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Dieser Artikel bezieht sich auf den Verkauf in: Deutschland

Weitere Informationen und Hilfsmittel für Verkäufer bezüglich unserer Richtlinien zur Produktbeschränkung

Wichtig: Wenn Sie bei Amazon Produkte für den Verkauf bereitstellen, müssen Sie alle relevanten Gesetze und Vorschriften sowie Richtlinien von Amazon, die für diese Produkte und Produktangebote gelten, einhalten.

Der Verkauf illegaler Produkte oder anderer in unseren Richtlinien zu Kategorie-, Produkt- und Inhaltsbeschränkungen aufgeführter Produkte ist strengstens untersagt. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Verkaufspartners sicherzustellen, unsere Richtlinien sorgfältig zu lesen, bevor ein Produkt angeboten wird. Verkaufspartner müssen sich ebenfalls bewusst sein, dass sie dafür verantwortlich sind, dass ihre Produkte allen geltenden Gesetzen entsprechen, auch wenn ein Produkt nicht ausdrücklich in unseren Richtlinien aufgeführt ist. Gesetze ändern sich häufig. Daher müssen Verkaufspartner gesetzliche Änderungen beobachten und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

Im Interesse der Kunden arbeiten wir kontinuierlich an Neuerungen bei der Erkennung von illegalen Produkten oder Produkten, die anderweitig gegen unsere Richtlinien verstoßen, und wir passen die Systeme zur Ermittlung dieser Produkte fortlaufend an. Es kann gelegentlich vorkommen, dass unsere Systeme Produkte entfernen, die eigentlich verkauft werden dürfen. Dies kommt vor, wenn die uns zur Verfügung gestellten Produktinformationen unvollständig oder ungenau sind oder unsere Systeme ein Produkt fälschlicherweise als einer Beschränkung unterliegend erkennen. Beispielsweise behalten wir uns vor, Produkte zu beschränken, die in rezeptfreien sowie verschreibungspflichtigen Varianten verkauft werden, wenn wir nicht erkennen können, welche Version des Produkts angeboten wird. Beachten Sie außerdem, dass auch legale Produkte durch unsere Richtlinien verboten sein können. Verkaufspartner, die der Meinung sind, dass ein Produkt irrtümlich entfernt wurde, sollten sich an den Service für Verkaufspartner wenden. Wir prüfen das Produkt und nehmen bei Bedarf entsprechende Anpassungen an unseren Systemen sowie am Kontostatus des Verkaufspartners vor. Beachten Sie, dass angebotene Artikel, die einer Produktbeschränkung unterliegen, nicht allein dadurch zulässig werden, dass Sie sie als "Nicht vorrätig" kennzeichnen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Produkt fälschlicherweise als Artikel eingestuft wurde, der einer Produktbeschränkung bei Amazon unterliegt, schließen Sie bitte umgehend das fragliche Angebot, um die geltenden Vorgaben einzuhalten. Warten Sie dann das Ergebnis der Prüfung durch den Service für Verkaufspartner ab.

Verkaufspartner, die gegen unsere Richtlinien oder geltendes Recht verstoßen, können Maßnahmen unterliegen, die von der Art des Verstoßes und der Chronik des Kontos des Verkaufspartners abhängen. Wir berücksichtigen bei der Bestimmung der geeigneten Maßnahmen eine Vielzahl an Faktoren im gesamten Konto des Verkaufspartners, dazu gehören auch Schwere und Anzahl der Verstöße und andere relevante Informationen. Verkaufspartner, deren Verkaufsberechtigung entzogen wurde, können in den meisten Fällen Einspruch gegen die Entscheidung einlegen. In manchen Situationen wird der Verkaufspartner wieder aufgenommen, wenn er einen zuverlässigen Maßnahmenplan umgesetzt hat, der effektiv die Ursachen der Verstöße beseitigt und das Wiederauftreten dieser und anderer Verstöße verhindert.

