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Dieser Artikel bezieht sich auf den Verkauf in: Deutschland

EPR-Anforderungen: Verpackungen in Deutschland

Welche Produktkategorien fallen beim Verkaufen in Deutschland unter die Vorschriften der erweiterten Herstellerverantwortung?

In Deutschland muss Amazon in zwei Produktkategorien überprüfen, ob Sie sich an die Vorschriften der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) halten: (1) Verpackungen und (2) Elektro- und Elektronikgeräte (EEE).

Diese Seite beschäftigt sich mit den Anforderungen für Verpackungen. Informationen zu Elektro- und Elektronikgeräten finden Sie unter EPR-Anforderungen: Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) in Deutschland.

Sie müssen Amazon gegenüber nachweisen, dass die Verpackungen, die Sie verwenden, den EPR-Vorschriften entsprechen. Dazu müssen Sie uns bis zum 14. Juni 2022 im Portal Informationen zum Einhalten der gesetzlichen Richtlinien für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) Ihre LUCID-Registrierungsnummer übermitteln. Amazon sperrt ab dem 15. Juni 2022 Angebote, die gegen die ab dem 1. Juli 2022 geltenden EPR-Vorgaben verstoßen.

Sehen Sie sich dieses Video der Seller University zu den Verpackungsanforderungen der erweiterten Herstellerverantwortung in Deutschland an.

Weitere Informationen zu Maßnahmen für die Durchsetzung gesetzlicher Richtlinien in Bezug auf nicht konforme Angebote finden Sie unter "Häufig gestellte Fragen zur Durchsetzung gesetzlicher Richtlinien in Bezug auf Angebote".

Anmerkung: Aktuell können Sie im EPR-Compliance Portal nur eine LUCID-Nummer für Verpackungen eintragen. Sie müssen zwar registriert sein, wenn Sie Produkte in anderen Produktkategorien (z. B. Elektro- und Elektronikgeräte) verkaufen. Derzeit können Sie jedoch noch keine anderen Registrierungsnummern für Deutschland an Amazon übermitteln. Wir werden Sie im Laufe des Jahres 2022 informieren, wenn Sie für Elektro- und Elektronikgeräte weitere Registrierungsnummer(n) übermitteln können. Weitere Informationen zur Verpackung finden Sie unter "Was muss ich tun, um die Verpackungsrichtlinien in Deutschland einzuhalten?"

Was passiert, wenn Sie gegenüber Amazon Ihre Compliance nicht nachweisen können?

  • Ab dem 1. Juli 2022 ist Amazon gesetzlich verpflichtet zu überprüfen, ob Sie die Vorschriften in Deutschland einhalten, und gegebenenfalls Ihre nicht konformen Angebote auszusetzen.
  • Amazon beginnt bereits ab dem 15. Juni 2022 mit der Deaktivierung von Angeboten, die nicht den Richtlinien entsprechen. Dies betrifft sowohl die Primärverpackung (d. h. die Produktverpackung selbst) als auch die Sekundärverpackung (d. h. die Versandverpackung, einschließlich die Verpackung für Versand durch Amazon).

Wir empfehlen Ihnen dringend, sofort zu handeln, um zu vermeiden, dass Ihre Angebote deaktiviert werden.

Wichtig: Die Schätzung Ihres jährlichen Verpackungsvolumens, für das Umweltgebühren anfallen, kann ein langwieriger Vorgang sein. Erfahrungsgemäß dauert dieser bei manchen Verkäufern bis zu 20 Tage. Amazon benötigt 5 Tage, um Ihre LUCID-Registrierungsnummer zu überprüfen.

Wo finde ich weitere Informationen zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Deutschland?

Wir empfehlen Ihnen, sich mit den Einzelheiten des deutschen Verpackungsgesetzes (VerpackG) und der Website der zuständigen Behörde vertraut zu machen.

Was ändert sich und was bedeutet das für mich?

