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Dieser Artikel bezieht sich auf den Verkauf in: Deutschland

Deloitte - Allgemeine Geschäftsbedingungen

Anbietervereinbarung über Umsatzsteuerdienstleistungen

Hinweis: Die englische Version dieser Geschäftsbedingungen ist die rechtlich maßgebliche Version. Übersetzungen in andere Sprachen stehen lediglich zu Referenzzwecken zur Verfügung.

1. Vertrag und Parteien. 

(a) Diese Vertragsbedingungen stellen die gesamte Vereinbarung zwischen Ihnen (dem "Mandanten") und Deloitte in Bezug auf die beschriebenen Dienstleistungen und das Arbeitsergebnis (einschließlich der unten definierten Leistungen und Beratungen) dar, die von Deloitte und den Verantwortlichkeiten von Deloitte für diese zu erbringen ist (die "Dienstleistungen" und diese Vertragsbedingungen der "Vertrag"). 

(b) Der Mandant versichert und gewährleistet, dass er die Befugnis und Autorität hat, diesen Vertrag rechtsgültig abzuschließen. 

(c) Deloitte kann alle Dienstleistungen an andere Drittanbieter, einschließlich anderer Deloitte-Gesellschaften (zusammen die "Subunternehmer"), weitervergeben.  Die Beziehung des Mandanten besteht ausschließlich mit Deloitte als dem Unternehmen, das mit der Erbringung der Dienstleistungen beauftragt ist.  Jede Partei ist ein unabhängiger Vertragspartner und keine Partei ist der Vertreter, Vertreiber, Partner, Treuhänder, Joint-Venture-Partner, Miteigentümer oder Repräsentant der anderen Partei und darf auch nicht als solcher betrachtet werden.

(d) Deloitte bleibt dem Mandanten gegenüber für alle im Rahmen dieses Vertrags erbrachten oder zu erbringenden Dienstleistungen verantwortlich, einschließlich der von seinen Subunternehmern erbrachten Dienstleistungen.  Dementsprechend gilt, soweit dies nach geltendem Recht möglich ist, (i) keiner der Subunternehmer ist dem Mandanten gegenüber haftbar; (ii) der Mandant macht keine Ansprüche oder Verfahren jeglicher Art (sei es aus Vertrag, unerlaubter Handlung, Verletzung gesetzlicher Pflichten oder anderweitig, einschließlich, aber nicht beschränkt auf einen Anspruch wegen Fahrlässigkeit) in Bezug auf oder in Verbindung mit dem Vertrag gegen einen der Subunternehmer geltend.

2. Dienstleistungen

Deloitte erbringt die folgenden Dienstleistungen:

(a) Umsatzsteuerregistrierung

Deloitte hilft dem Mandanten bei der Registrierung der Umsatzsteuer als nicht ansässiger Steuerpflichtiger in jedem Land, in dem eine Registrierung nötig ist. 

(b) Dienstleistungen der Einreichung von Umsatzsteuererklärungen

Für jedes Land, in dem ein Mandant unsere Dienstleistungen zur Einreichung von Umsatzsteuererklärungen benötigt, gilt Folgendes:

  • Deloitte bereitet die einzureichende Umsatzsteuererklärung vor. 
  • Der Mandant muss den Entwurf der Umsatzsteuererklärung überprüfen und uns bis zur angegebenen Frist über alle erforderlichen Änderungen informieren (die je nach Land variieren können). Wenn uns der Mandant bis zur angegebenen Frist keine erforderlichen Änderungen mitteilt, betrachtet Deloitte den Entwurf der Umsatzsteuererklärung als vom Mandanten genehmigt.
  • Deloitte reicht die Umsatzsteuererklärungen bei der zuständigen Steuerbehörde ein.
  • Deloitte stellt dem Mandanten die korrekten Zahlungsanweisungen zur Verfügung, damit er die Umsatzsteuer an die zuständige Steuerbehörde zahlen kann.
  • Deloitte bearbeitet ausschließlich Mitteilungen und sonstige Kommunikation von Steuerbehörden, die mit der Registrierung und Einreichung verbunden sind.
  • Deloitte berät hinsichtlich der Gebühren für die Einreichung bei den Behörden und bietet bei Bedarf Übersetzungsdienstleistungen an.

Nur die oben genannten Aktivitäten sind in den Dienstleistungen für die Einreichung von Umsatzsteuererklärungen enthalten und jede Nachverfolgung bei der zuständigen Steuerbehörde (außer Routinekommunikation im Zusammenhang mit der Registrierung und Einreichung) wird als zusätzliche Dienstleistung behandelt.

(c) Korrektive Umsatzsteuererklärung

Wenn Korrekturen an den Umsatzsteuererklärungen erforderlich sind, einschließlich der Fälle, in denen eine Umsatzsteuerschuld gegenüber einer relevanten Steuerbehörde für einen oder mehrere Umsatzsteuerzeiträume vor Beginn dieses Vertrags fällig ist, erstellt Deloitte die erforderlichen Umsatzsteuererklärungen zur Korrektur dieser Position.

(d) Übersetzungsdienstleistungen

Deloitte beauftragt die Übersetzung bestimmter Dokumente, wie es der Mandant zur Einhaltung der lokalen Gesetze verlangt.

(e) Steuerliche Vertretung

Deloitte beauftragt die Erbringung von Dienstleistungen zur steuerlichen Vertretung, wenn dies nach lokalem Recht erforderlich ist.

(f) EORI

Deloitte holt bei Bedarf für den Mandant eine EORI-Nummer von der betreffenden Steuerbehörde ein.

(g) Zusätzliche Dienstleistungen

Gegebenenfalls können wir zusätzliche Dienstleistungen für den Mandanten erbringen, um ihn bei der Erfüllung seiner Pflichten zur Einhaltung der Umsatzsteuer zu unterstützen.  Diese zusätzlichen Dienstleistungen können Folgendes umfassen:

  • Unterstützung bei der Abmeldung für Umsatzsteuerzwecke in einem Land,
  • Unterstützung bei der Beantwortung von Fragen, die von einer Steuerbehörde in Bezug auf die erbrachten Dienstleistungen gestellt werden und
  • jede andere erforderliche Unterstützung.

Sämtliche Beratungen, Dokumente und andere Arbeitsergebnisse in jeglicher Form, die Deloitte dem Mandanten infolge oder im Rahmen der Erbringung der Dienstleistungen zur Verfügung stellt, werden im Folgenden zusammenfassend als "Beratung" bezeichnet.