Nachfolgend finden Sie einige Tipps, an die sich Verkaufspartner halten können, um unsere Richtlinien einzuhalten:

  • Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Produkt zulässig ist, weil es nicht ausdrücklich in den "Beispielen für unzulässige Angebote" aufgeführt ist oder weil die ASIN bereits existiert.
  • Beauftragen Sie einen oder mehrere Mitarbeiter mit der Überprüfung jedes einzelnen Produkts, das Sie verkaufen möchten. Diese Mitarbeiter müssen fundierte und aktuelle Kenntnisse über die Produkte und die Branche besitzen. Dazu gehören auch alle für diese Produkte geltenden Gesetze.
  • Überprüfen Sie regelmäßig unsere Richtlinien zu Produktbeschränkungen, einschließlich der Beispiele für unzulässige Angebote. Behalten Sie auch Ihren Produktkatalog im Auge. Dies beinhaltet auch alle Produktangebote, die über Lagerbestands-Feeds oder automatische Systeme hochgeladen werden.
  • Wenn Sie Lagerbestand von anderen Verkäufern als dem Hersteller erwerben, sollten Sie besonders auf die Herkunft der Produkte und den für den Verkauf geltenden rechtlichen Rahmen achten.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein bestimmtes Produkt verkauft werden darf, bieten Sie es nicht an.
  • Wenn Sie Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel verkaufen, müssen Sie die Inhaltsstoffe dieser Produkte kennen und überprüfen, ob diese erlaubt sind. Neben unseren Richtlinien zu Produktbeschränkungen sind einige Informationen online verfügbar, die Verkäufer bei der Recherche unterstützen.

Maßnahmenplan in Bezug auf Verstöße gegen Produktbeschränkungen erstellen, implementieren und übermitteln

Was ist ein Maßnahmenplan?

Ein Maßnahmenplan ist eine Erklärung der Probleme, die zur Deaktivierung eines Ihrer Produkte oder Ihres Kontos geführt haben, Schritte zur Behebung des Verstoßes sowie vorbeugende Maßnahmen, die Sie ergriffen haben, um sicherzustellen, dass das Problem nicht erneut auftritt.

Ein Maßnahmenplan muss die folgenden vier Fragen beantworten:

  • Worin bestand der Verstoß gegen Produktbeschränkungen bzw. welche Richtlinie wurde von welchem Produkt verletzt?
  • Wodurch wurde der Verstoß verursacht?
  • Welche Abhilfemaßnahmen haben Sie ergriffen, um den Verstoß zu beheben?
  • Welche proaktiven Maßnahmen haben Sie ergriffen, um zukünftige Verstöße zu vermeiden?

Der Maßnahmenplan sollte sachlich und direkt sein. Konzentrieren Sie sich auf die Fakten und Ereignisse, die zu diesem Problem geführt haben, anstatt eine Beschreibung zu Ihrem Produkt, Unternehmen oder Kundenstamm zu geben. Versuchen Sie es nicht, alle aktuellen Probleme bzgl. Richtlinien oder der Verkäuferleistung mit Ihrem Konto zu erläutern, es sei denn, dies bezieht sich speziell auf den aktuellen Verstoß gegen Produktbeschränkungen.

Führen Sie die folgenden Schritte durch, um einen Maßnahmenplan zu erstellen, zu implementieren und zu übermitteln.

Schritt 1: Identifizieren Sie den Verstoß gegen Produktbeschränkungen

Identifizieren und beschreiben Sie Ihren Verstoß in Ihrem Maßnahmenplan. Nennen Sie die ASIN bzw. den speziellen Produkttyp sowie die Richtlinie, gegen die verstoßen wurde.

Weitere Informationen zu den Produktbeschränkungen von Amazon finden Sie unter Kategorie-, Produkt- und Inhaltsbeschränkungen.

Ihre Angaben dürfen nicht zu stark vereinfacht sein. Dies kann zur Abweisung Ihres Widerspruchs führen.

