Pakete kommen beim kunden leer an


#42

haben wir heute auch. kunde hat a-z antrag gestellt weil ware nicht angekommen und erst DANACH eine nachricht gesendet. kunden dem abliefernachweiß gesendet mit unterschrift vom kollegen drauf, auch an amazon gemeldet. nützt alles nichts. das traurige ist, der kunde arbeitet für das deutsche ministerium (war die lieferadresse).


#43

wie sieht so ein formular aus? gibt es hier wo eine vorlage? ich habe hier nur as gefunden:
https://www.oesterreich.gv.at/lexicon/E/Seite.990028.html

oder muss man dem kunden sagen, dass er dies so schreiben soll?
z.B. Ich erkläre eidesstattlich, dass ich das Paket geöffnet habe und kein Inhalt im Paket war.

danke!


#44

Eine eidesstattliche Versicherung wird nur gegenüber offiziellen Behörden abgegeben. Du forderst also “nur” eine schriftliche Bestätigung für einen Sachverhalt an und die bedarf keiner festen Form.


#45

erfahrungsgemäß kann man Pakete packen wie man möchte, eigenes Klebeband, Siegel, “einbruchssichere” Kartons etc. wenn der Kunde sagt, das der Karton leer war, dann war er auch leer. (Amazon-Verständnis) Eine Verplichtung, irgendwelche Zettel zu unterschreiben, auf denen er dies bestätigt, gibt es im deutschen Recht nicht, und schon einmal garnicht “eidesstattlich”


#46

Wollte ich auch gerade Schreiben, wenn der Kunde sagt, dass der Karton leer war, dann war er leer. Da helfen doch alle Vorkehrungen nichts…


#47

Die Möglichkeit ja, aber ob dass dann auch so funktioniert ist oftmals nicht sichergestellt. Z.B. wenn dass Paket bereits im oder kurz vor dem Zielpaketzentrum ist, erfolgt die Zustellung meistens trotzdem noch. Wenn das Paket im Paketshop ist, wird der Paketstopp “selbstverständlich” durchgeführt, allerdings erst wenn die Lagerzeit im Paketshop abgelaufen ist - was für ein Zufall.

Insgesamt ist auf den Paketstopp bei DHL absolut kein Verlass da DHL selbst bereits von Anfang an sagt, dass damit nicht garantiert wird dass das Paket zurück kommt. Daher immer im Auge behalten ob der Status tatsächlich auf Paketstopp wechselt und die Rücksendung anmeldet.


#48

Du hast in diesem Fall einen Versender, der ein volles Paket auf die Reise gebracht hat und einen Empfänger, der angibt, ein leeres Paket empfangen zu haben.
Wenn Du der Meinung bist, der Empfänger hätte in so einem Fall keinerlei Verpflichtung, dann hast Du tatsächlich kein Problem, denn Dir bleibt ja nur “bezahlen und glücklich sein”.
Ich hingegen bin davon überzeugt, dass dieser Käufer eine Mitwirkungspflicht hat und wäre mir auch sehr sicher, ihn hiervon überzeugen zu können.


#49

DU (als Privatgrummel) darfst davon rechtlich überzeugt sein (Amazon-Regelungen mal außen vorgelassen), WIR, als Gewerbegrummel, hingegen nicht. Der Kunde muss überhaupt nix. Wenn der sagt, das war leer oder zermatscht, dann reicht das. Mehr muss er nicht. Der Versender muss und das Transportunternehmen muss, sonst muss niemand “mitwirken”.

Cheers!


#50

alles andere hätte mich ehrlichgesagt auch gewundert.
im endeffekt ist immer der verkäufer der “blöde” (oder der paketdienst).


#51

Jein. @grummel ist mit seiner Kunden-Überzeugungs-Einstellung ja gar nicht so verkehrt, auch wenn i.d.Regel keine “Pflicht” dazu besteht. Man kann schon viele Probleme wegkommunizieren und zivilrechtlich sowie zwischenmenschlich subtil (!) Druck aufbauen.