3. Verantwortlichkeiten des Mandanten und von Deloitte.

(a) Verantwortlichkeiten des Mandanten

(i) Der Mandant ist verpflichtet, mit Deloitte und seinen Subunternehmern im Zusammenhang mit der Erbringung der Dienstleistungen zu kooperieren sowie einschließlich und ohne Einschränkung Deloitte und seinen Subunternehmern rechtzeitig Daten und Informationen zur Verfügung zu stellen, die von Deloitte in angemessener Weise angefordert werden können.  Der Mandant ist in dem Maße für Fehler in den Einreichungen verantwortlich, die auf der Grundlage dieser Informationen erstellt wurden, als hätte er die Einreichungen persönlich genehmigt und unterzeichnet. Die Erbringung der Dienstleistungen hängt von der rechtzeitigen und korrekten Erfüllung der oben und an anderen Stellen des Vertrags festgelegten Verantwortlichkeiten des Mandanten sowie von rechtzeitigen Entscheidungen und Genehmigungen des Mandanten in Verbindung mit den Dienstleistungen ab.  Deloitte und seine Subunternehmer sind berechtigt, sich auf alle Entscheidungen und Genehmigungen des Mandanten zu verlassen.

(ii) Die Dienstleistungen umfassen und nutzen bestimmte Softwareanwendungen und -dienste von Drittanbietern, um dem Mandanten bestimmte Funktionalitäten oder Funktionen zur Verfügung zu stellen (die "Komponenten von Drittanbietern"). Der Zugriff des Mandanten auf die Dienstleistungen und die Nutzung dieser umfasst den Zugriff auf und die Nutzung der Komponenten von Drittanbietern, die folgenden Bedingungen unterliegen:

a) der Mandant muss alle geltenden Gesetze einhalten, die für Ihn als Nutzer der Produkte, Dienstleistungen und/oder Funktionen (alle wie unten definiert) zutreffen;

b) jeglicher Weiterverkauf, Weitervertrieb oder die Neulizenzierung der Produkte, Dienstleistungen und/oder Funktionen (wie unten definiert), ganz oder teilweise, durch den Mandanten oder einen Drittanbieter im Auftrag des Mandanten ist strengstens untersagt;

c) der Mandant muss die Produkte, Dienstleistungen, Funktionen, Materialien und die Lieferantendaten (wie unten definiert) unter Beachtung der Vertraulichkeitsbeschränkungen in diesem Vertrag nutzen;

d) alle Daten, einschließlich personenbezogener Daten, und das geistige Eigentum, die von Deloitte in Verbindung mit den Produkten, Dienstleistungen, Funktionen, der Software, den Materialien und den Lieferantendaten (wie unten definiert) zur Verfügung gestellt werden, bleiben das ausschließliche Eigentum von Deloitte und seinen Lizenzgebern;

e) jegliche ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung hinsichtlich der Richtigkeit oder Vollständigkeit der Produkte, Dienstleistungen, Funktionen, Software, Materialien und Lieferantendaten (wie unten definiert) wird nach geltendem Recht im größtmöglichen Umfang ausgeschlossen.

Für die Zwecke dieser Klausel 3 (ii) gelten folgende Definitionen:

"Funktionen" bezeichnet bestimmte Funktionen, die Deloitte von seinen Lizenzgebern zur Verfügung gestellt und die von Deloitte zur Erbringung der Dienstleistungen für den Mandanten verwendet werden.

"Produkte" bezeichnet bestimmte Softwareprodukte, die Deloitte von seinen Lizenzgebern zur Verfügung gestellt und die von Deloitte zur Erbringung der Dienstleistungen oder zur anderweitigen Bereitstellung für den Mandanten verwendet werden.

"Dienstleistungen" bezeichnet bestimmte Dienstleistungen, die Deloitte von seinen Lizenzgebern zur Verfügung gestellt und die von Deloitte zur Erbringung der Dienstleistungen oder zur anderweitigen Bereitstellung für den Mandanten verwendet werden.

"Software" bezeichnet bestimmte Softwareanwendungen, die Deloitte von seinen Lizenzgebern zur Verfügung gestellt und die von Deloitte zur Erbringung der Dienstleistungen oder zur anderweitigen Bereitstellung für den Mandanten verwendet werden.

"Lieferantendaten" bezeichnet bestimmte Daten, die Deloitte von seinen Lizenzgebern und Dienstleistern zur Verfügung gestellt und die dem Mandanten von Deloitte als Teil der Dienstleistungen bereitgestellt werden.

(b) Verantwortlichkeiten von Deloitte

(i) Die Beratung basiert auf den Informationen, die Deloitte zur Verfügung gestellt werden, den Umständen, die zum Zeitpunkt der Ausarbeitung der Beratung vorherrschen, und Deloittes Verständnis der relevanten Gesetze, Verordnungen, Fälle, Urteile und anderer steuerbehördlicher Vorschriften, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Beratung in Kraft sind.  Deloitte ist nicht dafür verantwortlich, 1) eine Beratung im Hinblick auf Ereignisse oder Änderungen zu aktualisieren, die nach der Erteilung einer Beratung in ihrer endgültigen Form eintreten, oder 2) die fortdauernde Relevanz oder Angemessenheit einer Beratung für den Zweck, für den sie erteilt wurde, zu überwachen. Darüber hinaus ist Deloitte nicht verantwortlich für falsche, ungenaue oder unvollständige Informationen, die vom Mandanten während der Erbringung der Dienstleistungen zur Verfügung gestellt wurden.

(ii) Deloitte bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen, die Dienstleistungen in Übereinstimmung mit dem Zeitplan, der mit dem Mandanten vereinbart wurde, zu erbringen. 

4. Zahlung von Rechnungen.  Die Rechnungen von Deloitte sind bei Vorlage fällig und durch den Mandanten zahlbar.  Wenn die Zahlung einer Rechnung nicht innerhalb von 60 Tagen nach Rechnungsdatum ("Fälligkeitsdatum") eingeht, behält sich Deloitte das Recht vor, ohne Einschränkung anderer Rechte oder Rechtsmittel, die Dienstleistungen ganz oder teilweise auszusetzen oder zu kündigen, wenn die Zahlung nicht bis zum Fälligkeitsdatum erfolgt.  Der Mandant ist verantwortlich für die Zahlung aller Steuern, wie z. B. Umsatzsteuer, Mehrwert- und Gebrauchssteuer, Bruttoeinnahmenssteuer, Quellensteuer und ähnliche Steuern, die auf oder im Zusammenhang mit den Dienstleistungen erhoben werden, mit Ausnahme der Einkommens- und Vermögenssteuern von Deloitte.

