Wie Amazongebühren in der EÜR verbuchen?


#1

In der EÜR, Betriebseinnahmen, Feld 15: “Umsatzsteuerfreie, nicht umsatzsteuerbare Betriebseinnahmen (auch Hilfen/Zuschüsse aufgrund der Corona-Pandemie) sowie Betriebseinnahmen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer nach § 13b UStG schuldet”.

Hier gehören doch sicherlich als Nettowerte Amazon-Verkaufsgebühren ( und -Versandgebühren) rein, richtig?


#2

Bist du Amazon? 20 Zeichen.


#3

Sind Verkaufsgebühren Betriebseinnahmen?, denken Sie einmal etwas nach, oder leisten Sie sich einen Steuerberater!


#4

Nix allene verbuchen und ausfüllen - ohne eine drei Jährige Ausbildung zum Buchhalter… Die gibt es nicht umsonst. Und auch die greift bei Amazon sehr oft zu kurz - warum versuchst du das? Es kostet ja nicht die Welt auf der sicheren Seite zu sein :roll_eyes:


#5

Für mich ist leider schon noch ein sehr hoher Posten :confused:
Aber eigentlich funktioniert es sonst alles und ich verstehe alles ganz gut


#6

Hehe da musste ich jetzt gut lachen :grin:


#7

Welche Angebote hast du denn bekommen?


#8

Die hohen Kosten kommen spätestens dann, wenn Dich das Finanzamt prüft. Sind dann da Fehler drin, wirds erst richtig teuer. Wir sind auch keine Steuerberater hier und dürfen auch keine Auskünfte dazu geben. :point_up_2:


#9

Ich könnte schwören, dass Ausgaben keine Einnahmen sind. :wink:

So, dann mal ganz von vorne:
Die Amazon-Rechnung ist bei dir auch mit 0% USt., wie bei den meisten hier? Reverse-Charge sagt dir was? USt und VSt schön separat ausgerechnet und verbucht und in der UStVA ans Finanzamt übermittelt?
Erst wenn das alles mit “ja” beantwortet ist und keine Fehler unterlaufen sind, kannst du an die EÜR gehen.

Übrigens: Mein Buchhaltungsprogramm gibt das in der EÜR und der UStVA automatisch richtig aus, wenn ich es auf das richtige Konto gebucht habe. Dafür gibt es ja solche Software - teilweise sogar gratis.


#10

Da ja fast alle mittlerweile hier ne UID brauchen, müsste er es ja über Reverse Charge abrechnen. :thinking::crazy_face:


#11

Mit welcher Software / Hilfsmitteln machst du deine Buchhaltung? Oder überträgst du die Daten aus den Transaktionsberichten direkt in das EÜR-Formular?

Wenn es deine erste EÜR ist, dann würde ich dir mindestens zu einer Steuer- oder Buchhaltungssoftware raten, mit der man so was erstellen kann UND dann auch dringend dazu raten, das Ergebnis einmal von einem Steuerberater prüfen bzw. die Steuererklärung erstellen lassen. Wenn du das meiste schon richtig “vorgebucht” hast, dann sollten sich auch die Steuerberaterkosten in Grenzen halten. Und so siehst du dann auch, was du beim nächsten Mal vielleicht besser machen kannst.

Für die Grundlagen gibt es zudem VHS / IHK-Kurse oder auch Bücher. Falls du es etwas praxisnaher magst, dann gibt es auch Bücher/Hefte mit Übungsaufgaben und Lösungen für die einzelnen Softwarelösungen. Zwei Anbieter in dem Bereich sind z.B. der Herdt- oder Edumedia-Verlag.


#12

Naja, wenn zu Deinen Einnahmen auch Amazon Verkaufsgebühren gehören, dann würde ich nicht am falschen Ende sparen. Außerdem kostet der Steuerberater nicht so viel. Richtet sich ja nach Tabelle (Umsatz). Klar kann man einiges vorbereiten damit es am Ende weniger Arbeit für den wird aber ohne Prüfung würde ich die EÜR nicht an das Finanzamt senden.


