Konto gesperrt, weil angeblich gehackt


#5

Hallo, unser Konto ist mittlerweile seit einer Woche gesperrt wegen eines angeblichen Pishing Angriffes. Kontakt mit Kundenservice verläuft nur ins Leere. Jeder leitet es weiter an die “Fachabteilung”. Diese soll sich dann melden. Wie gesagt seit 8 Tagen keine Reaktion. Email an die Verkäuferperformance ebenso umsonst.

Hat jemand Tipp wie wir vorgehen können? Konto ist aktiv, Artikel auch werden jedoch nicht am Marktplatz gelistet.

Vielen Dank!


#6

Genau das gleiche Problem. ich weis nun nicht mehr weiter. Null Reaktion auf mehrmaliges Fragen.


#7

Nach dem ganzen Theater mit den gehackten Konten schießt amazon jetzt wohl auf alles, das bei drei nicht auf dem Baum ist.
Momentan ist es wirklich am besten, nullkommagarnichts anders zu machen als sonst - vor allem sich nicht von einem PC/Laptop o.ä. einzuloggen, das sonst nicht benutzt wird.
Einfach nur ein- und ausatmen und den Ball gefühlte 2mm flach über dem Boden halten.

Da momentan ja wahrscheinlich nocht nicht mal alles erledigt ist, was mit den Hacks zusammenhängt, dauert die Bearbeitung der gesperrten Konten wegen hacking Verdacht sicher noch eine Weile.

Ich glaube nicht, dass da irgendjemand den ultimativen Rat geben kann.

Gruß


#8

Das ist aber arg! Ich hatte mich auch manchmal mit nem anderem Laptop schon eingeloggt.
Und da kam nur ne einfache Captcha-kombi.

Hast du mal versucht, zuerst in deinen (Amazon-)Mailaccount und dich dann von da aus in eine Amazonmail reinzugehen, zB Antwort vom Kunden oder VK-Service?


#9

Hallo,

wilkommen im Club auch seit 12.5. gesperrt wegen angeblich gehackt, dabei nur von einem andern Laptop was bestellt.
Reaktion Verifikationsabteilung nach 4 Tagen null,null nur e-mail wird weitergeleitet… Toll!

Wir haben uns über das normale “Kaufkonto” von einem Servicemitarbeiter freischalten lassen und konnten so wenigstens die Verifikation anschreiben, sowie die Kundenemails abarbeiten.
Warum bei so etwas aber immer gleich das komplette Verkaufen ausgesetzt wird erschließt sich mir nicht.


#10

Hallo

Mir geht es ähnlich, allerdings habe ich lediglich meine Kontonummer geändert.
Bin deswegen seit dem 12.5. gesperrt und bekomme nicht eine Reaktion seitens Amazon.
Rechnungen und Kosten laufen weiter, das Konto leert sich langsam.

Seit langem ist mir klar, dass eine Abhängigkeit von Amazon, böse ins Auge gehen kann,
nun habe ich es dann auch wirklich erfahren.

Ich nutze jetzt die Zeit um auf anderen Marktplätzen präsent zu werden
und hoffe das ich bald wieder Einnahmen generieren kann.

Vielleicht ist es an der Zeit Amazon Aktien zu shorten ?!

Grüsse und viel Glück an alle Leidgenossen !


#11

Uns geht es genauso. Wir sind seit dem 12.05.2017 gesperrt und hoffen, dass Amazon ganz schnell eine Lösung findet. Die Kosten laufen bei uns ebenfalls weiter.

Viel Glück an alle!


#12

Liebe Mithändler,

uns ergeht es genauso. Ich hatte eigenhändig unsere Kontonummer geändert. Kurz darauf konnten wir uns nicht mehr einloggen. Sellercentral funktioniert so weit, nur leider sind alle Artikel auf Amazon ausgeblendet. Trotz Artikelstatus “aktiv”.

Wir können nun schon seit ca. 14 Tagen nicht mehr auf Amazon verkaufen. Amazon ist unser einziger Vertriebskanal.

Falls dies ein Amazon Mitarbeiter liest - über Hilfe wäre wir sehr sehr dankbar.