5. Laufzeit. 

(a) Dieser Vertrag tritt zwischen den Parteien in vollem Umfang in Kraft und wird daher für sie bindend, sobald Deloitte Dienstleistungen für den Mandanten erbringt.

(b) Der Übersichtlichkeit halber:

i) Die Entscheidung von Deloitte, Dienstleistungen für den Mandanten zu erbringen, hängt unter anderem davon ab, dass die Mitarbeiter und Vertreter des Mandanten, die von Deloitte angeforderten Informationen rechtzeitig und korrekt zur Verfügung stellen, gegebenenfalls auch im Rahmen eines automatisierten Verfahrens;

ii) Deloittes Entscheidung in Bezug auf das Vorstehende begründet keine Verpflichtung oder Haftung von Deloitte gegenüber dem Mandanten, sei es aus Vertrag, Gesetz, unerlaubter Handlung (einschließlich uneingeschränkter Fahrlässigkeit) oder anderweitig, soweit dies nach geltendem Recht zulässig ist;

Dieser Vertrag kann von beiden Parteien jederzeit ohne Angabe von Gründen durch schriftliche Mitteilung an die andere Partei [nicht weniger als 30 (dreißig) Tage vor dem Datum des Inkrafttretens der Kündigung gekündigt werden.

(c) Jede Partei kann diesen Vertrag durch schriftliche Mitteilung an die andere Partei bei oder zu jedem Zeitpunkt nach Eintritt eines der folgenden Ereignisse kündigen: (i) eine wesentliche Verletzung einer Verpflichtung aus dem Vertrag durch die andere Partei und, falls die Verletzung behebbar ist, das Versäumnis der säumigen Partei, die Verletzung innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Mitteilung über diese Verletzung zu beheben; (ii) die andere Partei wird zahlungsunfähig oder geht in Liquidation; (iii) die andere Partei hat einen Beschluss gefasst oder einen Antrag gestellt auf Liquidation oder Auflösung (außer zum Zweck einer solventen Verschmelzung oder Rekonstruktion); (iv) die Erteilung einer Verwaltungsanordnung in Bezug auf die andere Partei oder die Bestellung eines Konkursverwalters oder die Inbesitznahme oder der Verkauf eines Vermögenswerts der anderen Partei durch einen Hypothekengläubiger; (v) die andere Partei schließt einen Vergleich mit ihren Gläubigern allgemein oder stellt bei einem zuständigen Gericht einen Antrag auf Schutz vor ihren Gläubigern allgemein; oder (vi) ein den unter (ii) bis (v) genannten Ereignissen entsprechendes Ereignis in einer relevanten Rechtsordnung.

(d) Deloitte ist berechtigt, diesen Vertrag ganz oder teilweise mit sofortiger Wirkung durch schriftliche Mitteilung an den Mandanten zu kündigen, wenn Deloitte feststellt, dass (i) eine staatliche, aufsichtsrechtliche oder berufsständische Instanz oder eine andere Instanz mit Gesetzeskraft ein neues Gesetz, eine neue Regel, Vorschrift, Auslegung oder Entscheidung eingeführt oder ein bestehendes Gesetz, eine Vorschrift, eine Regelung, eine Auslegung oder eine Entscheidung geändert hat, die dazu führen würde, dass die Erfüllung eines Teils des Vertrags durch Deloitte rechtswidrig oder anderweitig unrechtmäßig wäre oder im Widerspruch zu den Unabhängigkeits- oder Berufsregeln stünde oder (ii) sich die Umstände ändern (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Änderungen der Eigentumsverhältnisse des Mandanten oder eines seiner Tochtergesellschaften), sodass die Erfüllung eines Teils des Vertrags durch Deloitte rechtswidrig oder anderweitig unrechtmäßig wäre oder im Widerspruch zu den Unabhängigkeits- oder Berufsregeln stünde.

(e) Bei Kündigung des Vertrages aus irgendeinem Grund wird Deloitte eine anteilige Rückerstattung der vom Mandanten im Voraus für den Zeitraum nach Beendigung des Vertrags gezahlten Gebühren vorsehen.

6. Eigentum von Deloitte Arbeitsergebnissen. 

(a) Vorbehaltlich der Zahlung aller im Zusammenhang mit den Dienstleistungen und diesem Vertrag fälligen Gebühren von Deloitte erwirbt der Mandant das Eigentum an der Beratung in materieller Form nur so, wie es von Deloitte zur Verfügung gestellt wird.  Deloitte behält alle geistigen Eigentumsrechte an den zugrunde liegenden Ideen, Materialien (ob materiell oder immateriell und einschließlich aller Softwareprodukte), an Konzepten, Know-how, Methoden, Techniken, Prozessen und Fähigkeiten sowie Anpassungen davon in Bezug auf Durchführung seiner Geschäfte. Der Mandant stellt sicher, dass der Konzern des Mandanten keine Verbote oder Unterlassungsansprüche gegenüber Deloitte geltend macht oder geltend machen lässt.  Jegliches geistige Eigentum und andere Eigentumsrechte an Materialien und Daten, die der Mandant zur Erbringung der Dienstleistungen zur Verfügung stellt, bleiben Eigentum des Mandanten.

7. Schadensbegrenzungen.

(a) Der Mandant erklärt sich damit einverstanden, dass Deloitte gegenüber dem Mandanten nicht für Ansprüche, Forderungen, Handlungen, Verluste, Haftungen (ob aus Vertrag, Gesetz oder unerlaubter Handlung, einschließlich Fahrlässigkeit), Schäden, Kosten, Gebühren oder Auslagen (einschließlich der Kosten für professionelle Berater sowie Rechtskosten und Aufwendungen) jeglicher Art, wie auch immer verursacht und von wem auch immer vorgebracht, einschließlich Zinsen (zusammen "Verluste") haftet, es sei denn, und dann nur in dem Umfang, in dem endgültig festgestellt wird, dass die Verluste aus einer Vertragsverletzung oder Fahrlässigkeit von Deloitte resultieren (und sofern die Dienstleistungen und Arbeitsergebnisse vom Mandanten nicht für einen anderen Zweck als den verwendet werden, für den sie von Deloitte bereitgestellt wurden). In diesem Fall übersteigt die Haftung von Deloitte gegenüber dem Mandanten nicht den dreifachen Betrag der von Deloitte für die Dienstleistungen in Rechnung gestellten und erhaltenen Gebühren, vorbehaltlich der übrigen Bestimmungen dieser Klausel 7.