Am 1. Juli 2022 treten die folgenden wichtigen Änderungen in Kraft:

  • Alle Hersteller von verpackten Waren in Deutschland müssen beim Verpackungsregister LUCID registriert sein. Bislang galt dies nur für Hersteller von Verpackungen, die der Systembeteiligungspflicht unterliegen.
  • Wenn Sie Versand durch Amazon nutzen, gelten Sie im Sinne des Gesetzes als Hersteller und sind für die Verpackung verantwortlich. Bis zum 30. Juni 2022 trägt Amazon die Verantwortung für "Versand durch Amazon"-Verpackungen.

Um die Compliance gegenüber Amazon nachzuweisen, müssen Sie Ihre LUCID-Registrierungsnummer unter Informationen zum Einhalten der gesetzlichen Richtlinien für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) hinterlegen. Amazon behält sich das Recht vor, weitere Informationen von Ihnen anzufordern, z. B. einen Systembeteiligungsnachweis.

Was muss ich tun, um die Verpackungsrichtlinien in Deutschland einzuhalten?

Eine Übersicht über die notwendigen Schritte und Informationsmaterialien der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) für Onlinehändler finden Sie hier. Sehen Sie sich auch diese Zusammenfassung an. Wenn Sie ein Hersteller sind, müssen Sie wie folgt vorgehen:

Schritt 1: Registrieren Sie sich beim Verpackungsregister LUCID

  • Registrieren Sie sich beim Verpackungsregister LUCID als "Hersteller" und geben Sie die von Ihnen verwendeten Markennamen an.
  • Anschließend erhalten Sie Ihre LUCID-Registrierungsnummer, die Sie benötigen, um den Systembeteiligungsvertrag mit einem System (Producer Responsibility Organization; PRO) abzuschließen.
  • Weitere Informationen zum Registrierungsvorgang finden Sie in dieser Checkliste.

Schritt 2: Schließen Sie einen Systembeteiligungsvertrag ab

  • Bestimmen Sie die Verpackungsmenge nach Typ, die für Ihre Verkäufe in Deutschland anfallen wird.
  • Wenn die Verpackung der Systembeteiligungspflicht unterliegt, müssen Sie unter Angabe Ihrer LUCID-Registrierungsnummer mit einem oder mehreren Systemen (auch Producer Responsibilty Organization oder PRO genannt) einen Systembeteiligungsvertrag abschließen.
  • Weitere Informationen und eine detaillierte Liste der dualen Systembetreiber finden Sie unter Übersicht Systeme.

Schritt 3: Verpackungsmengen melden

  • Sie müssen dem jeweiligen System in regelmäßigen Abständen Datenberichte übermitteln und die fälligen Gebühren abführen.
  • Melden Sie sich beim Verpackungsregister LUCID an.
  • Anschließend klicken Sie auf Datenmeldung und übermitteln Ihre Daten an das jeweilige System.
  • Weitere Informationen zum Datenbericht finden Sie in der Checkliste.

Wie kann ich herausfinden, ob ich als Hersteller gelte?

Sie gelten im Sinne des deutschen Verpackungsgesetzes als Hersteller, wenn Sie eine mit Waren befüllte Verpackung erstmalig in Deutschland gewerbsmäßig in Verkehr bringen.

  • Dies ist in der Regel der Hersteller, der das Produkt fertigt und anschließend verpackt.
  • Es können aber auch Einzelhandelsunternehmen sein, die Eigenmarken vertreiben, wenn (1) das Einzelhandelsunternehmen die Verpackung von einem Dritten befüllen lässt und (2) die Verpackung ausschließlich den Namen oder die Marke des Einzelhandelsunternehmens trägt.
  • Auch Importeure gelten als Hersteller, wenn sie zum Zeitpunkt des Grenzübertritts der Ware gesetzlich dafür verantwortlich sind.
  • Onlinehändler, die Versandpackung erstmalig mit Waren befüllen, gelten ebenfalls als Hersteller.