Beste Grüße,
Michael


#13

Hallo liebe Leidensgenossen,
uns geht es seit 12.5.2017 genauso.
Aber laut Auskunft von Amazon Verkäufer Service sind nicht die Verkäufer gehackt sondern Amazon selbst.
Wir wollen auf jeden Fall keine Gebühren Zahlen solange unsere Angebote nicht verfügbar sind. Vom Umsatzverlust brauch ich gar nicht anfangen. Wenn es dumm läuft dauert die ganze Geschichte mindestens 2 Wochen - laut Amazon-
Viele Grüße


#14

Hallo,

wir sind dem Club auch ungewollt seit dem 15.05.2017 beigetreten. Hatte mich an diesem Tag selbst von einem anderen Rechner eingeloggt und uns wurde prompt die Verkaufsberechtigung wegen eines angeblich unberechtigten Zugriffs entzogen.
Der Kundenservice verweist darauf, die Anfrage an die Performance-Abteilung weiterzuleiten.
Seitdem haben wir nichts mehr gehört.

Mich wundert, dass es so viele getroffen hat. Hat irgendjemand bereits eine Antwort vom Kundenservice zu dem Thema?

Wir brauchen dringend Support.

grüße


#15

Mich wundert das überhaupt nicht - jetzt wird nur deutlich wie viele Verkäufer sehr unbekümmert im Umgang mit dem Ganzen sind.

  1. Einloggen aus dem Ausland
  2. Benutzen irgendwelcher Zugänge/Geräte, die sonst nie genutzt wurden
  3. Zigmal falsche Paßwörter ´reinhacken, weil man kurzsichtig ist (macht das mal beim online-banking oder Geldautomat usw.)
  4. Mitarbeiter, die sich ebenfalls von sonstwoher einloggen, was man nicht mal mitbekommt.

Und nach dem ganzen Theater hier, reagiert das System jetzt extrem scharf auf alles, was nach einem unbefugten Zugriff aussieht.


#16

Die Aussage ist Quatsch - als wenn das so ein kleiner Mitarbeiter beim VS wissen würde - und vor allem dann noch aussagen dürfte.

Aber bestimmt sehr beruhigend für die Betroffenen - amazon ist schuld.

Bearbeitet von: Eiskoenigin am 19.05.2017 12:28


#17

Du magst vielleicht recht haben, dass einige selbst Schuld haben…Aber Einiges geht nicht mit richtigen Dingen zu. Kurz zu meiner Geschichte. Im März bin ich gehackt worden, war evtl mein Verschulden, da ich vielleicht zu vertrauenswürdig mit den vermeintlichen Mails von AMA umgegangen bin. Dann wurde alles bereinigt, alles wieder gut. Neues PW,Computer durchsucht, alles i.o. Nun vor fast 14 Tagen neue Sperrung, 2 Schritt Verifizierunggemacht alles ok., wenn auch erst nach 10 Tagen. Meine Freude war groß als die Artikel sogar wieder online waren…leider dauerte die Freude nur 6 Stunden und jupp…wieder gesperrt. Obwohl alles…aber wirklich alles i.o. ist. Ich zweifle nun doch langsam.


#18

Hallo an alle,

bei uns hat der Spuk nach 7 Tagen zum Glück ein Ende. Die Vorgehensweise laut Verkäuferservice soll wie folgt sein:

  • über das zum Verkäuferkonto gehörende Kundenkonto einloggen. Wenn das nicht geht, den Kundenservice kontaktieren und das Konto wieder frei schalten lassen. Oft wird bei der Sperrung die hinterlegte Zahlungsweise gelöscht und wenn man die wieder eingibt, dann kann man sich auch wieder ins Verkäuferkonto einloggen

  • falls noch nicht geschehen, muss dann die Zwei-Schritt-Zertifizierung eingerichtet werden

  • dann eine Mail an die Verkäuferperformance mit der Bitte um Freischaltung

Der letzte Punkt dauert am längsten und ich habe es auf allen Kanälen versucht.

Bei uns war automatisch eine Urlaubseinstellung drin, die muss man dann natürlich auch noch deaktivieren.

Viel Glück an alle.


#19

Bei uns war es ganz ähnlich.
Unsere Artikel sind aber leider noch inaktiv, sprich können nicht eingesehen werden.
Auch wenn wir Artikel neu erstellen, tauchen diese nicht auf.

Wie lange hast Du gewartet, bis die Artikel nach Aktivierung wieder da waren?