Cheers!


#52

Es gibt die Möglichkeit bei DHL eine kostenlose Zweitzustellung zu buchen.
https://www.dhl.de/de/privatkunden/hilfe-kundenservice/beauftragung-zweitzustellung.html


#53

Netter Hinweis wegen DPD von mir… die nehmen sich so gut wie gar nichts mehr an, wir hatten plötzlich seit Corona auffällig viel angebliche Zustellungen die nicht beim Kunden angelangt sind und der Käufer sauer war etc… DPD nimmt immer nur ein 08/15 Schreiben auf Widerspruch darauf auch keine Reaktion.
Käufer waren alle zu 95% glauvhaft, Warenwert oft unter 20,- Euro - also kein Grund sich da ein Strafverfahren einzuhandeln. Haben umgehend als alle versuche mit DPD eine Lösung und Schadensregulierung zu finden war den Versand von DPD und alles was mit der DPD Group (Colissimo) zu tun hatte, also auch DHL Pakete nach Frankreich gestoppt und auf DHL und GLS gewechselt. Frankreich (wegen DHL -> Colissimo (DPD-Group)) auf GLS gewechselt. Seit dem sind die Kundenreklamationen, Rückläufer etc. komischerweise umgehend zurück gegangen. Die 1,50 bis 3,00 Euro pro Paket sind zwar im Monat schon spürbar aber besser mehr zahlen und weniger Ärger haben oder bei Ärger einen festen Ansprechpartner zu haben der eine Lösung findet. Die Probleme die wir mit DPD hatten sind altbekannt und im Internet bei zig DPD Bewertungen von anderen Empfängern 1:1 auch so weshalb es nicht nur Zufall sein kann und auch unser DPD Zusteller nimmt es mit den eindeutig mehrsprachigen Hinweisen und Anweisungen bei uns im Wareneingang nicht genau und stellt das Paket einfach ab und verschwindet oft bevor jemand da war. Also haben wir keine Chance auf Prüfung von Beschädigung, Vollzähligkeit der Pakete und können regelmäßig im Tracking sehen oder bei Reklamationen hören das die Pakete ordnungsgemäß an uns zugestellt wurden. Hallo, wir haben zu keinem Zeitpunkt ein Ablagevertrag mit DPD geschlossen! Beschwerden etc. hilft auch nichts!

Wegen deinem Problem mit leeren Paketen könntest bei DHL mit deinem Außendienstler das Thema VIP-Sendungen ansprechen, die sind äußerlich nicht von normalen zu unterscheiden werden aber vergittert und versiegelt an DHL übergeben und im 4-Augen Prinzip im Depot gehandelt und der Zusteller bekommt auch in seinem Scanner einen entsprechenden Hinweis auf die VIP Sendung und die damit verbundenen besonderen Massnahmen. :wink:

Bei uns hat ein DHL Abholfahrer auch mal lange Finger bekommen, die Sache wurde durch unsere Videoüberwachung und elektronischer Sicherung der Waren am gleichen Abend der Polizei und DHL gemeldet und es erfolgte umgehend eine Hausdurchsuchung beim Fahrer und am nächsten Tag war ein anderer Abholfahrer da und eine entsprechende Entschuldigung von DHL. Wegen der Sache mit DPD ist uns innerhalb von 3 Monaten ein Schaden von 5.000 Euro entstanden, die Probleme mit Amazon etc. nicht eingerechnet… die Sache wird nun sicherlich vor Gericht enden, denn DPD steckt den Kopf in den Sand oder wollte uns mit lediglich 100,- Euro aus Kulanz für alles abspeisen.

So oder so es mag auch bei DHL schwarze Schafe geben nur hat DHL etwas mehr Interesse an seinen Kunden als DPD.

