Wichtig: OSS und USt-Id


#125

Und damit liegt der liebe Andreas Honisch auch richtig.

Aber:

  • Im Seller-Central muss die USt-Id aus dem Land Deines Unternehmenssitzes eingetragen werden
  • Und USt-Ids für alle Länder, in denen Du lagerst und versendest

Geht runter wie Öl. Danke.

Vorsicht!!!

Als ich mit Lagerung in IT begonnen habe, gab es zwei erstaunliche Effekte:

  • Kunden aus DE bestellen beim Marktplatz IT
  • Ist die Ware in DE ausverkauft / das FC abgeraucht, wird aus IT geliefert

Rätsel etwas schneller, in 21 Tagen ist es zu spät.

  • Hast Du bisher Fernumsätze in 2020 oder 2021 über 10.000 Euro --> registrieren
  • Das selbe, wenn Du diese Umsätze erwartest --> registrieren
  • Wenn Du Deiner Perle zeigen willst, was ein echter Kerl ist -->registrieren (Und UID-Tattoo auf linke Pobacke)
  • Und weil ich grad in Fahrt bin --> registrieren

Mal abgesehen davon, dass wir noch nicht wissen, wie Amazon diese ominöse OSS-Schaltfläche auswertet, musst Du unbedingt beachten: Kommst Du über diese 10.000-Euro-Schwelle, ist jede Fernlieferung im Zielland zu versteuern. Ohne OSS wäre das ein gigantischer Aufwand, da Du teilweise Steuerberater / Fiskalvertreter im Zielland brauchst.

Hatte ich schon gesagt? Registrieren.
Oder Umsatz ständig überwachen und ggf. bis Quartalsende voll in die Bremse treten. Du kannst OSS nur nutzen, wenn die Registrierung vor Beginn des Quartals erfolgt ist.


#126

Dankeschön, antigrav, für diesen tollen Beitrag. Du schreibst echt so Klartext, dass man es kapiert (ist mir schon bei einem früheren Beitrag aufgefallen.) Bei dem was Amazon selbst so schreibt, kapiere ich oft nichts. Wenn ich Amazon wäre, würde ich dich als Verkäufer-Erklärer anstellen, dann wäre das Verkaufen bei Amazon deutlich seltener panikverursachend :grin:


#127

Und jetzt kurz in dich gehen und schmunzeln. Heute habe ich tatsächlich folgende Antwort von Amazon bekommen (das Fett gedruckte ist der springende Punkt):

Sie müssen eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben, die im selben Land wie Ihre Geschäftsadresse ausgestellt wurde (und diese als primär kennzeichnen). Wir fordern Sie eventuell auf, weitere Umsatzsteuer-Identifikationsnummern außerhalb Ihres Geschäftsadressenlandes anzugebe da bestimmten Standorten verlangen, dass Amazon Ihre lokalen Umsatzsteuer-Identifikationsnummern erfassen muss, wenn Sie an diesen Standorten Ihren Lagerbestand lagern oder bestimmte Verkaufsgrenzwerte überschritten haben. Daher können Sie, die Ust.ID von Österreich in Seller Central weiterhin drin lassen und müssen diese nicht löschen.
Sie haben auch schon Deutschland als OSS-Registrierung ausgewählt.
Es ist momentan nichts weiteres nötig.

Ich hab das mal dem Herrn Honisch geschickt und er meinte, sie besprechen das im Team.

Hast du denn eine Begründung für das Löschen?

(wobei… wenn wir nicht bald wieder ordentlich was ins Lager schicken können, ist das auch völlig Wurst)


#128

Nur wenn ich muss. :grinning:

Aber danke für die Infos.

Eher eine Befürchtung. Amazon hat bisher rein garkeine Infos preisgegeben, wie es die grenzüberschreitenden Lieferungen umsetzt. Man kann hier und da etwas ableiten und vermuten, kann aber auch diverse Überraschungen erleben. Der VCS und Katalog/Bestellabwicklung haben jetzt schon einige Automatismen, die man erst erkennt, wenn man jeden Cent genau verfolgt.

