Konto gesperrt, weil angeblich gehackt


#1

Hallo liebe Kollegen,

Ich habe aktuell folgendes Problem: ich habe mich von einem anderen Computer als sonst in mein Verkäuferkonto eingeloggt, habe einen Code zur Sicherheit per Mail bekommen und eingegeben. So weit alles prima. Kurz darauf bekomme ich eine Mail von Amazon, dass mein Konto evtl gehackt wurde und sicherheitshalber gesperrt wurde. Ist ja prima, dass Amazon endlich mal reagiert auf die vielen gekaperten Konten. Aber nun soll ich mich doch bitte einloggen, um das zu überprüfen und mein Konto wieder frei schalten zu lassen.

Nur ist das Konto auch für mich gesperrt. Ich komme nicht mehr rein, kann also auch nix sehen: keine Artikel, keine Zahlungen und keine offenen Bestellungen. Ich hab schon alles Mögliche versucht, die Wawi hat auch keinen Zugriff mehr, Verkäuferservice stellt sich tot, neues Passwort angefordert etc.

Habt ihr noch irgendwelche Ideen? Hatten ihr so was schon mal? Wie lange hat es gedauert?
Wahrscheinlich geht mir hier nun die Performance flöten, weil ich meine Bestellungen nicht bearbeiten kann.

Ich weiß gerade nicht mehr weiter.
Vielen Dank und Grüße. Daniela

P.S. Schreiben kann ich hier nur über ein Konto eines befreundeten Händlers…


#2

Du bist nicht allein damit. Wenn dein Konto jetzt nicht schon komplett vermurkst ist:

Versuch’s mal über die Käufer-Seite


#3

Wir haben das gleiche Problem, Konto wurde wg. angeblichem Hackerangriff gesperrt, weil auf einem anderen PC eingeloggt. Konto ist wieder aktiv aber alle Artikel werden am Marktplatz als nicht verfügbar gelistet.
Kontakt mit Kundenservice fehlanzeige, keiner Zuständig.

Wer kann helfen?
Danke


#4

kicher - immer schön unter dem Radar bleiben. :wink:

Ich habe aber schon wieder neue Mails in meinem Spamkonto. Kurz vor der großen Welle waren das 46.


#5

Hallo, unser Konto ist mittlerweile seit einer Woche gesperrt wegen eines angeblichen Pishing Angriffes. Kontakt mit Kundenservice verläuft nur ins Leere. Jeder leitet es weiter an die “Fachabteilung”. Diese soll sich dann melden. Wie gesagt seit 8 Tagen keine Reaktion. Email an die Verkäuferperformance ebenso umsonst.

Hat jemand Tipp wie wir vorgehen können? Konto ist aktiv, Artikel auch werden jedoch nicht am Marktplatz gelistet.

Vielen Dank!


#6

Genau das gleiche Problem. ich weis nun nicht mehr weiter. Null Reaktion auf mehrmaliges Fragen.


#7

Nach dem ganzen Theater mit den gehackten Konten schießt amazon jetzt wohl auf alles, das bei drei nicht auf dem Baum ist.
Momentan ist es wirklich am besten, nullkommagarnichts anders zu machen als sonst - vor allem sich nicht von einem PC/Laptop o.ä. einzuloggen, das sonst nicht benutzt wird.
Einfach nur ein- und ausatmen und den Ball gefühlte 2mm flach über dem Boden halten.

Da momentan ja wahrscheinlich nocht nicht mal alles erledigt ist, was mit den Hacks zusammenhängt, dauert die Bearbeitung der gesperrten Konten wegen hacking Verdacht sicher noch eine Weile.

Ich glaube nicht, dass da irgendjemand den ultimativen Rat geben kann.

Gruß


#8

Das ist aber arg! Ich hatte mich auch manchmal mit nem anderem Laptop schon eingeloggt.
Und da kam nur ne einfache Captcha-kombi.

Hast du mal versucht, zuerst in deinen (Amazon-)Mailaccount und dich dann von da aus in eine Amazonmail reinzugehen, zB Antwort vom Kunden oder VK-Service?


#9

Hallo,

wilkommen im Club auch seit 12.5. gesperrt wegen angeblich gehackt, dabei nur von einem andern Laptop was bestellt.
Reaktion Verifikationsabteilung nach 4 Tagen null,null nur e-mail wird weitergeleitet… Toll!