(b) In keinem Fall haften Deloitte und seine Subunternehmer oder deren jeweiliges Personal, sei es vertraglich, gesetzlich, aus unerlaubter Handlung, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Fahrlässigkeit, oder anderweitig, für (i) jegliche Verluste, die infolge von Ansprüchen Dritter entstehen; (ii) Nutzungsausfall, Verlust von Verträgen oder Gewinnen, Verlust oder Beschädigung von Daten, Verlust von Firmenwert, Verlust von Einnahmen oder nutzlos verstrichene Arbeitszeit des Managements oder der Mitarbeiter (ob direkte oder indirekte Verluste); oder (iii) jegliche resultierenden, speziellen, indirekten, zufälligen, strafenden oder exemplarischen Verluste, die sich aus oder in Verbindung mit diesem Vertrag oder den Dienstleistungen ergeben (einschließlich der Erfüllung, Nichterfüllung oder verspäteten Erfüllung von Verpflichtungen durch Deloitte im Rahmen oder in Verbindung mit den Dienstleistungen), die einer Person hieraus entstehen, unabhängig davon, wie sie verursacht wurden und unabhängig davon, ob dies von Deloitte und seinen jeweiligen Mitarbeitern in angemessener Weise vorhergesehen werden konnte oder nicht.

(c) Die Verantwortung von Deloitte für die Dienstleistungen besteht ausschließlich gegenüber dem Mandanten. Jegliche Verantwortung von Deloitte gegenüber anderen Mitgliedern des Konzerns des Mandanten wird im größtmöglichen, nach geltendem Recht zulässigen Umfang ausgeschlossen.

(d) Die Haftungsobergrenze in Klausel 7(a) gilt insgesamt für jeden und alle Verluste, die von Zeit zu Zeit im Rahmen oder im Zusammenhang mit dem Vertrag und den Dienstleistungen entstehen, unabhängig davon, ob solche Verluste zu gleichen oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen.  Die Haftungsobergrenze in Klausel 7(a) gilt auch für alle Ansprüche auf Verluste gegen einen der Subunternehmer, wenn und nur in dem Maße, in dem schließlich festgestellt wird, dass einer von ihnen eine Haftung im Rahmen oder in Verbindung mit dem Vertrag oder den Diensten hat.

(e) Keine Bestimmung dieses Vertrages schließt die Haftung einer Partei für (i) Tod oder Körperschaden aufgrund von Fahrlässigkeit dieser Partei, (ii) arglistige vorvertragliche Falschangaben, auf die sich die andere Partei nachweislich verlassen hat, oder (iii) jede andere Haftung, die nach dem auf diesen Vertrag anwendbaren Recht nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden kann, aus oder schränkt sie ein (oder verhindert die Geltendmachung von Ansprüchen in diesem Zusammenhang).

8. Beschränkung der Garantien.  Deloitte garantiert, dass es die Dienstleistungen mit angemessener Sorgfalt und Fachkenntnis erbringt. Alle anderen stillschweigenden Garantien und sonstigen Bedingungen sind ausgeschlossen. 

9. Höhere Gewalt.  Keine der Parteien haftet für Verzögerungen oder Nichterfüllung, die auf Umstände oder Ursachen zurückzuführen sind, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Handlungen oder Versäumnisse oder mangelnde Zusammenarbeit der anderen Partei (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Unternehmen oder Personen, die unter ihrer Kontrolle stehen, oder deren jeweilige leitende Angestellte, Direktoren, Mitarbeiter, sonstiges Personal und Vertreter), Feuer oder andere Unfälle, höhere Gewalt, Epidemien, Streiks oder Arbeitskampf, Krieg oder andere Gewalt oder jegliche Gesetze, Anordnungen oder Anforderungen von Regierungsstellen oder Behörden.

10. Verjährung.  Keine Klage, unabhängig von der Form, die sich auf den Vertrag oder die Dienstleistungen bezieht, kann von einer der Parteien mehr als 2 Jahre nach dem Entstehen des Klagegrundes nach geltendem Recht erhoben werden.

11. Vertraulichkeit.

(a) Soweit Deloitte im Zusammenhang mit der Erbringung der Dienstleistungen in den Besitz von steuerlichen oder sonstigen Informationen im Zusammenhang mit den Dienstleistungen, Geschäftsgeheimnissen oder sonstigen geschützten Informationen in Bezug auf den Konzern des Mandanten gelangt, die entweder von der offenlegenden Partei als vertraulich bezeichnet werden oder ihrer Natur nach eindeutig vertraulich sind ("vertrauliche Informationen"), wird Deloitte diese vertraulichen Informationen nicht ohne Zustimmung des Mandanten an Dritte weitergeben.  Der Mandant willigt hiermit ein, dass Deloitte solche vertraulichen Informationen (i) an Auftragnehmer, die administrative, infrastrukturelle und sonstige Unterstützungsleistungen für Deloitte erbringen, sowie an etwaige Subunternehmer und deren jeweiliges Personal weitergibt, jedenfalls unter der Voraussetzung, dass diese Auftragnehmer und Subunternehmer ähnliche Vertraulichkeitsverpflichtungen wie in dieser Klausel 11 einhalten, (ii) gegenüber den Rechtsberatern, Wirtschaftsprüfern und Versicherern von Deloitte und (iii) soweit dies aufgrund von Gesetzen, Vorschriften, Gerichts- oder Verwaltungsverfahren oder in Übereinstimmung mit den geltenden Berufsstandards oder im Zusammenhang mit potenziellen oder tatsächlichen Vermittlungs-, Schiedsgerichts- oder Rechtsstreitigkeiten erforderlich ist, offenlegt.  Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt nicht, soweit solche vertraulichen Informationen (A) öffentlich zugänglich sind oder werden (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Informationen, die bei einer staatlichen Behörde eingereicht wurden und der Öffentlichkeit zugänglich sind), es sei denn, sie sind das Ergebnis eines Verschuldens von Deloitte, (B) Deloitte auf nicht vertraulicher Basis von einer anderen Quelle als dem Mandanten zur Verfügung gestellt werden, von der Deloitte nach vernünftigem Ermessen annimmt, dass sie nicht durch eine Vertraulichkeitsverpflichtung gegenüber dem Mandanten daran gehindert ist, diese vertraulichen Informationen an Deloitte weiterzugeben, (C) Deloitte bereits vor ihrem Erhalt vom Mandanten bekannt waren, ohne dass eine Vertraulichkeitsverpflichtung bestand, (D) von Deloitte oder seinen Subunternehmern unabhängig von den vom Mandanten offengelegten vertraulichen Informationen entwickelt wurden. Ungeachtet des Vorstehenden erkennt der Mandant an, dass Deloitte dem Betreiber der jeweiligen Drittanbieter-Website oder einer Tochtergesellschaft dieses Betreibers vertrauliche Informationen zu Zwecken im Zusammenhang mit der Erbringung von Dienstleistungen durch Deloitte über eine solche Drittanbieter-Website offenlegen kann. "Drittanbieter-Website" bezeichnet eine Website eines Drittanbieters, über die Deloitte Dienstleistungen für den Mandanten erbringt.

