Kunde behauptet, Büchersendung sei nicht angekommen. Was tun?


#21

Guten Tag .
dies ist sehr ärgerlich. Momentan häufen sich Behauptungen das Artikel nicht ankommen. Man hat dazu die Möglichkeit den Käufer zu melden. Über den Verkäufersrvice via tel oder Kontakt.
Liebe Grüße


#23

Das Amazon-Konto ist wie ein Bankkonto zu sehen. Du hast ein Saldo und davon wird der Erstattungsbetrag abgezogen. Du musst also nicht von Deinem privaten Bankkonto erstatten.
> B) Wenn nun der Kunde Amazon informiert, dass die Ware bei ihm nicht eingegangen ist, warum überweist dann Amazon nicht automatisch den Rechnungsbetrag zurück? Vorausgesetzt natürlich, die Ware wird vom Käufer VOR ERHALT derselbigen bezahlt.
Du bist der Vertragspartner des Kunden und nicht Amazon. Du hast Dich also um Deine Kunden zu kümmern und nicht Amazon. Amazon kümmert sich erst, wenn es zwischen Dir und dem Kunden nicht klappt.
> C) Behält Amazon bei einer Erstattung eigentlich die Verkaufsgebühr ein?
Du bekommst die kompletten Gebühren erstattet, wenn Du eine komplette Erstattung an den Kunden vornimmst. Du bleibst lediglich auf den Versandkosten sitzen.

Vielleicht ein kleiner Tipp für Deine weitere Zukunft als Verkäufer bei Amazon und das ist nicht böse gemeint. Befasse Dich mit den Richtlinien von Amazon, lese hier im Forum ein wenig quer und überlege, ob Amazon überhaupt die richtige Plattform für Dich ist.

Grüße

Bearbeitet von: Belzebub am 22.03.2017 23:59


#24

Danke Belzebub das Du die Frage beantwortet hast,besser hätte ich es auch nicht formulieren können…
Ausser vllt noch dazu…
…Vorausgesetzt natürlich, die Ware wird vom Käufer VOR ERHALT derselbigen bezahlt…

Die Ware wird vom Käufer VORHER bezahlt, Amazon zieht das Geld VORHER ein,entweder von der Kreditkarte des Kunden oder seinem Bankkonto…erst DANN erhälst Du die Nachricht: Ware verschicken.
Und es stimmt nicht das Amazon dier erst in ferner Zukunft das Geld überweist,meist dauert es ca 5 tage bis der Verkäufserlös ausgezahlt wird und Du hast aber auch die Möglichkeit den Zahlungserlös selber anzufordern,bzw Auszahlung beantragen.
Aber wie Belzebub schon schrieb,lies Dir ruhig mal die Richtlinien hier durch und auch das Thema Erstattung und A-Z Garantie…

Grüße Kanzlermacher


#25

Standardversand innerhalb Deutschlands ist laut amazon-Richtlinien
in 2 bis 5 Tagen. Büchersendungen können das nicht garantieren, sind also immer ein Risiko.
Wer nicht die Marktmacht hat, eventuellen Ärger und schlechte Bewertungen einfach wegzustecken, sollte besser auf Briefsendungen umsteigen, auch wenn das Porto schmerzt, oder eine andere Anbieterplattform benutzen.
Übrigens versende ich Verkäufe über 20€ grundsätzlich nur versichert - schon um solche Behauptungen von vorn herein auszuschalten!

Bearbeitet von: derjall am 23.03.2017 07:26


#26

Es geht ja nicht um die Versandzeit @ derjall, es geht um den nicht Nachweis bei Büchersendungen,den hast du bei Briefsendungen auch nicht, da kann der Kunde das gleiche behaupten, nämlich : Ware nicht erhalten.Aber ich habe oben ja auch schon geschrieben Alternative Plattform für Bücher…Booklooker

Und bei einem Buch für vllt 1-2 Euro lohnt es sich das Buch in die Altpapiersammlung zu geben.

Bearbeitet von: kanzlermacher am 23.03.2017 07:30

Bearbeitet von: kanzlermacher am 23.03.2017 07:32


#27

Buche es einfach als Lehrgeld für eine weitergehende Lebenserfahrung ab!
Der Mensch bleibt bis hohe Alter lernfähig.


#28

Hallo kanzlermacher, danke für den Hinweis auf booklooker. Speicherte die Website schon. Vielleicht wechsle ich auf booklooker. Oder ich verschenke die sehr gut erhaltenen Bücher an Oxfam. Dann dienen sie wenigstens einem caritativen Zweck. Oder ich stelle sie in eines der öffentlichen Bücherregale. Bücher, die man jederzeit in einer Buchhandlung wieder verkaufen könnte, in den Müll zu werfen, entspricht mir nicht.
Danke auch noch für für die Mühe, mir meine Fragen zu beantworten.
Wie gesagt, warte ich mal ab, ob der Käufer sich auf meine E-Mail meldet.