Grüße


#20

…na ja, was sich an den vielen Threads zum Thema gut ablesen lässt, ist, dass die Kontosperrung auf Amazon wegen angeblichen Phishings seit zwei, drei Wochen rasant zunimmt/zugenommen hat und dabei reihenweise auch accounts betrifft, die sonst nie Schwierigkeiten mit ihrem Konto hatten. Andere Plattformen kommen durchaus ohne 2-Schritt-Verifikation aus und eine Welle angeblicher Hacker-Angriffe, wie wir sie jetzt bei Amazon (angeblich!) erleben, hören/lesen wir von dort nicht. Angemessene IT-Sicherheit und der entsprechende Umgang damit in allen Ehren, aber sich von Muttis Rechner aus einzuloggen heißt noch lange nicht, dass Muttis Rechner zum Hacken benutzt wird. Wenn das so einfach wäre, gäbe es Amazon samt seiner Verkäufer schon lange nicht mehr. Also, die Kirche im Dorf lassen, wie bei anderen Problemen in jüngster Zeit (ich denke da vor allem an die vor einigen Wochen vorgenommenen völlig willkürlichen Eingriffe in die Verkäufer-Performance, die ebenfalls dazu führten, dass reihenweise Konten gesperrt wurden und im Nachgang von Amazon mit “technischen” Schwierigkeiten begründet wurden!!) scheint mir auch hier der Hase überwiegend im Amazon-Pfeffer zu liegen. Ich bin übrigens auch von der Sperrung betroffen, weil ich mich von einem Rechner meines Arbeitgebers (IT-Unternehmen!) aus ins Konto eingeloggt habe. Nichts aber auch gar nichts wurde am Konto manipuliert, aber bis das jetzt von der Einzelfallprüfung zur Freischaltung gelangt, vergehen wieder Tage und Wochen, und wenn ich dann lese, dass das ganze Unternehmen in die Insolvenz zwingt, kann ich nur sagen skandalös, absolut skandalös!
Und noch etwas: Ich kenne viele Unternehmen, bei denen man sich schwer tut, einen ordentlichen Kundenservice auf die Beine zu stellen, ich kenne außer Amazon aber keines, das bei wirklich wichtigen Fragen für ihre (Verkäufer-) Kunden praktisch nicht erreichbar ist. Und das bei einem Unternehmen, das eben diesen Verkäufern vorschreibt, Kundenanfragen binnen 24 Stunden zu beantworten!


#21

Und das ewige Geleiere: amazon erwartet, dass Kundnantworten innerhalb von 24 Std. beantwortet werden und macht das aber nicht mit den Verkäuferanfragen - der Vergleich ist total abgelutscht und wird bei jeder passenden oder nicht passenden Gelegenheit angeführt - und außerdem hinkt er gewaltig, da es einfach nicht vergleichbar ist.

Vielleicht sollten sich die ganzen gehackten und jetzt im Nachhinein durch Einloggen von sonstwoher gesperrten Verkäfuer mal überlegen, wie sie anderen Verkäufern geschadet haben.

Tagelang waren wir mit nichts Anderem beschäftigt, als fake shops von unseren Angeboten zu entfernen - keiner kann beziffern, welcher Schaden da enstanden ist, weil Kunden dort gekauft und nie was bekommen haben - die vielleicht jetzt die Nase voll haben von amazon.
Keiner weiß, wie viele Kunden momentan eher weniger auf ama kaufen.

Und solche Händler wie wir - mit anständigen Virenscannern, ZSV, jeglichem Schutz und Vorsichtsmaßnahmen, die man nur treffen kann, haben einen Schaden durch die Vielzahl der Leute, die sinnlos herum clicken, sich von sonstwoher einloggen und jetzt noch beleidigt sind, weil amazon ihnen den Laden dichtgemacht hat und nicht SOFORT alles wieder in Ordnung bringt.

Sowas nennt man einfach “den Schuß noch nicht gehört”.

Jeder der durch die genannten Gründe ´raussfliegt, ist selbst schuld - und das einzig Positive ist, dass der Markt so auf gewise Weise auch bereinigt wird.


#22

Ziemlich albern das Ganze.