  • Unspezifische Pläne: Entschuldigen für den Verstoß, ohne eine geaue Erklärung abzugeben oder das Produkt in irgendeiner Weise zu identifizieren, und Versprechen, sich zu bessern.
  • Ungültige Ursache: "Ich habe die ASIN nicht erstellt, sondern nur ein Angebot auf Grundlage eines bereits gelisteten Produkts erstellt" oder "Ich habe einen Artikel angeboten, der einer Produktbeschränkung unterliegt".

Schritt 2: Ermitteln Sie die Ursache für den Verstoß gegen Produktbeschränkungen

Identifizieren und beschreiben Sie die Ursache des Verstoßes in Ihrem Maßnahmenplan. Beschreiben Sie die Gründe für den Verstoß so genau wie möglich.

Schritt 3: Ergreifen Sie Abhilfemaßnahmen, um den Verstoß gegen Produktbeschränkung zu beheben

Ergreifen Sie die notwendigen Abhilfemaßnahmen, um Ihren Verstoß zu beheben, und beschreiben Sie diese Maßnahmen in Ihrem Maßnahmenplan. Zu diesen Maßnahmen könnten (insbesondere) Folgende gehören:

  • Löschen eines verbotenen Angebots
  • Aktualisierung der Detailseite des Angebots, um unzulässige Aussagen zu entfernen
  • Bereitstellen von Informationen, um die Compliance nachzuweisen
  • Behebung eines technischen Problems

Schritt 4: Ergreifen Sie proaktive Maßnahmen, um Verstöße gegen Produktbeschränkungen zukünftig zu vermeiden

Ergreifen Sie proaktive Maßnahmen, um künftige Verstöße zu verhindern, und beschreiben Sie diese in Ihrem Maßnahmenplan. Zu diesen Maßnahmen könnten (insbesondere) Folgende gehören:

  • Aufklärung von Ihnen und Ihren Mitarbeitern über Richtlinien von Amazon zu Produktbeschränkungen
  • Erarbeitung eines internen Prozesses oder einer internen Richtlinie, um sicherzustellen, dass in Zukunft keine verbotenen Produkte mehr angeboten werden
  • Umfassende Überprüfung Ihrer Angebote bei Amazon und Löschung aller Angebote, die gegen geltende Gesetze und Richtlinien von Amazon verstoßen
  • Rechtsberatung über Gesetze, Vorschriften und Richtlinien von Amazon

Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen ergriffenen Maßnahmen einen zukünftigen Verstoß gegen Produktbeschränkungen wirksam verhindern, und zählen Sie keine unwirksamen proaktiven Maßnahmen auf. Beispiele:

  • "Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ein Produkt zulässig ist, kontaktiere ich den Service für Verkaufspartner, bevor ich das Produkt anbiete." Amazon prüft Angebote nicht im Voraus auf Compliance und bietet auch keine Rechtsberatung an. Die Nachfrage beim Service für Verkaufspartner hinsichtlich der Zulässigkeit eines Produkts ist kein wirksames Mittel, um die Compliance sicherzustellen.
  • "Ich setze fragwürdige Angebote auf Inaktiv (nicht vorrätig), um weitere Verstöße zu vermeiden." Das Umstellen eines Angebots auf "Geschlossen" oder "Inaktiv (nicht vorrätig)" verhindert nicht die mögliche Deaktivierung Ihres Verkaufskontos, wenn ein Verstoß gegen Produktbeschränkungen festgestellt wird.

Schritt 5: Übermitteln Sie den Maßnahmenplan

Befolgen Sie die Anweisungen oben im Kennzahlenmonitor Verkäuferleistung, um den Maßnahmenplan zu übermitteln.

Anmerkung: Amazon geht davon aus, dass alle in Ihrem Maßnahmenplan beschriebenen Abhilfemaßnahmen und proaktiven Maßnahmen bereits umgesetzt wurden. Wenn Sie neue Verstöße begehen, die mit früheren Verstößen identisch oder vergleichbar sind, müssen Sie einen neuen Maßnahmenplan vorlegen. Maßnahmenpläne gelten nur für den jeweiligen Einzelfall.

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