten Königreichs.

Die nachfolgenden Angaben dienen lediglich Informationszwecken. Sie sind nicht als Rechtsauskunft zu verstehen. Wenn Sie Fragen hinsichtlich der für Ihr Produkt geltenden Gesetze und Verordnungen haben, wird die Beratung durch einen Rechtsbeistand empfohlen. Dieses Material spiegelt nur den Stand zum Zeitpunkt seiner Abfassung wider und die Anforderungen in der EU und im Vereinigten Königreich können sich ändern. Weitere Informationen zu Änderungen, die ab dem 1. Januar 2021 wirksam werden können, finden Sie im aktuellen Brexit-Leitfaden des Vereinigten Königreichs (siehe unten).

EU-Anforderungen

Für welche Produkte gilt die Niederspannungsrichtlinie?

Die Niederspannungsrichtlinie gilt für elektrische Betriebsmittel zur Verwendung bei einer Betriebsspannung zwischen 50 und 1000 V für Wechselstrom und zwischen 75 und 1500 V für Gleichstrom. Es gibt einige Arten von elektrischen Betriebsmitteln und Bereiche, die außerhalb des Geltungsbereichs der Niederspannungsrichtlinie liegen (z. B. Stecker und Steckdosen für den Hausgebrauch). Eine vollständige Liste von elektrischen Betriebsmitteln, die nicht in den Geltungsbereich fallen, finden Sie in Anhang II der Niederspannungsrichtlinie.

Beispiele für elektrische Betriebsmittel, die in den Geltungsbereich der Niederspannunsgrichtlinie fallen: Haushaltsgeräte, Kabel, Netzteile und Lasergeräte.

Wer hat Pflichten im Rahmen der Niederspannungsrichtlinie?

In der Niederspannungsrichtlinie werden Pflichten für Hersteller, Beauftragte, Importeure und Vertriebspartner von elektrischen Betriebsmitteln festgelegt.

  • Sie sind ein Hersteller, wenn Sie elektrische Betriebsmittel selbst herstellen oder entwickeln und herstellen lassen und unter Ihrem Namen oder Ihrer Marke vertreiben.
  • Sie sind ein Bevollmächtigter, wenn Sie von einem Hersteller von elektrischen Betriebsmitteln schriftlich beauftragt wurden, in seinem Namen bestimmte Aufgaben wahrzunehmen.
  • Sie sind ein Importeur, wenn Sie in der EU ansässig sind und elektrische Betriebsmittel von außerhalb der EU in die EU verkaufen.
  • Sie sind ein Vertriebspartner, wenn Sie elektrische Betriebsmittel zum Verkauf oder zur Lieferung zur Verfügung stellen, aber kein Hersteller oder Importeur sind.

Inwiefern sind Hersteller und Importeure von der Niederspannungsrichtlinie betroffen?

Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung:

Hersteller müssen:

  • sicherstellen, dass elektrische Betriebsmittel gemäß den Sicherheitszielen der Niederspannungsrichtlinie entwickelt und hergestellt wurden.
  • eine Konformitätsbewertung durchführen und die erforderlichen technischen Unterlagen erstellen.
  • eine EU-Konformitätserklärung in mindestens einer Sprache ausstellen, die vom Mitgliedsstaat, in dem das elektrische Betriebsmittel verkauft wird, vorgeschrieben ist.
  • die CE-Kennzeichnung gut sichtbar, leserlich und dauerhaft auf dem elektrischen Betriebsmittel oder seiner Datenplakette und auf der Verpackung anbringen.

Importeure müssen:

  • gewährleisten, dass das entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren vom Hersteller durchgeführt wurde und der Hersteller die technischen Unterlagen erstellt hat und das elektrische Betriebsmittel mit der CE-Kennzeichnung versehen ist.
  • gewährleisten, dass solange sich ein elektrisches Betriebsmittel in ihrer Verantwortung befindet, dessen Lagerungs- oder Transportbedingungen die Einhaltung der grundlegenden Anforderungen nicht gefährden.

