Erinnerung zu bevorstehenden Änderungen der Anforderungen zur Versandbestätigung


#21

Noch nicht mal das, es gibt auch Sendungsnummern, die nur Amazon als ungültig sieht, obwohl korrekt gescannt

beläuft sich dann der Verkauf nur noch auf Glück und Pech? Ist ja dann fast schon wie Lotto.


#22

Ich nehme Amazon garantiert nicht in Schutz, aber hier wurde bisher etwas arg ausufernd kritisiert. @Georch hat es im Ansatz erklärt. Es geht eigentlich nur um diesen Satz:

[…]
Bald können Sie den Versand von Bestellungen mit Versand durch Verkäufer nicht mehr bestätigen, wenn diese mit einer Versandart mit Sendungsverfolgung versandt werden und Sie uns keine gültige Sendungsverfolgungsnummer mitteilen.
[…]

Zwei Dinge sind dabei meiner Meinung nach wichtig.

  1. Man kann zukünftig offenbar nicht mehr mutwillig eine Sendung mit fehlender Sendungsnummer bestätigen, wenn diese aufgrund des Dienstleisters oder Gesamtpreises nach den Richtlinien notwendig ist. Ab wann das so ist ist unklar - “bald” eben.
  2. Der Halbsatz am Ende (… und Sie uns keine gültige Sendungsverfolgungsnummer mitteilen.) ist interessant. Klingt nach einer Konsistenzprüfung der Sendungsnummer. Schön wär’s. Ich vermute aber, dass Amazon nicht auf die Gültigkeit prüfen wird/kann. Soll heißen: Man kann vermutlich irgendeine Phantasienummer eingeben, wenn es mal Not tut. Nur leer darf das Sendungsnummernfeld halt nicht bleiben.

#23

Deine Frage ist insofern kurios, weil diese sich mit berechtigter Brisanz schon im Frühjahr 2021 stellte. Es ändert sich jetzt für Dich doch aber nichts - die Info von Amazon schränkt den Briefversand doch gar nicht weiter ein.

Außer der bekannten 20-Euro-Grenze. Aber mit der arbeitest ja auch Du bereits seit Monaten, um die RGS-Quote einzuhalten.

Ich vermute das Ganze ist von Amazon eine Vorwarnung, dass es nun langsam ernst wird mit Karegoriesperrungen, wenn die RGS unter 95% gerät. Denn bisher hat es solche trotz zu niedriger Quote real nicht gegeben, vermute ich. Oder wurde schon mal jemandem eine Kategorie gesperrt weil RGS < 95% ?


#24

Amazon macht einen Großteil seines Umsatzes mit externen Verkäufern. Bei all den neuen Auflagen, könnte man allerdings den Eindruck bekommen, dass Amazon genau diese loswerden will.


#25

Das tun die schon sein Jahren. Immer wieder.


#26

Sehe ich das falsch? Der Kaufvertrag ist doch zustande gekommen und wenn die Ware versandt wurde und die KI einen Fehler macht, hat man noch die Forderung gegenüber dem Kunden.
Sehr ihr das anders?


#27

Nur ändert sich aktuell was, dass die in der BWL Abteilung erst zu spät mitbekommen. Das sehe ich bei Kunden wie Verkäufern. Beide Seiten sind es leid. Die einen die Repressalien und dass man sich fühlt wie ein Stück Torf am Schuh, die anderen, dass man eigentlich nur noch Fernostmist findet, der nicht nur gefährlich ist, sondern dank Werbung und FBA auch noch omnipräsent. Von Hochpreis und Lieferproblemen sowie der Zersplitterung wirklich jeder Bestellung auf gefühlt x Dienstleister will man gar nicht reden. Ich hatte furchtbare Sorge als wir unsere Sachen zum Großteil abzogen, aber es bestätigte sich etwas, dass schon die Bucht nicht wahrhaben wollte. Nicht die Angebote folgen den Kunden, die Kunden folgen den Angeboten…


#28

Haha, der Hochpreisfehler ist mein neues Lieblingsthema!

Ich erhielt von Amazon Mitarbeiter heute folgendes zu einem willkürlich deaktivierten seltenen Gebrauchtartikel mit Sammlerwert:

"Um mögliche Preisfehler besser erkennen und korrigieren zu können, überprüfen wir laufend Datenquellen auf mögliche Preisfehler und führen Bewertungen basierend auf verschiedenen Faktoren durch. Wenn mögliche Preisfehler entdecken werden, wird das Verkäuferangebot vorübergehend deaktiviert und den Verkäufer per E-Mail informiert, dass ein Preisfehler gefunden wurde. Wenn Sie eine unterste und eine oberste Preisgrenze für ein Angebot festlegen, werden trotzdem weiterhin Überprüfungen im Hinblick auf Preisfehler durchgeführt.

Bei mir wurde der Hochpreisfehler nach dem letzten Verkauf bei der inaktiven ASIN hinterlegt und ich kann den Artikel nicht mehr zum gleichen Preis wie zuvor anbieten. Amazon will mich jetzt quasi zwingen einen günstigeren Preis für einen in diesem Zustand extrem seltenen Grauchtartikel zu hinterlegen. Was für ein Wahnsinn!?!