Das wird nicht besser am 1.7.

Daher mache ich OSS = DE und für alle Lagerländer eine USt-Id. Zur Not beten und/oder ausreichend Alk für den 1.7. bereitstellen.

Genau. Und weil die so gut drauf sind, machen die auch geistreiche Vorschläge zur Steigerung der Verkaufsaktivitäten, zum Prime-Day usw. Ziemlich krass, was da seit April schief geht.


#129

Hi @antigrav - auch von mir ein großes Dankeschön und Lob! Ich setze mich nun seit einiger Zeit mit dem Thema 01.07.21 auseinander und habe bereits viele Blogs, Foren, Videos etc. gesehen, da zwar alle die grundsätzlichen Themen ausgiebig besprechen aber bei den konkreten und relevanten Umsetzungspunkten enden.
Dank Deiner Informationen und dieses Threads sind nun einige Fragen beantwortet. Auch das o.g. Webinar https://www.youtube.com/watch?v=WRkEN-9vr4A beantwortet viele Fragen.

So finde ich es schwer nachzuvollziehen, dass auf die technischen Probleme an den meisten Fundorten gar nicht eingegangen wird. Wann muss ich konkret meine Steuereinstellungen ändern? Das ist ja nun auch nicht so, dass jeder sofort weiß wie dies zu machen ist. Es wird (in besseren Beiträgen) darauf eingegangen, dass man “dann im Empfangsland steuerpflichtig ist” - dass man dazu aber auch die Steuerberechnung im System anpassen muss, kommt wenig zur Sprache.

Somit habe ich für mich nun folgende Punkte herausgesucht:

  • in 2020 über 10k gehabt, in 2021 aber bislang keine 10k – ich muss ab dem 01.07.21 die Empfangslandsteuern berechnen & ausweisen sowie über das OSS melden. Grund: “Über € 10.000 Nettoumsatz im Vorjahr oder laufenden Jahr heißt Umsatzsteuerpflicht im Zielland für das laufende und das kommende Jahr.”

  • in 2020 unter 10k gehabt, in 2021 bis zum 30.06. über 10k – ich muss ab dem 01.07.21 die Empfangslandsteuern berechnen & ausweisen sowie über das OSS melden. Grund: s.o.

  • in 2020 unter 10k gehabt, in 2021 (bis einschl. 31.12.) unter 10k – nein.

  • in 2020 unter 10k gehabt, in 2021 bis zum 30.06. unter 10k aber ich erreiche am 16. Oktober die 10k – ja, Grund wie oben. Aber hier habe ich zwei verschiedene Aussagen über den Zeitpunkt der Ziellandsteuerpflicht: 1. Ab dem Augenblick des Überschreitens (16. Okt.) oder 2. ab dem 01. des nächsten Monats. Welcher Termin ist korrekt?
    Buchhalterisch ist beides fordernd, da man die Umsätze immer genau im Auge behalten muss, die 2. ist etwas entspannter, da man zum Monatsende die Umsätze eher im Auge hat.
    Auch bzgl. der Umstellung der Steuerregeln (Amazon, eBay, Otto, etc. und auch Shops - auch ein Thema welches selten angesprochen wird - betreibt ein Händler mehrere Shops, müssen nicht nur die Umsätze dieser Shops summiert werden, sondern auch bei allen Shops und Portalen müssen die Steuereinstellungen vorgenommen werden) ist dies nicht ohne.

Auch die Frage des “Rückdrehens” habe ich noch nicht gesehen. Wenn ich also zum OSS angemeldet bin und aus welchen Gründen auch immer das EU-Geschäft beende oder zumindest ein ganzes Jahr unter 10k bin, wie melde ich mich wieder ab oder lasse es ruhen? Sollte ich unter 10k gewesen sein, müsste ich ja auch wieder auf 19% wechseln (bis ich die 10k wieder knacke).

Dies ist mir auch noch nicht ganz klar: Wenn ich im Oktober die 10k erreicht habe und dann (ab 16.10. / 01.11.) die korrekten Empfangslandsteuern berechne und über das OSS melde, geschieht dies erst ab dem 1 Euro nach den 10k, oder? Die vorher mit im Standard 19% versteuerten Vorgänge bleiben unangetastet und nur die kommenden EU-Umsätze werden betrachtet?