Hersteller und Importeure müssen eine Kopie der technischen Unterlagen und der Konformitätserklärung nach dem Inverkehrbringen des elektrischen Betriebsmittels in der EU zehn Jahre lang aufbewahren.

Etikettierung und Angaben:

Hersteller und Importeure müssen gewährleisten, dass das elektrische Betriebsmittel mit Folgendem versehen ist:

  • Name, eingetragener Handelsname oder eingetragene Handelsmarke des Herstellers und/oder des Importeurs sowie die Postanschrift, unter der sie erreicht werden können
  • Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder ein anderes Kennzeichen zur Identifikation des elektrischen Betriebsmittels
  • CE-Kennzeichnung

Wenn diese Informationen nicht auf dem elektrischen Betriebsmittel selbst angegeben werden können, sollten die oben genannten Informationen auf der Verpackung oder in einem dem elektrischen Betriebsmittel beigefügten Dokument enthalten sein.

Außerdem müssen dem elektrischen Betriebsmittel Anweisungen, Sicherheitsinformationen und eine Konformitätserklärung beigefügt werden. Diese Informationen sollten in einer Sprache verfasst sein, die für die Endnutzer und relevanten Behörden leicht verständlich ist.

Inwiefern sind Vertriebspartner von der Niederspannungsrichtlinie betroffen?

Vertriebspartner müssen beim Verkauf von elektrischen Betriebsmitteln in der EU die gebotene Sorgfalt walten lassen. Dies kann z. B. die Überprüfung des elektrischen Betriebsmittels auf eine CE-Kennzeichnung oder auf das Vorhandensein der jeweiligen Dokumente für den Endnutzer umfassen.

Was sollten Sie tun, wenn ein elektrisches Betriebsmittel nicht der Niederspannungsrichtlinie entspricht?

Hersteller, Importeure und Vertriebspartner sollten umgehend die erforderlichen Korrekturmaßnahmen ergreifen, um das betreffende elektrische Betriebsmittel konform zu machen, es zurückzuziehen oder zurückzurufen.

Wenn ein elektrisches Betriebsmittel eine Gefahr darstellt, sollten Hersteller, Importeure und Vertriebspartner umgehend die zuständigen nationalen Behörden der Mitgliedsstaaten informieren, in denen es verkauft wurde, und dabei insbesondere Angaben zu Verstößen und aller ergriffenen Korrekturmaßnahmen machen.

Hersteller, Importeure und Vertriebspartner müssen auf Verlangen einer zuständigen nationalen Behörde alle Informationen und Unterlagen auf Papier oder in elektronischer Form bereitstellen, die erforderlich sind, um die Konformität des elektrischen Betriebsmittels mit der Niederspannungsrichtlinie nachzuweisen.

Anforderungen des Vereinigten Königreichs

Wo gilt die EESR?

Die EESR gilt für alle im Vereinigten Königreich verkauften Produkte. Die Bestimmungen sind jedoch für Großbritannien (England, Schottland und Wales,GB) und Nordirland unterschiedlich. Weitere Informationen zur Lage in Nordirland (NI) finden Sie weiter unten.

Für welche Produkte gilt die EESR?

Die EESR gilt für elektrische Betriebsmittel zur Verwendung bei einer Betriebsspannung zwischen 50 und 1000 V für Wechselstrom und zwischen 75 und 1500 V für Gleichstrom. Es gibt einige Arten von elektrischen Betriebsmitteln und Bereiche, die außerhalb des Geltungsbereichs der EESR liegen (z. B. Stecker und Steckdosen für den Hausgebrauch). Eine vollständige Liste von elektrischen Betriebsmitteln, die nicht in den Geltungsbereich fallen, finden Sie in Verordnung 3 der EESR.

Beispiele für elektrische Betriebsmittel, die in den Geltungsbereich der EESR fallen: Haushaltsgeräte, Kabel, Netzteile und Lasergeräte.