Weitere Informationen finden Sie in dieser Infografik der ZSVR.

Wie kann ich feststellen, ob die Verpackung, die ich verwende, der Systembeteiligungspflicht unterliegt?

Wenn Ihre Verpackung der Systembeteiligungspflicht unterliegt, müssen Sie einen Beteiligungsvertrag mit einem oder mehreren Systemen (PROs) abschließen. Im Sinne des deutschen Verpackungsgesetzes unterliegen jene Verpackungen der Systembeteiligungspflicht, die sich üblicherweise bei den Endverbrauchern als Abfall ansammeln. Dazu zählen Einzelhandelsverpackungen, gruppierte Verpackungen, Serviceverpackungen und Versandverpackungen.

Wenn Ihre Verpackung nicht der Systembeteiligungspflicht unterliegt, brauchen Sie keinen Systembeteiligungsvertrag abzuschließen (müssen sich aber trotzdem im Verpackungsregister registrieren). Laut dem deutschen Verpackungsgesetz betrifft dies Transportverpackungen[1], wiederverwendbare Verpackungen, pfandpflichtige Einweggetränkeverpackungen, Verkaufsverpackungen für Gefahrgüter sowie gruppierte Einzelhandelsverpackungen, die üblicherweise nicht beim Endverbraucher als Abfall anfallen.

Weitere Informationen finden Sie im Katalog der ZSVR. Dort finden Sie heraus, ob Ihre Verpackung systembeteiligungspflichtig ist.

[1] Gemäß dem deutschen Verpackungsgesetz dienen Transportverpackungen dem Schutz von Waren während des Transports und der Lagerung, kommen aber nicht beim Endverbraucher an. Hierzu zählen beispielsweise Kartons, in denen Produkte zusammengefasst oder gebündelt werden, sowie Folien um Getränkedosen, Luftpolsterfolie oder Transportpaletten aus Pappkarton. Sekundärverpackungen, die für den Versand von Waren an Endverbraucher verwendet werden, gelten nicht als Transportverpackung.

Häufig gestellte Fragen allgemeiner Art

Die ZSVR hat eine Übersicht der häufig gestellten Fragen unter Häufig gestellte Fragen zum Verpackungsgesetz zusammengestellt.

1. Wie kann ich die Verpackungsrichtlinien in Deutschland einhalten?

Weitere Informationen zu den Lösungen, mit denen Amazon Ihre EPR-Compliance unterstützt, finden Sie unter Amazon Lösungen zur Einhaltung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR).

Zu den Amazon Lösungen gehören derzeit:

  • Netzwerk von Dienstleistern für die erweiterte Herstellerverantwortung

    Dies gehört zum Amazon Partner-Netzwerk in Seller Central. Hier finden Sie Dienstleister in Zusammenhang mit der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR). Diese Dienstleister helfen Verkäufern bei der Einhaltung der Registrierungs- und Meldepflichten im Rahmen der EPR und sind Ansprechpartner bei Fragen zur EPR-Compliance. Damit unterstützten wir Sie, um die Zahl der Agenturen zu erhöhen, die sie nutzen können, um die engen behördlich vorgegebenen Fristen einzuhalten (z. B. der 1. Juli 2022 für Verpackungen in Deutschland).

    Unter Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) Service-Provider-Netzwerk finden Sie geprüfte Dienstleister und können einen passenden Dienstleister auswählen.

    Anmerkung: Verkäufer sind alleine für Preisabsprachen mit und die Auswahl eines Dienstleisters verantwortlich. Die Registrierung und Berichterstattung erfolgt offline zwischen beiden Parteien.

    Wenn Sie die Registrierungsnummer von der Behörde erhalten haben, müssen Sie sie unter Informationen zum Einhalten der gesetzlichen Richtlinien für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) hochladen.