Wir haben uns über das normale “Kaufkonto” von einem Servicemitarbeiter freischalten lassen und konnten so wenigstens die Verifikation anschreiben, sowie die Kundenemails abarbeiten.
Warum bei so etwas aber immer gleich das komplette Verkaufen ausgesetzt wird erschließt sich mir nicht.


#10

Hallo

Mir geht es ähnlich, allerdings habe ich lediglich meine Kontonummer geändert.
Bin deswegen seit dem 12.5. gesperrt und bekomme nicht eine Reaktion seitens Amazon.
Rechnungen und Kosten laufen weiter, das Konto leert sich langsam.

Seit langem ist mir klar, dass eine Abhängigkeit von Amazon, böse ins Auge gehen kann,
nun habe ich es dann auch wirklich erfahren.

Ich nutze jetzt die Zeit um auf anderen Marktplätzen präsent zu werden
und hoffe das ich bald wieder Einnahmen generieren kann.

Vielleicht ist es an der Zeit Amazon Aktien zu shorten ?!

Grüsse und viel Glück an alle Leidgenossen !


#11

Uns geht es genauso. Wir sind seit dem 12.05.2017 gesperrt und hoffen, dass Amazon ganz schnell eine Lösung findet. Die Kosten laufen bei uns ebenfalls weiter.

Viel Glück an alle!


#12

Liebe Mithändler,

uns ergeht es genauso. Ich hatte eigenhändig unsere Kontonummer geändert. Kurz darauf konnten wir uns nicht mehr einloggen. Sellercentral funktioniert so weit, nur leider sind alle Artikel auf Amazon ausgeblendet. Trotz Artikelstatus “aktiv”.

Wir können nun schon seit ca. 14 Tagen nicht mehr auf Amazon verkaufen. Amazon ist unser einziger Vertriebskanal.

Falls dies ein Amazon Mitarbeiter liest - über Hilfe wäre wir sehr sehr dankbar.

Beste Grüße,
Michael


#13

Hallo liebe Leidensgenossen,
uns geht es seit 12.5.2017 genauso.
Aber laut Auskunft von Amazon Verkäufer Service sind nicht die Verkäufer gehackt sondern Amazon selbst.
Wir wollen auf jeden Fall keine Gebühren Zahlen solange unsere Angebote nicht verfügbar sind. Vom Umsatzverlust brauch ich gar nicht anfangen. Wenn es dumm läuft dauert die ganze Geschichte mindestens 2 Wochen - laut Amazon-
Viele Grüße


#14

Hallo,

wir sind dem Club auch ungewollt seit dem 15.05.2017 beigetreten. Hatte mich an diesem Tag selbst von einem anderen Rechner eingeloggt und uns wurde prompt die Verkaufsberechtigung wegen eines angeblich unberechtigten Zugriffs entzogen.
Der Kundenservice verweist darauf, die Anfrage an die Performance-Abteilung weiterzuleiten.
Seitdem haben wir nichts mehr gehört.

Mich wundert, dass es so viele getroffen hat. Hat irgendjemand bereits eine Antwort vom Kundenservice zu dem Thema?

Wir brauchen dringend Support.

grüße


#15

Mich wundert das überhaupt nicht - jetzt wird nur deutlich wie viele Verkäufer sehr unbekümmert im Umgang mit dem Ganzen sind.

  1. Einloggen aus dem Ausland
  2. Benutzen irgendwelcher Zugänge/Geräte, die sonst nie genutzt wurden
  3. Zigmal falsche Paßwörter ´reinhacken, weil man kurzsichtig ist (macht das mal beim online-banking oder Geldautomat usw.)
  4. Mitarbeiter, die sich ebenfalls von sonstwoher einloggen, was man nicht mal mitbekommt.

Und nach dem ganzen Theater hier, reagiert das System jetzt extrem scharf auf alles, was nach einem unbefugten Zugriff aussieht.


#16

Die Aussage ist Quatsch - als wenn das so ein kleiner Mitarbeiter beim VS wissen würde - und vor allem dann noch aussagen dürfte.

Aber bestimmt sehr beruhigend für die Betroffenen - amazon ist schuld.