(b) Der Mandant stellt sicher, dass die Beratung ohne die ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Deloitte nicht an Dritte weitergegeben wird, es sei denn, (i) die Weitergabe kann in dem Umfang erfolgen, in dem zwingendes Recht, geltende Vorschriften, Regeln und Berufspflichten eine Einschränkung der Weitergabe verbieten, (ii) der Mandant kann die Beratung auf einer Need-to-know-Basis an eine Tochtergesellschaft ausschließlich zu Informationszwecken weitergeben, vorausgesetzt, der Mandant stellt sicher, dass der Empfänger sich verpflichtet, (A) die Beratung nicht anders als in dieser Klausel 11(b) erlaubt offenzulegen und (B) keine Ansprüche jeglicher Art gegen eine Deloitte-Gesellschaft in Bezug auf die Beratung oder die Dienstleistungen geltend zu machen, und (vi) auf einer Need-to-know-Basis an Abschlussprüfer des Konzerns des Mandanten in ihrer Eigenschaft als solche oder an Rechtsberater des Konzerns des Mandanten im Zusammenhang mit dem Gegenstand der Dienstleistungen. 

(c) Der Mandant darf ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von Deloitte keine Verwendung der erbrachten Beratung im Zusammenhang mit Geschäftsentscheidungen Dritter oder zu Werbezwecken zulassen.  Alle Dienstleistungen sind nur zum Wohle des Mandanten bestimmt.  Der Mandant stellt sicher, dass alle Personen, denen die Beratung offengelegt wird, mitgeteilt wird, dass der bloße Erhalt jeglicher Beratung (oder jeglicher daraus abgeleiteten Informationen) durch andere Personen nicht dazu bestimmt ist, eine Sorgfaltspflicht, eine berufliche Beziehung oder eine gegenwärtige oder zukünftige Haftung irgendeiner Art zwischen diesen Personen und Deloitte zu begründen.

12. Abtretung.  Keine der Parteien kann diesen Vertrag ohne die vorherige ausdrückliche schriftliche Zustimmung der anderen Partei abtreten oder anderweitig übertragen, mit der Ausnahme, dass Deloitte seine Rechte oder Pflichten im Rahmen dieses Vertrags auf eine andere Deloitte-Gesellschaft und einen Geschäftsnachfolger abtreten kann.  Keine der Parteien stimmt direkt oder indirekt zu, jegliche Forderungen gegen die andere Partei, die sich aus diesem Vertrag ergeben, an Dritte abzutreten oder an Dritte zu übertragen. 

13. Haftungsfreistellung.  Der Mandant stellt Deloitte und alle anderen Deloitte-Gesellschaften von allen Ansprüchen Dritter wegen Verlusten frei, einschließlich Ansprüchen, die von einem Mitglied des Konzerns des Mandanten gegen Deloitte oder einen seiner Subunternehmer geltend gemacht werden, es sei denn, es wurde endgültig festgestellt, dass diese Ansprüche in erster Linie auf Betrug von Deloitte zurückzuführen sind. 

14. Kommunikation; Sprache. 

(a) Die Parteien sind befugt, E-Mails (einschließlich E-Mails, die über Internetmedien ausgetauscht werden) und Voicemail-Kommunikation für alle Mitteilungen in Bezug auf diesen Vertrag und alle damit verbundenen Verpflichtungen für beide Parteien sowie für andere Kommunikationsmittel zu verwenden, die von der anderen Partei verwendet oder akzeptiert werden.  Deloitte kann auch elektronisch mit den Steuerbehörden kommunizieren.

(b) Es wird anerkannt, dass das Internet von Natur aus unsicher ist und dass Daten beschädigt werden können, die Kommunikation nicht immer zeitnah (oder überhaupt) bereitgestellt wird und dass andere Kommunikationsmethoden angemessen sein können.  Elektronische Kommunikation ist auch anfällig für Kontaminationen durch Viren.  Jede Partei ist für den Schutz ihrer eigenen Systeme und Interessen verantwortlich und haftet, soweit gesetzlich zulässig, gegenüber der anderen Partei auf keiner Grundlage (Vertrag, unerlaubte Handlung, einschließlich Fahrlässigkeit oder anderweitig) für Verluste, Schäden oder Unterlassungen, die sich in irgendeiner Weise aus der Nutzung des Internets oder aus dem Zugriff von Mitarbeitern eine Deloitte-Gesellschaft auf Netzwerke, Anwendungen, elektronische Daten oder andere Systeme des Mandanten ergeben.

(c) Im Falle von Konflikten, Widersprüchen oder Unstimmigkeiten hat die englische Version dieses Vertrags Vorrang vor jeder Version in einer anderen Sprache. Übersetzungen dieses Vertrags in andere Sprachen als Englisch dienen lediglich dem Verständnis.