Seit der großen Fake-Shop Welle, die im April begann, gibt es scheinbar immer mehr gehackte Händler-Accounts, oder Privat-Accounts die von den Angreifern dann in Händler-Accounts umgewandelt werden.

z.B.
https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B00D3903Q6 (ca. 10 unterschiedliche Verkäufer und KEINER ist echt)
https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B01HHZA08W (ca. 6 unterschiedliche Verkäufer und nur einer ist echt)

Das Melden dieser Fake-Händler hier im Forum ist wohl zwecklos oder es wird zumindest viel zu spät darauf reagiert. z.B. https://sellercentral.amazon.de/forums/thread.jspa?messageID=1614471 (nach mehr als 24 Stunden sind die immer noch online)

Das Melden über den Verkäuferservice ist ebenfalls oft zu langsam.

Warum gibt es also eigentlich noch immer keine zentrale Sammelstelle (z.B. ein spezielles und leicht erreichbares Kontaktformular) für das Melden von Fake-Shops?

Stattdessen unbescholtene Händler wegen nichtigen Gründen (z.B. Bankverbindung gewechselt) zu sperren, kann jedenfalls nicht der richtige Weg sein.

Immerhin seit Ihr mittlerweile auch außerhalb von Amazon gehört worden:

  • [Onlinehaendler-News: Existenzen bedroht: Amazons Kampf gegen Fake-Shops trifft normale Händler|https://www.onlinehaendler-news.de/handel/allgemein/29043-existenzen-bedroht-amazons-kampf-gegen-fake-shops-trifft-normale-haendler.html]
  • [T3N: Amazon kämpft gegen Betrugsfälle – und bestraft dabei unbescholtene Händler|http://t3n.de/news/amazon-betrug-marketplace-fakeshop-825593/]
  • [Golem: Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler|https://www.golem.de/news/betrugsverdacht-amazon-deutschland-sperrt-willkuerlich-marketplace-haendler-1705-127992.html]

>
> [Alle Forum Beiträge von Fight4yourRight anzeigen|https://sellercentral.amazon.de/forums/search.jspa?threadID=&ref_=xx_sfsrch_cont_sfsrch&q=&objID=&userID=6330&dateRange=all&numResults=30]


#23

Albern?

Leute Leute … man man man.

Wie währe es einfach mit zum Großteil grober Fahrlässigkeit bei der Accountführung vom Großteil der Leute die sich hier beschweren? Alles auf Amazon schieben geht natürlich immer leicht.

Man liest es immer wieder und es wird nicht daraus gelernt:
Gleichzeitiger Login von mehreren Standorten in den gleichen Account.
Mehrere Personen im gleichen Account eingeloggt. Dann ist einer in DE und einer irgendwo in PL unterwegs.
Es wird sich von diversen Endgeräten eingeloggt ohne nachzudenken.
Es werden Links angeklickt ohne nachzudenken.

Von den mir bekannten vielen Fällen hatte kein einziger den 2FA Auth aktiviert.

Da hält sich mein Mitleid absolut in Grenzen. Absolut fahrlässig wie die Leute hier mit Ihren sensiblen Accountdaten umgehen.

Und wenn dann noch Existenzen daran hängen, dann gibt es gar kein Mitleid. Dann ist es ganz einfach die eigene Schuld aufgrund der eigenen extrem hohen Fahrlässigkeit.

Und was Golem schreibt ist jawohl auch lächerlich.
Die mukieren sich darüber, dass Amazon das Konto sperrt, wenn eine Bankverbindung geändert wird? Ja natürlich macht Amazon das und das ist auch gut so!

Es gibt Leute mit Umsätzen weit vom monatlichen 5 Stelligen Bereich entfernt.
Da will ich mal sehen, wie du dich als Unternehmen rechtfertigen muss, wenn irgendjemand die Bankverbindung ändert und du 500.000 EUR auszahlst auf ein falsches Bankkonto, ohne jegliche Prüfung des Kontos oder des Accounts. Nicht zuletzt aufgrund von Terrorismus Finanzierung & Geldwäsche, davon mal ganz abgesehen.

Lächerlich Leute …

Denkt doch bitte erst einmal ein wenig selber nach und schaut mal über den Tellerrand anstatt sich jedes mal über Amazon auszukotzen. Ständig dieses rum geplärre und niemals die Verantwortung für sein eigenes handeln und Denken übernehmen …


#24

Das nennt man dann einfach beratungsresistent…aber wenn´s Dir dann besser geht, das amazon schuld ist und sonst niemand - dann mach´ halt so weiter, Du hast absolut nichts verstanden, von dem was mahone geschrieben hat.
Es hat jedenfalls total den Nagel auf den Kopf getroffen, auch wenn es viele so nicht sehen (wollen).