Ich werde den (und wenn es sein muss, auch alle anderen seltenen Gebrauchtartikel mit Sammlerwert) auf gar keinen Fall zu Amazons Preisvorgaben verramschen!

Vorallem wundert es mich, welche Referenzpreise die strunzdumme KI für seltene Gebrauchtartikel, die wenn überhaupt nur von Privatpersonen auf anderen Kanälen zu Nettopreisen angeboten werden, heranzieht.


#29

Da hat man sich wieder was nettes einfallen lassen. Aus Kundensicht sicherlich nicht schlecht, wenn künftig jedes Paket auch nachverfolgbar wird. Auf uns hat das keinerlei Einfluss, macht unser ERP das doch ohnehin schon von Anfang an…


#30

Was redest Du da ? - Die externen Anbieter nach und nach alle in den Ruin zu treiben, das war von vorne herein das Ansehen dieser Plattform hier. Amazon hat es geschafft, den Wettbewerb quasi zu ihrem Monopol zu machen. Mittlerweile werden sogar schon Käufe, die man bei Ebay tätigt, von Amazon ausgeliefert… In der vergangenen Woche gleich 2x von 5 gekauften Artikeln… Amazon kann keinerlei Interesse daran haben, im Wettbewerb zu den Marketplacehändlern zu stehen, wenn sie das Geschäft doch einfach selbst machen können…


#31

Welches Geschäft meinst du? Wenn Amazon seine Drittanbieter in Europa weiterhin so schikaniert und diese sich mehr und mehr von der Plattform verabschieden, wird auch der Multichannelversand nicht mehr über Amazon laufen.

Amazon scheint sich maßlos zu überschätzen, denn viele Angebote werden nur von Drittanbietern angeboten. Meine Angebote z.B. kann Amazon gar nicht selbst anbieten, weder meine eigene Herstellung noch meine Sammlerartikel!

Vorallem auf den europäischen Seiten stammen viele Angebote von Sellern aus DE. Wenn diese alle auf einen Schlag sagen würden, “Nö, wir bieten nicht mehr im Ausland an!”, was meinst du wie leer Amazon aussehen würde? Dann würde man ggf. nur noch die Billigheimer aus Asien finden…

Und vorallem liefe Amazon mit seiner aktuellen Fernsehwerbung “Tiefstpreise auf Amazon” komplett ins Leere. Denn viele Kunden haben bereits jetzt verstanden, dass sie deutlich preiswertere Angebote erhalten, wenn sie direkt beim Drittanbieter kaufen!

Und genau das ist der Grund, weshalb Amazon versucht, den Druck gegenüber den Händlern mehr und mehr zu erhöhen und quasi über die Hintertür die Preisparität, die das Kartellamt Amazon vor ein paar Jahren untersagt hatte, wieder einzuführen!


#32

Nicht in den Ruin, in die wirtschaftliche Abhängigkeit!

Denn sobald ein Händler von Amazon wirtschaftlich abhängig ist, wird er Amazons Willkür ausgeliefert sein und sich den Preisvorgaben beugen… Hat ALDI ja auch mit seinen Lieferanten gemacht und scheint auf Amazon selbst bei den ganz großen Händlern immer noch zu funktionieren. Wir Drittanbieter werden zu Lieferanten degradiert!

Immer wieder sehe ich Markenhersteller, die plötzlich meinen, sie verkaufen auf Amazon besser als in ihren eigenen Onlineshops.

Als Dank dafür sperrt Amazon dann plötzlich Artikel dieser Markenhersteller wegen Hochpreisfehler. Und was passiert dann? Wenn der Hersteller nachgibt, ist der Artikel auf Amazon plötzlich günstiger als im Onlineshop des Herstellers?!?


#33

https://sellercentral.amazon.de/gp/help/G201817070?ref=nslp_at_GEGLN2NAE28LZDMK_de-DE_nslnk_3_G201817070

FRAGE HIER:
Seit April konnten wir Sendungen (aus DE) ins Ausland (Österreich etc…) noch als “Deutsche Post” - “Warenpost International” (ohne Tracking Option) bestätigen, egal ob unter oder ÜBER 20 €.
Doch seit letzten Freitag oder so, brauchen wir auch hier eine Sendungsnummer. Diese gibt es aber nicht.

Es heißt doch in den Hinweisen:
Welche Richtlinien gelten für grenzüberschreitende Sendungen?

Verkäufer in Deutschland, die Produkte an Kunden in der EU versenden, müssen beispielsweise nur dann eine Sendungsverfolgungsnummer bereitstellen, wenn sie eine Versandart mit Sendungsverfolgung verwenden. Bei der Auswahl des Transportdienstes und der Versandart werden Sie aufgefordert, die Sendungsverfolgungsnummer anzugeben, wenn es sich um eine Versandart mit Sendungsverfolgung handelt.

Als Test haben wir auch mal “Deutsche Post” “Maxibrief” ausgewählt für Sendungen um die 23 € nach AT und trotzdem fordert uns Amazon auf, eine Sendungsnummer einzugeben. Was ist jetzt richtig oder WIE sollte man es jetzt machen? FÜr Auslandbestellungen generell MIT Tracking versenden?

Wie sieht es bei euch aus?

VG
KleineLicht