Bevorstehende Änderungen bei Rücksendungen mit Versand durch Verkäufer auf Amazon.de


#1

Am 31. Oktober 2022 passen wir unsere Rückgabebedingungen an und aktivieren für alle Verkaufspartner mit Standard-Rücksendeadresse in Deutschland das Programm für vorfrankierte Rücksendeetiketten. Falls Sie von Ihren individuellen DHL Paket-Raten profitieren wollen, müssen Sie Ihr DHL Konto in Seller Central verknüpfen und Ihre DHL Paket Retoure Receiver ID hinterlegen.

Ab dem 31. Oktober 2022 müssen alle Verkaufspartner mit Standard-Rücksendeadresse in Deutschland, die auf Amazon.de verkaufen, entweder vorfrankierte Rücksendeetiketten für eine Versandart mit Sendungsverfolgung oder Erstattungen ohne Warenrücksendung für alle Kundenrücksendeanträge anbieten, die in den Geltungsbereich der Rückgabebedingungen von Amazon fallen.

Um sicherzustellen, dass Sie diese Anforderung erfüllen und den Kunden Zugang zu vorfrankierten Rücksendeetiketten bieten, aktivieren wir das Programm für vorfrankierte Rücksendeetiketten für alle Verkaufspartner mit einer Standard-Rücksendeadresse in Deutschland. Falls keine Standard-Rücksendeadresse in Deutschland angegeben ist, siehe Warenrücksendungen bei internationalen Verkäufen.

Das Programm für vorfrankierte Rücksendeetiketten reduziert den manuellen Aufwand für die Bearbeitung von Warenrücksendungen, Kundenkontakten sowie A-bis-Z-Garantieanträgen und erleichtert dadurch die Einhaltung unserer Richtlinien. Durch die Sendungsverfolgung kennen Kunden und Verkaufspartner jederzeit den Status des zurückgesendeten Artikels, und zudem sind Verkaufspartner vor dem Verlust von Artikeln während des Transports geschützt.

Sobald das Programm für vorfrankierte Rücksendeetiketten aktiviert ist, wird dem Kunden für alle automatisch genehmigten Rücksendeanträge automatisch ein vorfrankiertes Rücksendeetikett zur Verfügung gestellt (nur Inlandsversand inklusive Österreich). Ein Rücksendeetikett wird nur ausgestellt, wenn die Rücksendung von einem der Versanddienstleister, die für Bestellungen mit Versand durch Verkäufer verfügbar sind, abgedeckt ist. Dies wird derzeit in Deutschland von DPD Retoure Deutschland und Amazon Retourenservice delivered by DHL unterstützt (Versandtarife finden Sie hier). Durch die Nutzung des Programms für vorfrankierte Rücksendeetiketten für Ihre Kundenrücksendungen stimmen Sie neben den Geschäftsbedingungen von Amazon für "Versandentgelt kaufen" auch den Geschäftsbedingungen der Dienstleister zu:

Verkaufspartner können außerdem ihre individuellen DHL Pakettarife nutzen, indem Sie ein aktives DHL-Business-Kundenkonto in Seller Central verknüpfen. Beachten Sie, dass Kunden den von ihnen bevorzugten Transportdienst für ihre Rücksendung auswählen können, wenn mehrere Transportdienste zur Verfügung stehen.

Alle vom Kunden gestellten Rücksendeanträge, die nicht unter die Rückgabebedingungen von Amazon fallen oder den vom Verkäufer beantragten Befreiungen unterliegen (ASINs > 500 €), werden zur manuellen Überprüfung an Sie gesendet. In diesem Fall wird kein vorfrankiertes Rücksendeetikett von Amazon ausgestellt. Bestimmte Produktkategorien und Unterkategorien sind automatisch vom Programm ausgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie unter Welche Artikel sind von "Vorfrankiertes Rücksendeetikett von Amazon" ausgenommen?

Wenn Sie es vorziehen, können Sie Kunden Erstattungen ohne Warenrücksendung anbieten, z. B. bei niedrigpreisigen Artikeln. In diesem Fall wird kein vorfrankiertes Rücksendeetikett ausgestellt. Sie können Lösungen ohne Warenrücksendung verwenden und Regeln für bestimmte Produkte in Ihrem Lagerbestand festlegen, um Kunden eine vollständige Erstattung anzubieten, ohne den Artikel zurücksenden zu müssen. Diese Anträge können Sie über "Rücksendungen verwalten" nachverfolgen.

Wir möchten Sie daran erinnern, dass Sie innerhalb von 48 Stunden nach der Rücksendung des Artikels an Sie eine Erstattung veranlassen müssen. Andernfalls kann Amazon Maßnahmen ergreifen. Sie müssen anhand des Grundes für die Rücksendung bestimmen, wer die Kosten für die Rücksendung trägt (Sie oder der Kunde). Die vollständige Liste der Gründe für eine Rücksendung finden Sie unter Codes für die Ursache von Warenrücksendungen mit vorfrankierten Rücksendungen. In Fällen, in denen ein Artikel unterwegs verloren ging / beschädigt wurde und von Amazon Retourenservice delivered by DHL zurückgesendet wurde, können Sie einen SAFE-T-Antrag stellen, um eine Erstattung zu beantragen.