Wer hat Pflichten im Rahmen der EESR?

In der EESR werden Pflichten für Hersteller, Bevollmächtigte, Importeure und Vertriebspartner von elektrischen Betriebsmitteln festgelegt.

  • Sie sind ein Hersteller, wenn Sie elektrische Betriebsmittel selbst herstellen oder entwickeln und herstellen lassen und unter Ihrem Namen oder Ihrer Marke vertreiben.
  • Sie sind ein Bevollmächtigter, wenn Sie von einem Hersteller von elektrischen Betriebsmitteln schriftlich beauftragt wurden, in seinem Namen bestimmte Aufgaben wahrzunehmen.
  • Sie sind ein Importeur, wenn Sie im Vereinigten Königreich ansässig sind und elektrische Betriebsmittel von einem Land außerhalb des Vereinigten Königreichs nach Großbritannien verkaufen.
  • Weitere Informationen zum Import nach Nordirland finden Sie im Abschnitt "Nordirland" weiter unten.
  • Sie sind ein Vertriebspartner, wenn Sie elektrische Betriebsmittel zum Verkauf oder zur Lieferung zur Verfügung stellen, aber kein Hersteller oder Importeur sind.

Inwiefern sind Hersteller und Importeure von der EESR betroffen?

Konformitätserklärung und Konformitätskennzeichnung

Hersteller müssen:

  • sicherstellen, dass elektrische Betriebsmittel gemäß den Sicherheitszielen der EESR entwickelt und hergestellt wurden.
  • eine Konformitätsbewertung durchführen und die erforderlichen technischen Unterlagen erstellen.
  • eine Konformitätserklärung auf Englisch ausstellen.
  • die entsprechende Konformitätskennzeichnung gut sichtbar, leserlich und dauerhaft auf dem elektrischen Betriebsmittel oder seiner Datenplakette und auf der Verpackung anbringen. Die entsprechende Konformitätskennzeichnung lautet wie folgt:
    • Für Produkte, die ab dem 1. Januar 2021 in Großbritannien verkauft werden, gilt das UKCA-Kennzeichen.
    • Für Produkte, die in Nordirland verkauft werden, während das Protokoll zu Nordirland gilt, gilt das europäische CE-Kennzeichen (siehe Abschnitt "Nordirland" weiter unten).
    Anmerkung: Die britische Regierung hat ein Gesetz erlassen, das vorsieht, dass die CE-Kennzeichnung für bestimmte Produkte (einschließlich Produkte, die von der EESR abgedeckt sind,) in Großbritannien bis zum 1. Januar 2022 akzeptiert wird. Bis zum 1. Januar 2023 werden zusätzliche Methoden zum Anbringen des UKCA-Kennzeichens akzeptiert. Eine spezielle Konformitätserklärung ist erforderlich, die sich auf britische (nicht auf die EU) Gesetzgebung und Standards bezieht. Unter "BREXIT: Leitfaden der britischen Regierung" finden Sie weitere Informationen zu den neuen Anforderungen und Übergangsmaßnahmen.

Importeure müssen:

  • gewährleisten, dass das entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren vom Hersteller durchgeführt wurde und der Hersteller die technischen Unterlagen erstellt hat und das elektrische Betriebsmittel mit der erforderlichen Konformitätskennzeichnung (CE- oder UKCA-Kennzeichnung) versehen ist.
  • gewährleisten, dass solange sich ein elektrisches Betriebsmittel in ihrer Verantwortung befindet, dessen Lagerungs- oder Transportbedingungen die Einhaltung der grundlegenden Anforderungen nicht gefährden.

Hersteller und Importeure müssen eine Kopie der technischen Unterlagen und der Konformitätserklärung nach dem Inverkehrbringen des elektrischen Betriebsmittels zehn Jahre lang aufbewahren.