15. Gesamte Vereinbarung, Änderung und Wirksamkeit.  Dieser Vertrag stellt die gesamte Vereinbarung zwischen den Parteien in Bezug auf die Dienstleistungen dar und ersetzt und löscht alle früheren Entwürfe, Vereinbarungen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf etwaige Vertraulichkeitsvereinbarungen, die, falls vorhanden, hiermit mit Ihrer Zustimmung aufgehoben werden), Absprachen und Abmachungen zwischen den Parteien, ganz gleich ob schriftlich oder mündlich.  Jede Partei erklärt sich damit einverstanden, dass sie keine Rechtsmittel in Bezug auf Zusicherungen (unabhängig davon, ob diese argloser oder fahrlässiger Natur sind), Bedingungsgarantien oder andere Bedingungen hat, die nicht ausdrücklich in diesem Vertrag festgelegt sind.  Keine Partei hat einen Anspruch auf eine arglose oder fahrlässige Täuschung, die auf einer Aussage in diesem Vertrag beruht.  Eine Änderung des Vertrags ist nur wirksam, wenn diese schriftlich dokumentiert und von autorisierten Vertretern beider Parteien unterzeichnet wird, sofern gewährleistet ist, dass der Umfang der Dienstleistungen durch Vereinbarung der Parteien schriftlich, einschließlich per E-Mail, geändert werden kann.  Wenn Deloitte auf Wunsch des Mandanten bereits mit der Arbeit begonnen hat (z. B. durch das Sammeln von Informationen, die Projektplanung oder die Erteilung einer Erstberatung), stimmt der Mandant zu, dass dieser Vertrag von Beginn dieser Arbeiten an gültig ist.

16. Zerstörung von Arbeitsmaterialien.  Deloitte kann, ist jedoch dem Mandanten gegenüber nicht verpflichtet, Kopien von Dokumenten und Dateien aufbewahren, die der Mandant im Zusammenhang mit den Dienstleistungen zum Zweck der Einhaltung der beruflichen Standards und internen Aufbewahrungsrichtlinien zur Verfügung gestellt hat.  Alle Dokumente und Dateien, die Deloitte nach abschließender Erbringung der Dienstleistung aufbewahrt hat (einschließlich Dokumente, die rechtlich dem Mandanten gehören), können routinemäßig in Übereinstimmung mit den jeweils geltenden Richtlinien von Deloitte vernichtet werden.

17. Marketing und Verwendung von Namen.  Weder Deloitte noch der Mandant dürfen die Handelsmarken, Dienstleistungsmarken, Logos und/oder das Branding des anderen in externem Werbematerial ohne die vorherige schriftliche Zustimmung der anderen Partei verwenden.  Die Unternehmen von Deloitte können jedoch auf die Namen des Konzerns des Mandanten und die Erbringung der Dienstleistungen in (i) Marketing- und Werbematerialien als Hinweis auf ihre Erfahrung und (ii) interne Datensysteme verweisen.

18. Datenschutz.

(a) In dieser Klausel 18 bedeutet "Datenschutzgesetzgebung" die Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 der EU zusammen mit allen anderen anwendbaren Gesetzen (einschließlich des Data Protection Act 2018), die sich auf den Schutz der Privatsphäre oder den Datenschutz beziehen, einschließlich aller Gesetze oder gesetzlichen Bestimmungen, die diese ändern, erweitern, konsolidieren oder ersetzen.  Die Begriffe "personenbezogene Daten", "betroffene Person", "Verantwortlicher", "Auftragsverarbeiter" und "Verarbeitung" (und die jeweiligen Ableitungen) haben die Bedeutung, die ihnen in der Datenschutzgesetzgebung gegeben wird.

(b) Jede Partei muss ihren Verpflichtungen im Rahmen des Datenschutzgesetzes in Bezug auf personenbezogene Daten nachkommen, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag und den Dienstleistungen verarbeitet ("personenbezogene Daten"). 

Als Datenverantwortlicher

18.1. (a) Sowohl der Mandant als auch Deloitte gelten als Verantwortliche in Bezug auf personenbezogene Daten, die Deloitte vom oder im Namen des Mandanten offengelegt und im Zusammenhang mit dem Vertrag und den Dienstleistungen verarbeitet werden, und sowohl der Mandant als auch Deloitte kommen ihren Verpflichtungen als Verantwortliche gemäß der Datenschutzgesetzgebung in Bezug auf personenbezogene Daten nach, die von ihnen im Zusammenhang mit dem Vertrag und den Dienstleistungen verarbeitet werden.

(b) Der Mandant erkennt an, dass Deloitte als Verantwortlicher personenbezogene Daten zum Zweck oder in Verbindung mit den Dienstleistungen verarbeiten darf, einschließlich: (i) geltender gesetzlicher, beruflicher oder aufsichtsrechtlicher Anforderungen; (ii) Anfragen und Mitteilungen zuständiger Behörden; und (iii) administrativer, buchhalterischer, risikoanalytischer, kundenbezogener und anderer angemessener Geschäftszwecke in Verbindung mit der Erbringung der Dienstleistungen (zusammen die "Zwecke").

(c) Der Mandant muss (und hat dafür zu sorgen, dass alle Mitglieder des Konzerns des Mandanten) die erforderlichen Genehmigungen einholen, alle erforderlichen Informationen vorlegen und alle anderen Dinge tun, die im Rahmen der Datenschutzgesetzgebung erforderlich sind, damit er personenbezogene Daten für die Zwecke an Deloitte weitergeben kann.

(d) Deloitte verarbeitet die personenbezogenen Daten, soweit dies für die Zwecke erforderlich ist, und ist berechtigt, personenbezogene Daten an Dritte weiterzugeben, einschließlich seiner Subunternehmer, Aufsichtsbehörden und jeder Partei mit Sitz in einer beliebigen Jurisdiktion, einschließlich einer Jurisdiktion außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, vorausgesetzt, dass eine solche Weitergabe im Zusammenhang mit den Zwecken erforderlich ist und zu jeder Zeit in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzgesetzen erfolgt.

(e) Soweit es die Datenschutzgesetzgebung zur Legitimierung von grenzübergreifenden Übermittlungen personenbezogener Daten vorschreibt, gilt Folgendes zwischen den Parteien in Bezug auf eine solche Übermittlung mit dem Mandanten als Datenexporteur und Deloitte als Datenimporteur (und diese Bedingungen gelten als ersetzt durch gleichwertige aktualisierte Klauseln, die von der Europäischen Kommission genehmigt wurden, soweit erforderlich).  Soweit Deloitte als Verantwortlicher handelt, gilt die Vereinbarung in der Form, die der Entscheidung der Europäischen Kommission vom 27. Dezember 2004 über Standardvertragsklauseln für die Übermittlung personenbezogener Daten an für die Verarbeitung Verantwortliche mit Sitz in Drittländern als Anhang beigefügt ist (und die Einzelheiten in Anhang B dieser Klauseln sind in Klausel 18.1 (f) unten aufgeführt und für die Zwecke von Klausel 2(h) dieser Klauseln bestätigt Deloitte, dass es die in Anhang A der Klauseln dargelegten Grundsätze einhalten wird), (zusammen die "Standardvertragsklauseln").