  • Handbuch zur erweiterten Herstellerverantwortung für Verpackungen in Deutschland

    Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um die Vorgaben des deutschen Verpackungsgesetzes bis zum Stichtag am 30. Juni 2022 einzuhalten und Ihre Verpackungsvolumen zu melden.

2. Ich halte mich bereits an die Verpackungsrichtlinien in Deutschland. Was muss ich tun?

3. Ich halte die Verpackungsrichtlinien in Deutschland nicht ein. Was muss ich tun?

Weitere Informationen zu den Lösungen, mit denen Amazon Sie beim Erhalt einer LUCID-Registrierungsnummer unterstützt, finden Sie unter Amazon Lösungen zur Einhaltung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR).

4. Wenn ich ab 1. Juli 2022 für die Sekundärverpackung von Versand durch Amazon verantwortlich bin, wie kann ich die damit verbundenen Kosten nachvollziehen?

Wir werden ab August Informationen über die Anzahl der Sekundärverpackungen bereitstellen, die Versand durch Amazon für den Versand Ihrer Produkte verwendet. Informationen zu der sekundären Verpackung, die Amazon für den Versand Ihrer Produkte verwendet, finden Sie ab dem 1. Juli 2022 auf monatlicher, vierteljährlicher und jährlicher Basis in den Berichten zu EPR-Kategorien. Bis dahin können Sie die folgenden Informationen für eine Prognose verwenden: 95 g Papier und 5 g Kunststoff werden im Durchschnitt für den Versand eines Artikels verwendet. Verwenden Sie Webrechner zur Schätzung der damit verbundenen Umweltgebühren. Die Links finden Sie im EPR-Handbuch für Verpackungen in Deutschland (Seite 24).

Anmerkung: Diese Prognosen dienen nur Informationszwecken. Amazon ist zudem nicht für Abweichungen zwischen der Prognose und den endgültigen Beträgen der Umweltgebühren verantwortlich. Wir arbeiten ständig daran, die Anzahl der Sekundärverpackungen für den Versand Ihrer Produkte zu reduzieren.

Amazon stellt Berichte zu den EPR-Kategorien bereit, die eine Schätzung für Ihre Primärverpackung für Verkäufe über das Amazon Versandnetzwerk und mit Versand durch Verkäufer im Amazon Store bereitstellen. Unter Berichte zu EPR-Kategorien finden Sie die Berichte und unter EPR-Bericht von Amazon – Häufig gestellte Fragen und Erläuterung der Felder des EPR-Berichts finden Sie weitere Hilfe zur EPR-Berichterstellung.

5. Wo kann ich sehen, wie viele Sekundärverpackungen Amazon für den Versand meiner verkauften Produkte verwendet hat?

Amazon teilt die Informationen über die Sekundärverpackung für den Versand Ihrer Produkte (nur mit Versand durch Amazon versendet) in den Berichten zu den EPR-Kategorien mit. Berichtet wird monatlich, vierteljährlich und jährlich für den Zeitraum ab dem 1. Juli 2022. Der erste monatliche Bericht für den Monat Juli wird ab August 2022 verfügbar sein.

6. Auf welche Kosten für Sekundärverpackungen muss ich mich ungefähr einstellen?

In der Regel sind es ein paar Cent pro Artikel. Einzelheiten können Sie bei den Systemen (PROs) erfragen. Eine Liste der Systeme finden Sie in der Übersicht der ZSVR.

7. Wer trägt die Kosten für die Sekundärverpackung, wenn das Produkt gemeinsam mit dem Produkt eines anderen Verkäufers versendet wird (bei Versand durch Amazon)?