#29

BOOKLOOKER ist aber auch nicht das Ei des Kolumbus: viel geringerer Bekanntheitsgrad. Aber deren Bedingungen sind gegenüber dem Verkäufer fairer: zB keine Performance-Abwatschung bei Verkäufer-Storno.


#30

Klar kannst Du auch erstatten, wenn das Geld noch nicht auf Deinem Konto angekommen ist.

Es ist zwar nicht auf Deinem Girokonto, aber bereits auf Deinem Amazon-Konto.

Falls Dein Amazon-Konto gerade auf 0 steht, weil vielleicht gerade alles an Dein Girokonto ausgezahlt wurde, wird Amazon einen Minusbetrag in Dein Amazon-Konto schreiben.


#31

Oftmals sind große Sendungen wie Maxibriefe und Büchersendungen zu groß für den Briefkasten des Empfängers. Dann werden auch solche Sendungen zur Abholung in die Postfiliale gegeben.

Leider sind die Briefzusteller mit der Benachrichtigungskarte nicht so vertraut wie die Paketzusteller und vergessen die Karte gerne mal…

Unsere nicht angekommenen Sendungen sind zu 95% solche großen Sendungen und die meisten davon kommen dann nach ca. 2 Wochen mit dem Vermerk “nicht abgeholt” mit der Post zurück.

Von daher reagieren wir meist mit Neulieferung auf solche Anfragen des Kunden, denn die erste Sendung taucht meist unbeschadet wieder bei uns auf :slight_smile:


#32

Ich stelle trotz Büchersendung immer einen Nachforschungsantrag bei der Post. Mit der Wartezeit auf den Bescheid muß auch der Kunde zufrieden sein (es kann zwei Wochen dauern). Einmal ist das Buch so wieder aufgetaucht ein weiteres Mal nicht und ich habe, da amazon auch Privatanbieter für den Verluste auf dem Postweg oder Mogeleien des Kunden verantwortlich macht, den vollständigen Betrag erstattet.

Neulich hatte ich den Fall, dass der Kunde ebenso behauptete, das Buch nicht erhalten zu haben, das, da über 1000 gr, von mir als teures Päckchen geschickt worden war, das Buch kam nach über vier Wochen zu mir zurück, da er es nicht von der Post abgeholt hatte. Der Kunde entschied sich für eine Erstattung, die ich ihm angeboten hatte und nicht für die gebührenpflichtige zweite Versendung an seine Adresse. (Nochmals wollte ich kein Porto zahlen, mit der Ungewissheit, dass er diesmal den Bildband bei seiner Berliner Postfiliale abholt, oder wieder den Abholschein übersieht).

Leider leben auch Privatanbieter in der Ungewissheit, ob Kunde oder Post versagen und sie auf den Kosten und dem Warenverlust sitzenbleiben. In den letzten Jahren hatte ich insgesamt nur 2 Fälle, in diesem Jahr schon drei unklare Fälle mit dem einmaligen Verlust des oben beschriebenen Portos.

Bei Büchersendungen an Postfächer informiere ich den Kunden nach Versenden darüber, dass er über die Ankunft dieser Sendung n i c h t wie sonst üblich von der Post benachrichtigt wird. Das erspart mir Rücksendungen und enttäuschte Kunden. (Manche Anbieter versenden deshalb gar nicht an Postfächer.) Ich habe mit diesem Modus aber gute Erfahrungen gemacht.

Gibt es eigentlich eine Liste von zu meidenden Kunden?


#33

Ich würde mich jetzt nicht so an einem Buch aufhalten - wie viele EUR stehen da im raum ? 20 ?
Es kommen bestimmt noch andere Fälle auf dich zu die ähnlich gelagert sind.
Vielleicht hilft dir meine Methode weiter:

hochpreisige VK Artikel = DHL Paket versichert
mittelpreisige VK Artikel = Deutsche Post Einschreiben gegen Unterschrift (Empfangsberechtigter)
alles darunter Andere = Großbrief, Maxibrief, Büchersendung ect.

Hochpreisig = ab 50 EUR
mittelpreisig = ab 20 bis 49,99 EUR
darunter = 0 bis 19,99 EUR

Am Ende lieber mehr für den Versand investieren, als nachher die vollen Kosten tragen - kommt wohl im Vergleich besser weg denke ich.
Somit Vorgang für dich abhaken mit gut schreiben, und weiter gehts…


#34

Lohnt sich nicht bei Bücherverkauf wegen der zu hohen Versandkosten.