(f) Deloitte verarbeitet personenbezogene Daten des Mandanten, seiner Kunden und sonstiger Dritter, die Deloitte zur Verfügung gestellt werden, soweit dies für die Erbringung der Dienstleistungen erforderlich ist und für Zwecke, die im Vertrag näher beschrieben sind.  Die Dauer der Verarbeitung beträgt so lange, wie dies für die im Vertrag beschriebenen Zwecke erforderlich ist.  Die Pflichten und Rechte von Deloitte und dem Mandanten sind in diesem Vertrag festgelegt.  Für die Zwecke der Standardvertragsklauseln: (i) sind die Empfänger der Daten diejenigen, die in diesem Vertrag vereinbart wurden; (ii) ist die Kontaktstelle für Anfragen dpo@deloitte.co.uk und wird von den Parteien von Zeit zu Zeit mitgeteilt; und (iii) sind die Datenschutzregistrierungsinformationen des Exporteurs wie vom Mandanten von Zeit zu Zeit mitgeteilt.

19. Laufzeit und Interpretation. 

(a) Alle Bestimmungen des Vertrages, die entweder ausdrücklich oder ihrer Natur nach über den Ablauf oder die Beendigung dieses Vertrages hinausgehen, überdauern einen solchen Ablauf oder eine solche Beendigung, einschließlich, ohne Einschränkung, Klauseln 1(d), 3, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 17, 18, 19, 20 und 21.

(b) Wenn festgestellt wird, dass eine Bestimmung dieses Vertrags ganz oder teilweise illegal, nichtig oder nicht durchsetzbar ist, gilt diese Bestimmung oder der betroffene Teil nicht als Teil dieses Vertrags, aber alle anderen Bestimmungen zusammen mit dem Rest der betroffenen Bestimmung bleiben in vollem Umfang in Kraft und wirksam.  Die Bestimmungen der Klauseln 1, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 14, 15, 16, 18, 19(c) und 20 gelten in vollem Umfang des Gesetzes, unabhängig davon, ob es sich um einen Vertrag, ein Gesetz, eine unerlaubte Handlung (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Fahrlässigkeit) oder ein anderes Rechtsmittel handelt, ungeachtet des Fehlschlagens des wesentlichen Zwecks eines Rechtsmittels.

(c) Keine Person, die nicht Partei dieses Vertrages ist, mit Ausnahme von Subunternehmen und den Deloitte-Gesellschaften, hat Rechte gemäß dem Contracts (Rights of Third Parties) Act 1999, um eine der Bestimmungen dieses Vertrages durchzusetzen.  Dieser Vertrag kann ohne Zustimmung eines Dritten geändert werden.  Andere Deloitte-Gesellschaften sind beabsichtigte Drittbegünstigte des Vertrages.  Jede derartige Deloitte-Gesellschaft, einschließlich aller Subunternehmer, kann aus eigenem Recht die Bestimmungen des Vertrages durchsetzen.

20. Anwendbares Recht und zuständige Gerichtsbarkeit. 

(a) Dieser Vertrag und unsere Beziehung (einschließlich, soweit gesetzlich zulässig, aller vertraglichen und außervertraglichen Rechte und Pflichten, die sich daraus ergeben oder damit verbunden sind) unterliegen dem englischen Recht und werden entsprechend ausgelegt.

(b) Vorbehaltlich Klausel 21 sind die Gerichte von England und Wales ausschließlich zuständig für die Beilegung von Streitigkeiten (einschließlich Ansprüchen auf Aufrechnung und Widerklage), die im Zusammenhang mit irgendeinem Aspekt des durch den Vertrag begründeten Rechtsverhältnisses (einschließlich, soweit gesetzlich zulässig, aller vertraglichen und außervertraglichen Rechte und Pflichten, die sich daraus ergeben oder damit zusammenhängen) oder anderweitig im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehen.

(c) Nichts in dieser Klausel 20 hindert eine der Parteien daran, Gerichtsverfahren in einer anderen Gerichtsbarkeit einzuleiten oder ihre gesetzlichen Rechte in Bezug auf geistiges Eigentum, Geschäftsgeheimnisse oder vertrauliche Informationen zu verteidigen, zu schützen oder durchzusetzen.

21. Streitbeilegung.  Die Parteien vereinbaren, in gutem Glauben zu versuchen, alle Streitigkeiten oder Ansprüche, die sich aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag ergeben, durch Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitung unverzüglich beizulegen.  Wenn die Angelegenheit nicht durch Verhandlungen gelöst wird, kann jede Partei beantragen, dass durch die Teilnahme an einer alternativen Streitbeilegung ein Versuch in gutem Glauben zur Beilegung des Streits oder einer Klage unternommen wird.  Wenn der Streit oder der Anspruch nicht innerhalb von 60 Tagen nach Eingang eines Antrags auf alternative Streitbeilegung beigelegt wurde, kann ein Gerichtsverfahren in Bezug auf die Angelegenheit eingeleitet werden.  Nichts in dieser Klausel hindert eine der Parteien zu irgendeinem Zeitpunkt vor oder nach der Inanspruchnahme des Verfahrens zur Streitbeilegung daran, gerichtliche Schritte einzuleiten, um Rechte an geistigem Eigentum, Geschäftsgeheimnisse oder vertrauliche Informationen zu schützen oder um ein gesetzliches Recht oder Rechtsmittel zu wahren.

22. Gesetzliche und andere Verpflichtungen.  Dieser Vertrag schließt nicht aus, dass Deloitte und seine Subunternehmer die notwendigen Schritte unternehmen, um gesetzliche oder behördliche Anforderungen zu erfüllen, einschließlich verschiedener Gesetze und Vorschriften in Bezug auf die Vertraulichkeit von Mandaten und Interessenkonflikte oder berufsständische oder ethische Regeln eines relevanten Berufsverbands, dem Deloitte oder eine andere Deloitte-Gesellschaft zum jeweiligen Zeitpunkt angehört.  Insbesondere gibt der Mandant Deloitte und seinen Subunternehmern die Befugnis, Fehler der Steuerbehörden zu korrigieren.