Wenn zwei oder mehr Produkte in einem Karton versendet wurden, werden das Gewicht des Kartons, Füllmaterial und Klebeband, das für dieses Paket verwendet wird, paritätisch auf diese Produkte aufgeteilt. Die für diese Sendung anfallenden Umweltgebühren werden ebenfalls paritätisch auf alle Produkte aufgeteilt und die Verkäufer dieser Produkte sind für das entsprechende Kontingent verantwortlich. Amazon teilt die Gesamtmenge der für den Versand Ihrer Produkte verwendeten Sekundärverpackung anteilig auf.

8. Wie überprüft Amazon meine LUCID-Registrierungsnummer?

Amazon überprüft diese Nummer bei der ZSVR innerhalb von 3 Werktagen nach der Übermittlung. Wir informieren Sie über das Ergebnis, sobald die Prüfung abgeschlossen ist. Amazon verwendet Ihre Umsatzsteuer- oder Steueridentifikationsnummer, Ihren Firmennamen und Ihre Adresse zur Validierung Ihrer LUCID-Nummer. Stellen Sie sicher, dass die Daten im LUCID-Verpackungsregister mit denen übereinstimmen, die Sie an Amazon übermittelt haben.

9. Meine LUCID-Nummer wird als ungültig angezeigt. Was muss ich tun?

Sobald Sie Ihre LUCID-Nummer in Seller Central übermittelt haben, überprüft Amazon diese bei der zuständigen Behörde oder PRO. Es kann bis zu 5 Werktage dauern, bis Amazon die Registrierungsnummer validiert hat.

Nach der Überprüfung durch Amazon ändert sich der Status neben Ihrer Nummer von "Übermittelt" in "Gültig" oder "Ungültig" mit Grund. Wenn der Status "Gültig" lautet, besteht kein weiterer Handlungsbedarf und Sie können diese Benachrichtigungen ignorieren. Wenn der Status jedoch "Ungültig" lautet, prüfen Sie den Grund und ergreifen Sie die entsprechenden Maßnahmen.

Wenn eine dieser Bedingungen zutrifft, übermitteln Sie die richtige Nummer erneut. Wenn keine dieser Bedingungen zutrifft, wenden Sie sich über Seller Central an den Service für Verkaufspartner.

10. Kann ich einen Bevollmächtigten beauftragen, der meinen Verpflichtungen nachkommt?

Nur internationale Unternehmen ohne Niederlassung in Deutschland können einen Bevollmächtigten beauftragen, um die Bestimmungen des Verpackungsgesetzes einzuhalten. Mit Ausnahme der Registrierung im Verpackungsregister LUCID übernimmt der Bevollmächtigte die Verantwortung für all Ihre Verpflichtungen in Zusammenhang mit dem deutschen Verpackungsgesetz und erfüllt diese im eigenen Namen. Die verbindliche einmalige Registrierung bei LUCID müssen Sie persönlich vornehmen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ZSVR.

11. Ich kann in Deutschland keinen Lagerbestand für Versand durch Amazon mehr anliefern. Was muss ich tun?

Wenn Sie die Richtlinien nicht einhalten, wird Amazon am 15. Juni 2022 beginnen, eingehende Sendungen von Lagerbestand mit Versand durch Amazon an Logistikzentren zu blockieren. Bestätigen Sie im EPR-Compliance-Portal, dass Sie die Verpackungsrichtlinien einhalten, um die Blockierung Ihrer Anlieferungen zu aufzuheben.

12. Ich nutze nur Direktlieferungen. Muss ich mich bei LUCID registrieren und einen Systemteilnahmevertrag haben?

Als Direktlieferant kaufen Sie Produkte von einem Drittanbieter, der diese verpackt und direkt an den Kunden sendet. Dies geschieht, ohne dass Sie selbst mit dem Produkt Kontakt haben. In einigen Fällen kann dies bedeuten, dass Sie nicht der Hersteller sind. Wenn der Drittanbieter ein Versanddienstleister ist und Sie dessen Dienstleistungen in Anspruch nehmen, gelten Sie möglicherweise als Hersteller der Sekundärverpackung, die für den Versand Ihrer Produkte verwendet wird. Gemäß dem deutschen Verpackungsgesetz handelt es sich bei Versanddienstleistungen um Dienstleistungen, die mindestens zwei der folgenden Tätigkeiten umfassen: Lagerung, Verpackung, Etikettierung und Versand. Die Erläuterung der ZSVR finden Sie unter Häufig gestellte Fragen.