#35

… bezahlen und vergessen. Zeit ist teurer als der Verlust. Und das vorher einkalkulieren


#36

Hallo Bücherhase 123, den Nachforschungsauftrag bei der Post stellte ich gestern. Büchersendungen können laut Post bis zu 11 Werktagen dauern - dies schrieb ich schon in einem meiner Beiträge. Sollte nach dieser Frist das Buch beim Empfänger nicht angekommen sein, wird der Nachforschungsauftrag aktiviert. Den Käufer benachrichtigte ich dementsprechend und fragte nach, wie wir verfahren sollen. Bekam aber noch keine Antwort. Über Amazon versandte E-Mails landen zwar häufig im Spamordner, was man aber über den täglich versandten Spambericht checken kann. Nun bin ich gespannt, ob der Käufer sich bei mir in den nächsten Tagen meldet. Bis dahin unternehme ich nichts. Kann ja sein, dass das Buch inzwischen aufgetaucht ist.


#37

Als gewerblicher Verkäufer haftest Du grundsätzlich für den Versand - ob Du Dich rückversicherst (Einschreiben oder Paket), bleibt Dir überlassen.
Als privater Verkäufer haftet nach deutschem Recht der Käufer für den Versand. Allerdings regeln das die Amazon AGB und Regularien anders: Bei Amazon wirst auch Du immer für den Versand haftbar gemacht - auch als privater Verkäufer. Ob Du Dich rückversicherst (Einschreiben oder Paket), bleibt Dir überlassen.

Lösung bei gemeldeten Versandverlusten: Dem Kunden den kompletten Betrag gutschreiben. Fertig.

Wer damit nicht leben kann oder will sollte nicht im Internet verkaufen oder grundsätzlich nur versicherten Versand anbieten.

Das war jetzt so kurz und prägnant wie möglich :slight_smile:

PS: Ich schreibe in solchen Fälle mit einer sehr freundlichen Mail den Betrag gut. In fast allen Fällen kommt das Buch dann noch mit deutlicher Verspätung an und wenn man dem Käufer vorher nicht eine Lüge unterstellt hat, zahlt er fast immer nach Erhalt nochmal. Nach meiner Erfahrung liegt die Betrugsquote bei Büchern im Promillbereich. Bei allem was einen Stecker hat, ist das sicherlich anders…


#38

Wie kann man Kunden meiden? Es gibt keine Blacklist? Hatte den Kundenservice angeschrieben. Die meinten, sie hätten aus Datenschutzgründen keine Daten von den Kunden. Aha…, scheint alles anonym zu sein hier…

Dann wollten sie mich anrufen, aber meine Nummer sei nicht hinterlegt, sehr interessant…


#39

Büchersendungen gehen mehr verloren als man denkt.
Ich selbst bestelle viele Bücher zum Studium. In letzter Zeit hat sich der Verlust von Büchersendungen dramatisch gesteigert. Es war für mich besonders ärgerlich, weil darunter zwei vergriffene Bücher waren, die auf immer verloren waren.
Von einem Hochschulverlag weiß ich, daß die Quote in der Regel 10: 1 ist! Das kommt bei mir privat auch so hin.
Als Verkäufer verschicke ich Bücher NUR mit tracking-ID, kostet bei DPD über AMA 3,28. Lohnt sich aber. Alle Kunden sind sehr zufrieden über Schnelligkeit und Sicherheit. Und als Verkäufer habe ich keine Verlustmeldungen mit SEHR VIEL ÄRGER zu verkraften.
Überlegt doch mal selbst, wenn ein Kunde nun ein Buch dringend für Studium oder Beruf braucht und er wartet und wartet und dann kommt es nicht. Der Frust ist immens!
Oberstes Ziel muß es sein, für ein positives Einkaufserlebnis zu sorgen. Das ist das Erfolgsgeheimnis von AMA, nicht mehr und nicht weniger.


#40

@Matketplace
Du schreibst, ohne Sendungsnummer erhält der Kunde immer sein Geld zurück.
Das stimmt.

Man ist aber auch MIT Sendungsnummer machtlos, wenn der Kunde behauptet, die Sendung nicht erhalten zu haben. Auch wenn die Sendung dann als “zugestellt” erscheint.

Amazon ist das beste Portal für Betrüger!


#41

Ich bin geflasht bis auf die letzte Buchseite: 39!!! Antworten sind nötig, um den Punkt rundum zu beleuchten und hoffentlich!..?? - im Ansatz einigermaßen :slight_smile: geklärt zu haben.