23. Offenlegung gegenüber Steuerbehörden.  Deloitte und/oder andere Deloitte-Gesellschaften können verpflichtet sein, die zuständigen Behörden über bestimmte Arten von Vereinbarungen und Vorschläge zur Umsetzung solcher Vereinbarungen zu informieren.  Die Entscheidung über eine solche Benachrichtigung, ihren Zeitpunkt und ihren Inhalt, ist eine Angelegenheit, die sich die Deloitte-Gesellschaft vollständig nach eigenem Ermessen vorbehält.  Die Deloitte-Gesellschaft kann auch verpflichtet sein, diese Behörden über die Teilnehmer an diesen Vereinbarungen zu benachrichtigen.  Die Begünstigten können nach denselben Rechtsvorschriften auch verpflichtet sein, solche Vereinbarungen mitzuteilen.  Wenn es in einer Gerichtsbarkeit andere aktuelle oder zukünftige Gesetze oder Vorschriften gibt, die die Offenlegung der Dienstleistungen von Deloitte erfordern, wird die Deloitte-Gesellschaft diese Offenlegungsanforderungen ebenfalls einhalten.  Zur Vermeidung von Zweifeln schränkt nichts in diesem Vertrag den Mandanten oder einen anderen Begünstigten ein, Arbeits- oder Beratungsergebnisse an eine relevante Steuerbehörde und andere Mittelspersonen (wie in der Richtlinie (EU) 2018/822 des Rates definiert) weiterzugeben.

24. Qualität der Dienstleistung.

(a) Wenn der Mandant zu irgendeinem Zeitpunkt mit irgendeinem Aspekt der Dienstleistungen unzufrieden ist, sollte der Mandant die Angelegenheit bei dem für die Dienstleistungen zuständigen Deloitte-Partner ansprechen.  Wenn der Mandant die Angelegenheit mit einer anderen Person als diesem Partner besprechen oder eine Beschwerde einreichen möchte, ist Matt Ellis, Managing Director Tax, hierfür der Ansprechpartner.

(b) Deloitte wird alle Beschwerden untersuchen.  Der Mandant hat das Recht, eine Beschwerde beim Institute of Chartered Accountants in England und Wales (der "ICAEW") einzureichen.  Eine Erklärung der Mechanismen, die bei Einreichung einer Beschwerde beim ICAEW greifen, kann unter www.icaew.co.uk oder durch ein Schreiben an das ICAEW eingeholt werden.  Um mit dem ICAEW Kontakt aufzunehmen, richten Sie Ihr Schreiben an The Professional Standards Office, Level 1, Metropolitan House, 321 Avebury Boulevard, Milton Keynes, MK9 2FZ.

25. Definitionen

Für die Zwecke dieses Vertrags:

"Beratung" hat die in Klausel 2 dargelegte Bedeutung.

"Tochtergesellschaft" bedeutet in Bezug auf den Mandaten jedes Unternehmen, jede Personengesellschaft oder jede andere juristische Einheit (außer einer natürlichen Person), die von Zeit zu Zeit direkt oder indirekt den Mandanten kontrolliert, von ihm kontrolliert wird oder unter gemeinsamer Kontrolle mit ihm steht, einschließlich einer Tochtergesellschaft oder Holdinggesellschaft des Mandanten (gemäß der Definition dieser Ausdrücke in Abschnitt 1159 des Companies Act 2006 in seiner jeweils gültigen Fassung).

"Gebühren" bezeichnet die von Deloitte für die Dienstleistungen zu erhebenden Gebühren, die gemäß den Bestimmungen des Vertrags berechnet werden, Auslagen und Spesen sowie sämtliche Gebühren für Fachleute, Subunternehmen und Berater, zuzüglich gesetzlicher Steuern einschließlich Mehrwertsteuer.

"Konzern des Mandaten" bezeichnet den Mandanten und seine jeweiligen Tochtergesellschaften.

"Kontrolle" bedeutet den wirtschaftlichen Besitz von mehr als fünfzig Prozent (50 %) des ausgegebenen stimmberechtigten Aktienkapitals durch eine Person (außer einer natürlichen Person) oder die rechtliche Befugnis, die allgemeine Geschäftsführung eines Unternehmens, einer Personengesellschaft oder einer anderen juristischen Einheit zu leiten oder zu veranlassen, und verwandte Ausdrücke sind entsprechend zu verstehen.

"Arbeitsergebnisse" bezeichnet alle materiellen Arbeitsergebnisse der Dienstleistungen, die Deloitte im Rahmen der Dienstleistung erbringen muss, einschließlich schriftlicher Erklärungen, Berichte, Dokumente und anderer Materialien.

"Deloitte-Gesellschaften" bezeichnet Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine britische Gesellschaft mit beschränkter Haftung ("DTTL"), ihre Mitgliedsunternehmen und ihre jeweiligen Tochtergesellschaften (einschließlich Deloitte), ihre Vorgänger, Nachfolger und Rechtsnachfolger sowie alle Partner, Auftraggeber, Mitglieder, Eigentümer, Direktoren, Mitarbeiter, Subunternehmen (einschließlich der Subunternehmer) und Vertreter all dieser Gesellschaften.  Weder DTTL noch, soweit hierin nicht ausdrücklich vorgesehen, die Mitgliedsunternehmen von DTTL haften für die Handlungen oder Unterlassungen der jeweils anderen.  Jedes Mitgliedsunternehmen von DTTL ist eine separate und unabhängige juristische Einheit, die unter den Namen "Deloitte", "Deloitte & Touche", "Deloitte Touche Tohmatsu" oder anderen verwandten Namen betrieben wird. Die Dienstleistungen werden von Mitgliedsunternehmen oder ihren Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen und nicht von DTTL erbracht.  "Deloitte-Mitgliedsunternehmen" bezeichnet jedes Unternehmen (einschließlich Deloitte), das Mitglied des DTTL-Netzwerks ist sowie die Tochtergesellschaften jedes dieser Unternehmen.

Deloitte LLP ist die britische Tochtergesellschaft von Deloitte NSE LLP, einem Mitgliedsunternehmen von DTTL.  Deloitte LLP (das für diese Zwecke auch Verweise auf seine Tochtergesellschaften enthält) verwendet das Wort "Partner" in Bezug auf seine Mitglieder und einige seiner leitenden Mitarbeiter im Umgang mit Ihnen, um ein Mitglied und einen leitenden Mitarbeiter von Deloitte LLP in seiner Eigenschaft als solches zu beschreiben.  Eine Liste der Mitglieder von Deloitte LLP ist auf der Website des Companies House verfügbar.  Deloitte LLP gibt einer Reihe seiner Mitarbeiter den Titel "Direktor", der angibt, dass sie leitende Angestellte sind und nicht, dass sie das Direktorenamt für die Zwecke des Companies Act 2006 innehaben.

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