Was mich noch interessieren würde: Soweit ich das gesehen habe, erfolgt die Meldung der EU-Umsätze je Land als Summe. Müssen irgendwo oder irgendwann die Belege / Rechnungen eingereicht werden? Wem ggü. besteht eine Nachweispflicht? Prüft das BZSt. im Zweifel die AT-Belege?

Und als letzter Punkt: Wenn man Glück hat, verkauft man nur Produkte zu Standardsteuersätzen. Aber schon alleine in D kann es tricky werden, wenn man bspw. 19% UND 7% Produkte anbietet. Alleine die korrekte Steuerberechnung bei der Nebenleistung Versandkosten ist da häufig ein Problem. Wenn ich mir nun aber vorstelle, dass man hier auch die Sonderbedingungen der anderen 26 Länder beachten muss, wird das systemisch und administrativ ein Knaller.

Vielen Dank im Voraus und danke für diese informative Quelle!


#130

Ist auch schwer bis unmöglich.

Es gibt eine EU-Regelung, die in 27 Mitgliedsstaaten etwas unterschiedlich umgesetzt wurde und die Marktplätze sind nicht nur extremst gefordert, eine Regelungssammlung für alle EU-Staaten zu finden, sondern auch sämtliche Sonderfälle abzudecken.

Seitens der Politik recht gut angefangen, von den lokalen Steuerverwaltungen teilweise stümperhaft umgesetzt und Amazon hat das Problem anscheinend unterschätzt, denn das Thema Brexit war viel besser dokumentiert und vorbereitet.

Aber gut, ist so und wir müssen da irgendwie durch, vor allem bietet diese Regelung eine enormes Potenzial.

Alles davor war korrekt, hier ist es etwas diffizil.

Angenommen Du hast schon EU-Fernlieferungen von 9995 Euro in 2021, dann ist die Lieferung, die zum Überschreiten der 10.000-Schwelle führt, der Beginn der Steuerpflicht im Zielland.

Also wenn Du am 16. Oktober 2021 mit dem Verkauf einer Knoblauchpresse von DE nach AT diese Grenze überschreitest, ist diese Lieferung bereits im Zielland zu versteuern und alle folgenden Lieferungen ebenfalls in den Zielländern.

Jepp, das kann extrem aufwändig werden.

Dazu gibt es bereits einige Regeln, aber auch genausoviele Fallen. Ich war etwas … überrascht, dass man folgenden Automatismus seitens des Bundesfinanzministeriums eingebaut hat:

  • Keine Registrierung, EU-Umsätze unterhalb von 10.000 Euro
    Alles wird in DE beim lokalen Finanzamt versteuert.

  • Registrierung, EU-Umsätze bereits vor dem 1.7. über 10.000 Euro
    Alle Fernverkäufe sind über den OSS zu melden

und jetzt die Klopper

  • Keine Registrierung, die 10.000 Euro Schwelle wird während des Quartals überschritten
    Bingo, jede Fernlieferung ist im Zielland zu versteuern. Das BZSt schreibt zwar, dass man sich unbedingt vor dem Quartal registrieren muss, aber es scheint jetzt auch Ausnahmen zuzulassen.

  • Registrierung am 28.09, OSS ab 1.10, 10.000 Euro-Schwelle am 16.10 überschritten
    Doppel-Bingo. Registrierung beim OSS bedeutet gleichzeitig den Verzicht auf diese Schwelle, also alles ab 1.10. via OSS melden.

  • Registrierung, keine Lust mehr, Unterschreiten der 10.000 Euro Schwelle
    Trotspreis: OSS-Registrierung bedeutet klammheimlich Verzicht auf diese 10.000 Euro-Schwelle und der bindet einen im Jahr des Verzichts und im Folgejahr. Formal müsste man dann bis Ende des Folgejahrs unter der 10.000 Euro-Grenze bleiben, dann vor dem 31.12. beim OSS abmelden um dann irgendwann danach wieder die Grenze wirksam zu haben.