Bearbeitet von: Eiskoenigin am 19.05.2017 12:28


#17

Du magst vielleicht recht haben, dass einige selbst Schuld haben…Aber Einiges geht nicht mit richtigen Dingen zu. Kurz zu meiner Geschichte. Im März bin ich gehackt worden, war evtl mein Verschulden, da ich vielleicht zu vertrauenswürdig mit den vermeintlichen Mails von AMA umgegangen bin. Dann wurde alles bereinigt, alles wieder gut. Neues PW,Computer durchsucht, alles i.o. Nun vor fast 14 Tagen neue Sperrung, 2 Schritt Verifizierunggemacht alles ok., wenn auch erst nach 10 Tagen. Meine Freude war groß als die Artikel sogar wieder online waren…leider dauerte die Freude nur 6 Stunden und jupp…wieder gesperrt. Obwohl alles…aber wirklich alles i.o. ist. Ich zweifle nun doch langsam.


#18

Hallo an alle,

bei uns hat der Spuk nach 7 Tagen zum Glück ein Ende. Die Vorgehensweise laut Verkäuferservice soll wie folgt sein:

  • über das zum Verkäuferkonto gehörende Kundenkonto einloggen. Wenn das nicht geht, den Kundenservice kontaktieren und das Konto wieder frei schalten lassen. Oft wird bei der Sperrung die hinterlegte Zahlungsweise gelöscht und wenn man die wieder eingibt, dann kann man sich auch wieder ins Verkäuferkonto einloggen

  • falls noch nicht geschehen, muss dann die Zwei-Schritt-Zertifizierung eingerichtet werden

  • dann eine Mail an die Verkäuferperformance mit der Bitte um Freischaltung

Der letzte Punkt dauert am längsten und ich habe es auf allen Kanälen versucht.

Bei uns war automatisch eine Urlaubseinstellung drin, die muss man dann natürlich auch noch deaktivieren.

Viel Glück an alle.


#19

Bei uns war es ganz ähnlich.
Unsere Artikel sind aber leider noch inaktiv, sprich können nicht eingesehen werden.
Auch wenn wir Artikel neu erstellen, tauchen diese nicht auf.

Wie lange hast Du gewartet, bis die Artikel nach Aktivierung wieder da waren?

Grüße


#20

…na ja, was sich an den vielen Threads zum Thema gut ablesen lässt, ist, dass die Kontosperrung auf Amazon wegen angeblichen Phishings seit zwei, drei Wochen rasant zunimmt/zugenommen hat und dabei reihenweise auch accounts betrifft, die sonst nie Schwierigkeiten mit ihrem Konto hatten. Andere Plattformen kommen durchaus ohne 2-Schritt-Verifikation aus und eine Welle angeblicher Hacker-Angriffe, wie wir sie jetzt bei Amazon (angeblich!) erleben, hören/lesen wir von dort nicht. Angemessene IT-Sicherheit und der entsprechende Umgang damit in allen Ehren, aber sich von Muttis Rechner aus einzuloggen heißt noch lange nicht, dass Muttis Rechner zum Hacken benutzt wird. Wenn das so einfach wäre, gäbe es Amazon samt seiner Verkäufer schon lange nicht mehr. Also, die Kirche im Dorf lassen, wie bei anderen Problemen in jüngster Zeit (ich denke da vor allem an die vor einigen Wochen vorgenommenen völlig willkürlichen Eingriffe in die Verkäufer-Performance, die ebenfalls dazu führten, dass reihenweise Konten gesperrt wurden und im Nachgang von Amazon mit “technischen” Schwierigkeiten begründet wurden!!) scheint mir auch hier der Hase überwiegend im Amazon-Pfeffer zu liegen. Ich bin übrigens auch von der Sperrung betroffen, weil ich mich von einem Rechner meines Arbeitgebers (IT-Unternehmen!) aus ins Konto eingeloggt habe. Nichts aber auch gar nichts wurde am Konto manipuliert, aber bis das jetzt von der Einzelfallprüfung zur Freischaltung gelangt, vergehen wieder Tage und Wochen, und wenn ich dann lese, dass das ganze Unternehmen in die Insolvenz zwingt, kann ich nur sagen skandalös, absolut skandalös!
Und noch etwas: Ich kenne viele Unternehmen, bei denen man sich schwer tut, einen ordentlichen Kundenservice auf die Beine zu stellen, ich kenne außer Amazon aber keines, das bei wirklich wichtigen Fragen für ihre (Verkäufer-) Kunden praktisch nicht erreichbar ist. Und das bei einem Unternehmen, das eben diesen Verkäufern vorschreibt, Kundenanfragen binnen 24 Stunden zu beantworten!