Etikettierung und Angaben

Hersteller und Importeure müssen gewährleisten, dass das elektrische Betriebsmittel mit Folgendem versehen ist:

  • Name, eingetragener Handelsname oder eingetragene Handelsmarke des Herstellers und/oder des Importeurs sowie die Postanschrift, unter der sie erreicht werden können
  • Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder ein anderes Kennzeichen zur Identifikation des elektrischen Betriebsmittels
  • Die erforderliche Konformitätskennzeichnung (CE- oder UKCA-Kennzeichnung)

Wenn diese Informationen nicht auf dem elektrischen Betriebsmittel selbst angegeben werden können, sollten die oben genannten Informationen auf der Verpackung oder in einem dem elektrischen Betriebsmittel beigefügten Dokument enthalten sein. Die britische Regierung hat einen Leitfaden mit alternativen Methoden zur Bereitstellung von Informationen zur Rückverfolgbarkeit von Importeuren in Großbritannien bis zum 31. Dezember 2022 veröffentlicht. Unter "BREXIT: Leitfaden der britischen Regierung" weiter unten finden Sie Links zu diesen Leitfäden.

Außerdem müssen dem elektrischen Betriebsmittel Anweisungen, Sicherheitsinformationen und eine Konformitätserklärung beigefügt werden. Diese Informationen sollten in einer Sprache verfasst sein, die für die Endnutzer und die zuständigen Behörden leicht verständlich ist. Für Produkte, die ab dem 1. Januar 2021 in Großbritannien verkauft werden, ist eine spezielle Konformitätserklärung erforderlich, die sich auf die Gesetzgebung und Standards des Vereinigten Königreichs bezieht. Unter "BREXIT: Leitfaden der britische Regierung weiter unten finden Sie Links zu diesen Leitfäden der UK-Regierung.

Inwiefern sind Vertriebspartner von der EESR betroffen?

Vertriebspartner müssen beim Verkauf von elektrischen Betriebsmitteln im Vereinigten Königreich die gebotene Sorgfalt walten lassen. Dies kann z. B. die Überprüfung des elektrischen Betriebsmittels auf eine erforderlichen Konformitätskennzeichnung oder auf das Vorhandensein der jeweiligen Dokumente für den Endnutzer umfassen.

Nordirland

Bitte beachten Sie, dass in Nordirland ab dem 1. Januar 2021 aufgrund des Protokolls zu Nordirland andere Regeln gelten. Im Detail heißt dies:

  • Sie müssen sicherstellen, dass Produkte den Anforderungen der EU entsprechen und dass Sie die CE-Kennzeichnung verwenden.
  • Sie sind ein Importeur, wenn Sie in der EU oder in Nordirland ansässig sind und Produkte aus einem Land außerhalb der EU und Nordirlands (einschließlich aus Großbritannien) nach Nordirland verkaufen. Produkte, die in Nordirland verkauft werden, müssen mit Details zu jedem Importeur mit Sitz in der EU bzw. in Nordirland versehen sein.
  • Bevollmächtigte können in Nordirland oder der EU ansässig sein. Ab dem 16. Juli 2021 treten im Rahmen der EU-Verordnung 2019/1020 neue Regelungen in Kraft. Einige Unternehmen müssen unter Umständen eine verantwortliche Person in der EU oder in Nordirland für Compliance-Funktionen benennen (wenn es in der Lieferkette keine andere juristische Person gibt, die die Aufgaben ausführen kann). Weitere Informationen zu den neuen Regeln werden von der britischen Regierung zur Verfügung gestellt.
  • Wenn Sie eine Stelle im Vereinigte Königreich mit einer obligatorischen externen Konformitätsbewertung beauftragen, müssen Sie ab dem 1. Januar 2021 für Produkte, die in Nordirland in Verkehr gebracht werden, eine UKNI-Kennzeichnung sowie eine CE-Kennzeichnung anbringen. Waren mit der CE- und UKNI-Kennzeichnung dürfen in der EU nicht verkauft werden. Sie müssen die UKNI-Kennzeichnung nicht verwenden, wenn Sie Ihre Konformität selbst zertifizieren oder eine EU-Stelle mit einer obligatorischen externen Prüfung beauftragen.
  • "Qualifizierte nordirische Waren" können in Großbritannien mit der CE-Kennzeichnung verkauft werden. Die britische Regierung wird einen entsprechenden Leitfaden zum Ablauf veröffentlichen.