Und diese kleinen Feinheiten sind eben in den 27 EU-Staaten unterschiedlich geregelt, wobei man die gesetzlichen Regelungen auf der einen Seite hat und die Ausnahmen/internen Dienstanweisungen auf der anderen.

Und jetzt die andere Seite: Wie setzt Amazon dieses Regelungswirrwar um? Ich möchte echt nicht an deren Stelle sein, denn auf eine Regel kommen 27 kleine Formulierungsabweichungen und zahllose kleine Ausnahmen, die teilweise nur gelebte Praxis und kein Gesetz sind. Was setzt Amazon um? Das Gesetz, interne Dienstanweisungen der Finanzämter oder gelebte Praxis???

Weil ich echt keinen Bock habe, im Knast zu landen weil mir der Geduldsfaden bei einer Betriebsprüfung gerissen ist, habe ich mich registriert und ab 1.7. geht alles zum Ziellandssteuersatz.

Erkennt eine ausländische Steuerverwaltung Unregelmässigkeiten, fordert es über das BZSt eine Betriebsprüfung in DE an. Aber auch eine normale Betriebsprüfung hat diese Sachverhalte mit aufzuklären. (Wenn ich jetzt was zur Ausbildungssituation der Betriebsprüfer sage, werde ich geprüft und zerhackt)

Wie unspektakulär. :grinning:

Mensch endlich mal eine Herausforderung. Ganz viele Fibu-Programme und Warenwirtschaftssysteme sind schlecht bis garnicht darauf vorbereitet, Steuerberater sind noch auf dem Stand von anno knips, Amazon wird das Ding auch nur zu 95% umsetzen um das eigene Risiko zu minimieren - endlich wird eCommerce wieder spannend. :grimacing:

In DE, und nicht nur hier, fehlen an zahlreichen Ecken genaue Klarstellungen. Die Systemänderung ist so erheblich, dass man erst jetzt um 2 Minuten vor ultimo entdeckt, was man nicht durchdacht hat. Und auch danach wird vieles passieren, was dann im Zweifel vor den Gerichten landet.


#131

Also von AmaInvoice (diesmal nicht vom allseits bekannten Herrn, sondern vom Zweitwichtigsten, den ich aus Datenschutzgründen hier nicht nenne) kam eben das, weil ich mir erlaubt habe, nochmal nachzufragen:

“weitergehende Aussagen werden wir nicht machen, da wir keine Steuerberater sind.
Auch können wir nicht für Amazon sprechen.
Fragen Sie in dieser Sache bitte Ihren Steuerberater.”

Sorry, setzen, sechs. Das entspricht etwa der ersten Textbausteinnachricht, die vom VK-Service kam. Ansonsten ein guter Laden, aber wenn man’s nicht weiß, sollte man es einfach sagen. Punkt.

Ich mach’s dann wie du. AT-UID raus und gut ist.

Immerhin wird ja gerade zu einem Seminar zu dem Thema eingeladen…


#132

Das ist für uns auch die wichtigste Frage. Ob bei der automatischen Rechnungsstellung von Amazon das alles angepasst wird und die richtige Ust, des jeweiligen Landes eingefügt wird.


#133

Bekannt…

Ich halte seit anno knips diverse Vorlesungen und Seminare und ich brauchte gefühlte Ewigkeiten bis ich mich mal getraut habe, etwas nicht beantworten zu können. Die ersten 3 Jahre brachen für mich Welten zusammen, ich stand in Schweisspfützen und hatte Herzrasen wenn sowas kam.

Heute bringt mich nix mehr aus der Ruhe.

Du meinst das Webinar am Montag? Gehen wir gemeinsam hin und nehmen paar Vierkanthölzer mit? :joy:


#134

In den meisten Fällen ja. Aber von welchen Variablen das abhängig ist, wird später dokumentiert werden. Man muss schon etwas tief ins Getriebe schauen um genau zu verstehen, was passiert ist und warum.