Wenn Sie Direktlieferungen nutzen und kein Hersteller sind, informieren Sie den Service für Verkaufspartner. Die Prüfung kann mehrere Werktage dauern. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung, falls wir weitere Informationen benötigen.

Häufig gestellte Fragen zur Durchsetzung gesetzlicher Richtlinien in Bezug auf Angebote

1. Wie finde ich heraus, für welche meiner Angebote Maßnahmen zur Durchsetzung der gesetzlichen Richtlinien durchgeführt wurden?

Wenn Sie nach dem 15. Juni 2022 keine LUCID-Nummer übermittelt haben oder eine ungültige LUCID-Nummer übermittelt haben, werden Ihre Angebote vorübergehend deaktiviert. Sie erhalten per E-Mail eine Benachrichtigung, die Sie zum Abschnitt "Produkte korrigieren" in Seller Central weiterleitet. Hier werden die ausgeblendeten Angebote hervorgehoben und Sie zum Portal Informationen zum Einhalten der gesetzlichen Richtlinien für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) weitergeleitet, in dem Sie Ihre LUCID-Nummer übermitteln können.

2. Wie kann ich überprüfen, ob meine LUCID-Nummer gültig ist?

Sie können den Status Ihrer übermittelten LUCID-Nummer im Portal zur Einhalten der gesetzlichen Richtlinien für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) überprüfen. Wenn Ihre LUCID-Nummer gültig ist und Ihre Angebote Maßnahmen zur Durchsetzung der gesetzlichen Richtlinien ergriffen wurden, können Sie Ihre Angebote wieder aktivieren und weiterhin erfolgreich verkaufen. Wenn der Status jedoch "Ungültig" lautet, können Ihre Angebote vorübergehend ausgesetzt werden. Wir empfehlen Ihnen, die im Hinblick auf den angegebenen Grund erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre LUCID-Nummer so schnell wie möglich zu aktualisieren. Bei Problemen mit der erneuten Übermittlung sowie bei Fragen zu dieser Entscheidung wenden Sie sich an den Service für Verkaufspartner.

3. Ich habe eine gültige LUCID-Nummer übermittelt, aber meine Angebote sind immer noch inaktiv. Was muss ich tun?

Nach der erneuten Aktivierung Ihrer Angebote, werden Sie feststellen, dass Ihre Angebote in Seller Central weiterhin den Status "Inaktiv" haben. Um Ihre Angebote einzeln oder gesammelt wieder zu aktivieren, gehen Sie zu Inaktive Angebote erneut anbieten: Angebote einzeln oder als Massenupload hochladen.

4. Ich bin kein Hersteller, aber es wurden für meine Angebote Maßnahmen zur Durchsetzung der gesetzlichen Richtlinien ergriffen. Was muss ich tun?

Wenn Sie kein Hersteller sind, informieren Sie den Service für Verkaufspartner. Die Prüfung kann mehrere Werktage dauern. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung, falls wir weitere Informationen benötigen.

5. Ich glaube, dass für einige oder alle meiner Angebote, für die Maßnahmen zur Durchsetzung der gesetzlichen Richtlinien ergriffen wurden, keine Verpackung erforderlich ist. Was muss ich tun?

Wenn Sie der Meinung sind, dass für einige oder alle Ihrer Angebote die Maßnahmen zur Durchsetzung der gesetzlichen Richtlinien fälschlicherweise ergriffen wurden, wenden Sie sich bitte an den Service für Verkaufspartner und geben Sie die betroffenen Angebote an.

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