#13

Das nennt sich an falscher Stelle sparren - ganz klassisch - mit der gewonnen zeit kannst du zB dein Sortiment sinvoll erweitern etc…


#14

Hat hier in 12 Beiträgen keiner dem armen Jung geantwortet? :joy: Mensch, seid ihr wieder hart drauf.

Auf keinen Fall dort unterbringen. Bei den Betriebsausgaben solltest du eigentlich direkt auf ein interessantes Feld in Zeile 27 stoßen - Feld 110.

Diese Information stellt keine steuerliche Beratung dar und kann diese auch nicht ersetzen.


#15

Mit den Kennzahlenfeldern meinst du Elster? Ich bin kein Steuerprofi. Das vorweg.
Die EÜR ist an sich ja kein Hexenwerk, aber die Amazongebühren sind dann doch Neuland. Nach einiger Internetrecherche bin ich für miich zu folgender Erkenntnis gelangt:

Der Rechnungsbetrag der Amazongebühren kommt netto in Feld 46.
19% MwSt vom Nettobetrag ziehe ich in Feld 67 wieder ab.

Ohne Gewähr auf Richtigkeit, ich werde erst in einigen Wochen vom Steuerberater erfahren, ob das so tatsächlich richtig ist.


#16

Geht nicht um die Umsatzsteuervoranmeldung, sondern um die Einnahmenüberschussrechnung. @Ewok99 macht seine Einkommensteuererklärung.

Wäre ich Steuerberater, dann würde ich dir sagen, dass die Lottozahlen dieser Woche die 46, 47 und 67 sind.

Diese Information stellt keine steuerliche Beratung dar und kann diese auch nicht ersetzen.

@Ewok99: Vielleicht solltest du tatsächlich schonmal nach einem IHK-Kurs Ausschau halten oder direkt zu einem Steuerberater gehen. In jedem Fall ist bis zum 01.08. noch einiges an Zeit. Nutz sie.


#17

Amazongebühren als Einnahme? Du brauchst dringend Hilfe. Höre auf GuentherJ und arbeite Dich in das Thema ein oder suche Dir jemanden der weiß was er tut, auch wenn es etwas Geld kostet.


#18

WOW… echt ja, Steuererklärung ohne Buchhaltungs- wissen… sehr mutig :slight_smile:
Amazon Gebühren sind Kosten des Geldverkehr SKS 497… oder so


#19

Nimm Steuerberater, Kosten setzt du ja auch wieder ab :wink:


#20

Leute leute.

Der Ewok hat eine Frage und ihr antwortet darauf, dass er alles fremdvergeben soll…Das hilft einem immer weiter …

@Ewok99
Buchhaltung ist nicht schwer. Wenn du deine übliche Einkommenserklärung selber machst und soweit Fehlerfrei ist, dann kannst du dich auch hieran versuchen.
Ein Steuerberater ist auch nicht fehlerfrei. Nur er hat eine Haftpflichtversicherung :slight_smile:

Die Frage nach deinem Buchhaltungsprogramm hast du nicht beantwortet.

Ich nutze den Buchhaltungsbutler. Soweit ganz gut. Der gibt mir eine EÜR am Ende des Jahres aus. Die tippe ich dann in Wiso Steuer ab.
Ich habe mit meinem Finanzamt Osnabrück die Erfahrung gemacht, dass die ganz nett sind und auch gerne Fragen beantworten. Allerdings sollte die Frage nicht sein, ob deine Amazon kosten unter Betriebseinnahmen zu verbuchen sind. Denn es sind Ausgaben. Amazon würde deine Kosten bei sich selber dort eintragen. Denn aus Sicht von Amazon sind die Amazongebühren “Betriebseinnahmen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schuldet”.

Daher müssen deine Amazongebühren dort nicht hinein.