#135

Ja, da bin ich auf jeden Fall mit dabei. Aber sie haben schon angekündigt, dass sie eher keine Live-Fragen beantworten, sondern Fragen, die sie aus den Sellerforen und Anfragen zusammengetragern haben. Die wissen warum. Wäre das live vor Ort, käme da keiner von Amazon lebend raus.


#136

Habt ihr den Brief jetzt erhalten? Habe soeben auch bei Elster die Bestätigung per Mail erhalten, frage mich nur, wann der Brief kommt.

VG


#137

Garnicht.

Du hast eine Mail bekommen mit dem Text:

in Ihrem Mein BOP Posteingang befindet sich eine neue Nachricht für Sie.

Betreff: Bestätigung der Übermittlung Registrierungsanzeige für die Teilnahme an der OSS EU-Regelung (vormals Mini-One-Stop-Shop)
Absender: Bundeszentralamt für Steuern

und jetzt guckst Du im BOP-Portal in Deinen Posteingang und dort findest Du erst eine Nachricht “Bestätigung der Übermittlung” und dann “Status der Registrierungsanzeige”, Letzteres ist die Registrierungsbestätigung.


#138

Der Brief ist bei uns 5 Tage nach der Eingabe eingetroffen. Zertifikat ist dann auch sofort erstellt, ohne Probleme. Mit dem Zertifikat geht es dann bei BOB weiter .


#139

Oh Danke für den Next-Next-Step Info, aber da bin ich noch nicht.
Erst mal bei Elster registriert, um das Zertifikat für die Elster Anmeldung zu erhalten. Mit BOP geht’s dann im nächsten Schritt weiter.

Und Danke für die schnelle Antwort @Merlin63


#140

Danke für die Klarstellungen. So langsam wird es konkret anwendbar und klar.

Ich hatte an mehreren Stellen gehört, dass man ja auch “Nullmeldungen” an das OSS machen kann. Wenn ich also zum 01.07. zum OSS angemeldet bin, aber noch keine 10k -also keine Ziellandversteuerung- habe, kann ich (natürlich quartalsweise) so lange Nullmeldungen machen, bis ich Umsätze habe, die ich melden muss.
Somit wäre mein Verständnis in unserem Fall, dass ich am 31.10. (zur ersten OSS-Meldung) alle Umsätze AB der Bestellung vom 16.10. melde, die die 10k überschritten hat und alles davor so bleibt wie es ist.
Shop- (Portal-) seitig würde ja auch bis zum Überschreiten der 10k mit 19% (im Standard) in Deutschland versteuert werden und nicht nach der Ziellandversteuerung.


#141

Antwort kommt nachher. Bin aufm Sprung.

cu later


#142

Ich habe ja noch die Hoffnung, dass der OSS irgendwann seinem Namen wirklich gerecht wird und zu einem ECHTEN One-Stop-Shop wird, also…

  • Alle Fernverkäufe plus
  • Alle Inlandsverkäufe

darüber gemeldet werden können. Dann könnte man sich jede weitere Registrierung sparen.

Wisst ihr, ob das für die Zukunft geplant ist?


#143

2035 vielleicht … gilt dann aber nur für Nahverkäufe die über die Ferne ist Land gekommen sind bei vorherigem Steuerschuldwechsel eines Drittlandes.

Schön wäre es, aber dann sind wir wahrscheinlich schon in Rente.


#144

“Beabsichtigt” trifft es besser.

Wenn Deutschland federführend ist, wäre das ein sehr sportlicher Termin. :grin:

Jetzt ist erst mal ein Angleichung des Verfahrensrechts dran, denn ohne diesen Schritt ist eine weitere Vereinheitlichung nicht möglich. Denn wir haben Länder, da muss ich jede Knoblauchpresse einzeln melden (Stichwort SAF-T in Polen) und andere Länder, da gehts in Summe und Pi mal Daumen. Da muss eine gemeinsame Regelung gefunden werden und ich vermute mal, es wird irgendwann zu den Einzelmeldungen kommen, denn immer mehr Länder springen auf diesen Zu auf.

Das BZSt hätte dann noch mehr Daten mit denen sie nix anfangen können.