Viele Grüße
Alex


#54

Na, wenn Du Dich da mal nicht täuschst. Es sind oftmals die mittelpreisigen Artikel zwischen ca. 50 und 200 Euro, die Betrüger scheuen. DAS lohnt sich nicht wegen dem ungünstigen “Stress-Ertrags-Verhältnis”. Darüber lohnt es sich allein schon monetär, darunter winken das die meisten Händler ohne jegliche Diskussion (“kein Stress”) durch - in der Summe kommt es dann auf dasselbe raus, auch noch schön verteilt unter mehreren Händlern, da fällt das nicht auf.

Cheers!


#55

Du vergisst das bei uns der Spuck beim Wechsel auf DHL und GLS ein plötzliches Ende hatte… und ich rede hier von einer Reklamationsquote von 10% oder mehr - 1-% ist ja normal was man überall einrechnen muss.

Fakt ist das unser DPD Fahrer sich ebenfalls nicht an Richtlinien hält was DPD vorgibt, trotz Beschwerden, also beschönige bitte DPD nicht. Am Anfang dachte ich auch das es an den Kunden liegt oder besser an den Amazon-Kunden nd die typische Masche einen Verkäufer abzuziehen… nee wir machen auch bei einem Paketverlust von paar Euro Wert großes Programm zur Abschreckung genau von solchen Käufern die Du anspielst, und nur in wenigen Fällen ist dann auch tatsächlich das Paket wie von Wunder aufgetaucht. Das Problem bestand aber auch bei unseren langjährigen Geschäftskunden und die haben es echt nicht nötig :-))

Haben unsere Paketzahlen von DHL auf DPD halt nur verlagert weil DHL erhöht hatte und DPD uns einen grandiosen Preis anbieten konnte wenn wir entsprechende Zahlen machen.

In den 5 Jahren wo wir mit DPD zusammen gearbeitet haben mal mehr und mal weniger, sei es wegen dem Poststreik damals oder den Preisen aber hatten bei DPD auch drastisch reduziert weil die es mit der Abholung nicht hinbekommen haben und DHL einfacher zu handeln ist… Brücken schaffen wir nicht, es nützt trotzdem nichts wenn 2 DPD Sprinter viel zu früh um 14 Uhr kommen und trotzdem nicht alle Pakete mitnehmen können aus Platzgründen… Bei DHL haben wir fast nen ganzen Lkw für uns und bei Bedarf fürn nächsten Tag eine definitive Sonderabholung. Bei DPD würde keine Sonderabholung gehen und es verschiebt sich nur die Pakete von einem Tag auf dem anderen.

Das Umschlagsdepot von DPD schaffte es teilweise dann auch nicht rechtzeitig oder die letzte Brücke zum großen Depot war voll und dann sind die Pakete wieder liegen geblieben.


#56

Grundsätzlich muss ich zustimmen dass DPD einfach wie Hermes eine unglaublich Hohe Anzahl Problemfälle (Defekte und fehlender Inhalt/Paket) hat.

Bei Reklamationen hierzu haben wir aber bisher immer ordentliche Antworten von DPD erhalten und bisher wurde eigentlich auch immer Anstandslos erstattet sofern alles auf DPD gezeigt hat und der Empfänger die Rechtsverbindliche Erklärung von DPD unterzeichnet hat.

Nur bei hohen Beträgen wird DPD natürlich zunehmend Vorsichtiger und fragt unter Umständen auch mal nach Bildern der Schachtel. Wenn diese dann nicht beschädigt oder falsch verklebt ist, bleibt eine Erstattung natürlich aus, ist aber auch verständlich. Diese Info geht dann an den Kunden und der Fall ist dann auf diese Weise geklärt.

Probleme mit Reklamationen hatten wir bisher nur bei Hermes und UPS, wobei letztere pro Jahr nur 1 bis 2 Reklamationen haben trotz selber Paketmenge wie DHL und DPD.