BREXIT: Leitfaden der britischen Regierung

Die britische Regierung hat einen Leitfaden zum Verkauf von Produkten in Großbritannien und Nordirland ab dem 1. Januar 2021 veröffentlicht. Diese Orientierungshilfe enthält Informationen für Hersteller, Importeure und Vertriebspartner in Bezug auf die Konformitätsanforderungen ab dem 1. Januar 2021, einschließlich:

  • Informationen dazu, ob Sie Ihre Konformitätsbewertung ändern müssen
  • Informationen dazu, wann und wie Sie das UKCA-Kennzeichen verwenden sollten
  • Anforderungen an die technische Dokumentation und eine spezifische Konformitätserklärung für in Großbritannien verkaufte Produkte
  • Informationen zur Benennung eines Bevollmächtigten oder einer verantwortlichen Person im Vereinigten Königreich
  • Informationen zu Änderungen Ihrer rechtlichen Verpflichtungen aufgrund des Brexit
  • Informationen dazu, ob Sie für Großbritannien Informationen zum Importeur und Methoden bereitstellen müssen (einschließlich Übergangsmaßnahmen bis Ende 2022)
  • Informationen zum Umgang mit bestehendem Lagerbestand
  • Informationen dazu, welche Belege erforderlich sind, um zu beweisen, dass Produkte vor dem 1. Januar 2021 in das Vereinigten Königreich oder in die EU gebracht wurden
  • Informationen zu speziellen Regeln für den Verkauf von Produkten in Nordirland

Wir empfehlen Ihnen, diesen Leitfaden (unten verlinkt) sowie alle anderen speziellen Leitfäden der britischen Regierung, die für Ihr Produkt gelten, zu lesen. Wenn Sie Fragen dazu haben, wie die Gesetze und Verordnungen für Ihre Produkte ab dem 1. Januar 2021 anwendbar sind, wenden Sie sich an einen Rechtsbeistand.

Die Informationen zum Brexit finden Sie hier:

Großbritannien:

Nordirland:

Was sollten Sie tun, wenn ein elektrisches Betriebsmittel nicht der EESR entspricht?

Hersteller, Importeure und Vertriebspartner sollten umgehend die erforderlichen Korrekturmaßnahmen ergreifen, um das betreffende elektrische Betriebsmittel konform zu machen, es zurückzuziehen oder zurückzurufen.

Wenn ein elektrisches Betriebsmittel eine Gefahr darstellt, sollten Hersteller, Importeure und Vertriebspartner umgehend das Trading Standards Office (oder die HSE, wenn die Geräte für den Arbeitsplatz vorgesehen sind) informieren und dabei insbesondere Angaben zu Verstößen und allen ergriffenen Korrekturmaßnahmen machen.

Hersteller, Importeure und Vertriebspartner müssen auf Verlangen der zuständigen britischen Behörden alle Informationen und Unterlagen auf Papier oder in elektronischer Form bereitstellen, die erforderlich sind, um die Konformität des elektrischen Betriebsmittels mit der EESR nachzuweisen.

Weitere Informationen

Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich, die Website der Europäischen Kommission zu besuchen, um weitere Informationen zur Niederspannungsrichtlinie zu erhalten:

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Richtlinien des Office for Product Safety and Standards der britischen Regierung zur Anwendung der EESR zu lesen, die Sie hier finden: https://www.gov.uk/government/publications/electrical-equipment-safety-regulations-2016.

Wir empfehlen Ihnen auch, die Business Companion-Website des Vereinigten Königreichs zu besuchen, die einen Leitfaden zur Produktkonformität im Vereinigten Königreich enthält:

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