Entzug der Verkaufsberechtigung aufrund angeblich mehrerer Verkäuferkonten


#1

Hallo,

ich habe folgendes Problem. Vor kurzem erhielt ich die Nachricht, meine Verkaufsberechtigung ist vorübergehend entzogen.

Nachricht:
+"Sie haben mehr als ein Konto für den Verkauf auf unserer Website verwendet. Dies verstößt gegen unsere Richtlinien. Daher dürfen Sie nicht weiter über das unter dieser E-Mail-Adresse registrierte Konto bei Amazon.de verkaufen. Ihre Angebote wurden von unserer Website entfernt.+

+Versenden Sie eventuelle offene Bestellungen. Wenn Sie auf Ihrem Konto über Guthaben verfügen, wird dieses dann verfügbar, wenn alle Kosten für A-bis-z-Garantieanträge oder Rückbuchungen abgezogen worden sind. Das dauert normalerweise 90 Tage, manchmal kann Guthaben jedoch auch länger einbehalten werden."+

Die Sache ist aber, ich verfüge über lediglich 1 Verkäuferkonto. Ich teilte dies Amazon ausführlich samt Gewerbenachweis, Personalausweis, USt-ID, etc. mit.

Antwort von Amazon:
+"wir haben Ihr Konto und die von Ihnen bereitgestellten Informationen geprüft und uns entschieden, dass Sie nicht bei Amazon.de verkaufen dürfen.+

+Wir werden eventuell nicht auf weitere E-Mails zu dieser Angelegenheit antworten."+

Also werde ich nun anscheinend dauerhaft gesperrt, obwohl ich nachweislich nicht mehrere Verkäuferkonten besitze. Mein Fehler war, dass ich mich in das Verkäuferkonto meines Vaters einloggte, da dieser ein technisches Problem hatte und ich helfen wollte. Seine Firma ist aber unabhängig von meiner und ist in einem anderen Bundesland ansässig. Daher kann ich den Vorwurf nicht nachvollziehen und wieso die Performance-Abteilung nicht korrekt prüft und einfach den Kontakt abbricht, ohne Informationen anzufordern.

Meine Bewertungen waren perfekt und Verkäuferleistung grün. Alles war super, bis jetzt. Mitten im Weihnachtsgeschäft wird einem das Licht ausgemacht.

Gibt es irgendeine Möglichkeit den Fall noch zu einer Lösung zu bringen?

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.


#2

Moin Tropia,

Dein Licht wird nach der Antwort aus bleiben … da beißt die Maus wohl keinen Faden mehr ab.

Die “Güte” Deines bisherigen Accounts spielt bei dieser Entscheidung keinerlei Rolle, die Nähe zum Account Deines Vaters gibt den Ausschlag.
Dem droht übrigens das gleiche Schicksal.

Gruß
Grummel


#3

Schadet nicht. Ich würde den ganzen Vorgang nochmals offen und vollkommen transparent darlegen und nach München schicken, auch was die genauen Gründe für den Login in den Papa-Account betrifft, und was dabei konkret gemacht wurde (kann Amazon ohnehin alles nachprüfen).

Wenn es sich tatsächlich nur um “technischen Support” unter “Kollegen” von Dir gehandelt hat, dann sehe ich noch eine Chance. Wenn allerdings von Dir darüber Verkaufsabwicklungen im Namen Deines Vaters stattgefunden haben, dann wird’s schwierig.

Abgesehen davon macht mich der Satz etwas stutzig: “Ihr Konto steht mit einem anderen Konto in Verbindung, mit dem auf Amazon.de keine Waren verkauft werden dürfen.” Was sich unmissverständlich auf einen bereits gesperrten Account bezieht. Das kann also an Papi alleine nicht liegen, sofern sein Account frei ist. Das würde ich alles nochmals ganz in Ruhe durchüberlegen, bevor ich ein wahrscheinlich letztes Schreiben an München aufsetze.


#4

Das wäre sehr sehr traurig. Bisher hatte ich immer viel von Amazon gehalten. Aber wie mit einem umgegangen wird ist beispiellos.