Für Fashion-Artikel müssen Sie kostenlose Warenrücksendungen im Rahmen der Amazon Richtlinien anbieten. Wenn ein Fashion-Artikel mit einem vorfrankierten Rücksendeetikett zurückgesendet wird, können Sie dem Kunden die Kosten der Rücksendung in "Bestellung erstatten" nicht mehr in Rechnung stellen, wenn Sie die Erstattung veranlassen. Dies gilt für alle Fashion-Artikel, die in den Kategorien Bekleidung, Schuhe, Schmuck oder Uhren angeboten werden. Weitere Details finden Sie unter Kostenlose Warenrücksendungen von Fashion-Artikeln bei Bestellungen mit Versand durch Verkäufer.

Eine Übersicht über diese wichtigen Änderungen finden Sie unter Änderungen der Programmrichtlinien. Sie können auch mögliche Befreiungen geltend machen (gilt für ASINs > 500 €), bevor wir das Programm für vorfrankierte Rücksendeetiketten ab dem 31. Oktober 2022 in Ihrem Konto aktivieren.

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu vorfrankierten Rücksendeetiketten von Amazon.


#2

Der Kunde wird sehr schnell begreifen, welchen Grund er auswählen muss, um keine Rücksendekosten zu tragen, auch wenn der Grund gar nicht stimmt.


#3

Ich hoffe das wir die Kosten für das Etikett bei Erstattung abziehen können, sollte der Artikel schlicht wegen Nichtgefallen zurück gesendet werden. Ansonsten ist der Missbrauch vorprogrammiert…


#4

Jetzt wird halt aus dem Script für die Preise die 40€ Schwelle rausgenommen und es ist noch teurer für alle Kunden.


#5

https://sellercentral-europe.amazon.com/help/hub/reference/202080050

Wenn der Verkäufer für die Rücksendung verantwortlich ist, ist diese kostenlos. Die Kosten für das Etikett können nicht abgezogen werden.
Wenn der “Käufer” für die Rücksendung verantwortlich ist, dann können die Kosten für das Etikett abgezogen werden.

Was macht man dann, wenn es offensichtlich ist, dass der Kunde wahllos Gründe aussucht, um ein kostenloses Rücksendeetikett zu erhalten? Rechnung außerhalb Amazon senden? Mahnung, Inkasso, etc…

Amazon leistet damit Beihilfe zum Betrug durch Kunden auf den Schultern der Händler. Gerade in einer Zeit mit schlechten wirtschaftlichen Aussichten ist es eine Unverschämtheit, den Händler über jede nur denkbare Möglichkeit auszunehmen.


#6

An sich war es ja absehbar dass sowas kommt, aber so allmählich muss ich mir mal Gedanken machen ob der ganze Kram hier bei Amazon noch Sinn macht.
Gefühlt arbeitet man nur noch für andere Leute, Amazon, DHL, Lieferanten, Kunden…und dann mal gerade 14 Tage Vorlauf - echt krass!


#7

Ja, das ist möglich.
In der Richtlinie sind alle Gründe aufgeführt, wo der Kunde für die Rücksendung aufkommen muss.
Bei der Rückerstattung muss man dann nur den Haken setzen und die Retourkosten werden abgezogen.


#8

Mit anderen Worten, alle Kleinpreisigen Artikel soll man dem Kunden schenken, wenn der das wünscht. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es keine 40 Euro Grenze mehr. Kunden werden außerdem gezwungen einen teuren Paketversand zu zahlen, wo früher ein Großbrief gereicht hat.


#9

Das dürfte dann ein paar mehr Negativbewertungen nach sich ziehen. Die nächste Stufe wird dann eh sein, dass sobald das Paket gescannt wurde, die Rückerstattung automatisch ausgelöst wird. Da kann sich der Händler freuen, wenn dann unbrauchbare oder falsche Ware zurückgeschickt wird.


#10

Wählt der “schlaue” Kunde als Grund z.B. “Ungenaue Beschreibung auf Website” aus, weil ihm das schwarz zu dunkel oder drei Korkenzieher für 1,95€ dann doch zu teuer sind, dann kannst du es nicht abziehen!

Sobald bei Zuständigkeit Verkäufer steht, wirst du ausgenommen.
https://sellercentral-europe.amazon.com/help/hub/reference/202080050

Auch mega, für den Grund “Nicht autorisierter Kauf” soll der Verkäufer die Rücksendekosten übernehmen. Das ist alles so lächerlich hier.

Man kann doch seitens Amazon direkt eine neue Funktion einbauen, dass alle Bestellungen nach Zustellung beim Kunden automatisch erstattet werden. Das wäre mal eine produktive Neuerung! Der Händler liefert, Kunde bekommt den Artikel automatisch gratis. Bestes Einkaufserlebnis ever.