Ich habe volles Verständnis, wenn man durch mehrere Verkäuferkonten die Verkaufsberechtigung verliert. Aber diese existieren nicht. Amazon argumentiert mit Richtlinien, welche nichts mit dem Fall zu tun haben. Man wird wie ein Schwerstverbrecher behandelt, nur weil ich meinem Vater bei seinem Konto half? Von Amazon wurde geschrieben:

+“Ihr Konto steht mit einem anderen Konto in Verbindung, mit dem auf Amazon.de keine Waren verkauft werden dürfen. Aufgrund der Beschaffenheit unseres Unternehmens geben wir keine Auskunft über unsere Prüfungsmethoden.”+

Das in Verbindung gebrachte Konto darf Waren verkaufen. Die Aussage von Amazon ist falsch. Anstatt klar zu formulieren, was genau der Fehler ist, wird schwammig argumentiert. Wie soll man sich an Regeln halten, wenn diese nirgendwo stehen? Man hat das Gefühl der puren Willkür ausgesetzt zu sein. Es werden Textbausteine verschickt, welche mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun haben. Ich bin kein Unmensch und man kann mit mir reden… wieso wird man nicht einmal angerufen, um meine Version der Geschichte zu hören? Bei einem persönlichen Gespräch wäre eine Lösung viel einfacher.

Und als wäre es nicht genug, wird das verdiente Guthaben nun mind. 90 Tage zurückgehalten… fleißig verschicken durfte ich ja und die Kosten bleiben.

Hat es Sinn weiter zu kämpfen? Sollte ich vielleicht einen Brief verfassen und nochmal alles schildern? Oder ist es aussichtslos?


#5

Kann es sein, dass mit dem Account Deines Vaters früher Deine oder ähnliche Artikel verkauft wurden und dieser bereits gesperrt ist?

Ist jetzt alles ein wenig stochern im Nebel, aber die heftige und schnelle Reaktion Amazons deutet darauf hin, dass (zumindest aus deren Sicht) ein recht schwerer Verstoß vorliegt.

Einen Versuch ist es sicherlich wert, denen zu schreiben. Allerdings scheint Amazon nur recht selten umzuschwenken. Zumindest habe ich hier in ähnlichen Fällen noch nie ein “Juhu, ich werde wieder freigeschaltet” gelesen.


#6

Hallo,
es ist sehr unerheblich für Amazon das du nach deiner Aussagen mit dem Konto deines Vaters nichts zu tun hast außer halt da wo du dich von deinem Rechner bei Ihm eingeloggt hast.(Schwerer Fehler!) Tatsache ist das Konto deines Vaters dürfte wohl gesperrt worden sein und Amazon hat bemerkt das du mit diesem Konto wie auch immer was zu tun hast. Im übrigen gilt Sippen haft hier also auch wenn z.B. Frau, Kinder, Vater, Mutter, eventuell sogar Verwandte einen Verkäufer Account bei Amazon haben und du auch kann das bereits ausreichen wenn Amazon das merkt. Besonders wenn eines der Konten gesperrt ist auch zwei VK Konten sind nur in Ausnahme Fällen erlaubt.
MFG Meinzinger


#7

Danke für die vielen Antworten.

Was mich auch noch stutzig macht ist, dass im Seller Central die Meldung +“Die Verkaufsberechtigung für Ihr Verkäuferkonto wurde vorübergehend entzogen.”+ sichtbar ist. Vorübergehend… wobei die Antworten vom Email-Support entgültiger klingen. Zudem bekomme ich noch Emails vom Amazon Verkaufscoach, meinen Lagerbestand aufzustocken… .

Ich werde versuchen noch einmal alles in einem Brief zu erklären und nach München schicken. An welche Adresse sollte ich diesen schicken bzw. an welche Person genau adressieren?


#8

Moin,

wenn der Account deines Vaters noch aktiv ist und er Ware verkaufen kann, muss es eine andere verbindung geben.
Hast du dich evtl. irgendwo in ein öffentliches Netzwerk (Bahn, Cafe, freies Wlan, Hotspot,…) eingeloggt und von da auf Amazon zugegriffen? Das Einloggen über fremde Netzwerke können schon ausreichen um mit gesperrte Accounts in verbindung gebracht zu werden.

Viele Grüße
Ralf


#9

Eingetragene Zweigniederlassung: Amazon EU SARL, Niederlassung Deutschland, Marcel-Breuer-Str. 12, 80807 München, Germany; eingetragen beim Amtsgericht München unter HRB 218574 ; Ust-ID DE 814584193; ständiger Vertreter: Ralf Kleber.


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