#11

Man kann nur hoffen, dass in diesem Zusammenhang die Anzahl der Rücksendeanträge pro Bestellung begrenzt wird, nicht dass der Kunde wie oft üblich zig mal herumprobiert bis er endlich einen Grund mit kostenfreier Retoure gefunden hat und man pro Bestellung teilweise 4 oder mehr Rücksendeanträge mit 4 unterschiedlichen Gründen hat.


#12

Tja, und wie werden dann die Gebühren für den Verkauf abgezogen.

10 € VK, enthalten 1,50 €.
5 € einbehalten.

Auf die 5 € fallen dann immer noch 0,75€ Gebühren an.
Also muss man 5,30 € einbehalten, obwohl Rückversand nur 5€ gekostet hat.

Tja, wer soll das noch richtig ausrechnen??? Ohne, dass Amazon zu viel Gebühren einbehält.

Oder macht Amazon das So: 10 € Erstattung incl. Gebühren (vollständig), Rechnung an Kunden zu unserem Vorteil: 5 € ohne Amazon Gebühren?


#13

Ihr habt den A… offen Amazon, es reicht !!!


#14

Träum weiter, der Kunde kann so oft herum daddeln wie er möchte bis es passt.


#15

Da steht doch aber auch:

Was ist, wenn ich mich vom Programm für vorfrankierte Rücksendeetiketten abmelden möchte?

Um sich vom Programm für vorfrankierte Rücksendeetiketten abzumelden, müssen Sie sich an den Service für Verkaufspartner wenden. Es kann bis zu 3 Tage dauern, bis die Änderung wirksam wird.

Ich möchte mich gerne abmelden, jetzt schon


#16

Damit werden jetzt gerade alle Artikel bei Amazon nochmal 25% teurer… Und die sind hier schon viel teurer als auf allen anderen Plattformen… Du kannst hier nicht so viel essen, wie Du erbrechen willst… Es ist der blanke Hohn !! - Wenn ich da an die Bestellungen denke, wo der Kunde zuerst 5 Teile bestellt und in 3 Touren dann alles zurück schickt, am besten auch noch von Österreich aus, und für jedes Mal ein Rücksendeetikett bekommt, dann ist ein Verkauf bei Amazon seriös nicht mehr abzubilden.


#17

Du kannst doch lesen. Habe doch geschrieben das es in der Richtlinie steht und bei den Bestellungen ist es dann möglich die Kosten abzuziehen oder eben auch nicht, je nach Grund.
Natürlich wird es den schlauen Kunden geben. Tun die 5€ nun so weh? Keine Möglichkeit das wieder einzupreisen? Auf wie viele Bestellungen kommt denn so ein findiger Kunde? Rechne mal nach, dann lache darüber und packe die 5cent bei irgendeinem Artikel drauf.
Sich über sowas zu beschweren ist doch albern. Amazon wird so etwas niemals zurück nehmen. Somit abhaken, einpreisen und weiter machen. Ganz Pragmatisch sehen.

Das bestimmt auch. Wer wegen der einen negativen aber gleich das Schwitzen anfängt, naja, verkauft eben zu wenig oder ist allgemein sehr ängstlich unterwegs. So läuft das Geschäft eben. Ändern kann man das sowieso nicht. Anpassen und sich entsprechend ausrichten ist doch auch was tolles. Kommt keine Langeweile auf hier. Amazon weiß schon wie man Verkäufer beschäftigt.

So wie immer… Siehe oben. Einpreisen und weiter machen.

Jede Woche gibt es Herausforderungen die wesentlich ärgerlicher sind oder richtig weh tun. Gas-, Strom- Einkauf, alles wird teurer und anscheinend leben die meisten hier immer noch aber wehe da kommt auf 100 Bestellungen der eine Kunde mit dem falschen Rücksendegrund und verursacht 5€ Rücksendekosten. Wirklich, manchmal verstehe ich hier keinen.

Und nein, finde ich ebenso unschön aber so what!? Sol läuft es eben, typisch Amazon.
Teuer und immer teurer wird es hier. Nebeneffekt, die Leute strömen, wanken, latschen nun zu den Shops oder auf andere Plattformen. Die Kohle kommt schon rein, eben von woanders wenn es sein muss.


#18

Schick mal ein paar Gramm von dem Stoff rüber…


#19

Begründung: ungenaue Beschreibung.

Wer will das beurteilen, ob die Beschreibung ungenau ist? Der Kunde?
Und nur weil der Kunde dieses angibt, um sich vor den Kosten zu drücken? Es aber eigentlich gelogen ist bzw. der Kunde das nun wirklich nicht immer beurteilen kann, weil kein Fachmann.

Aber so ist es ja bereits bei Fälschungsvorwürfen - weil Kunden mit sachverständiger Sicherheit das wissen.


#20

Ich glaube, dass es nicht so ist, wie du schreibst. Man kann es nur abziehen, wenn beim Rücksendegrund eigentlich der Käufer zahlen sollte.

Warenrücksendungen mit vorfrankierten Rücksendungen

Sobald Sie die Rücksendung erhalten haben, kann [das Wort kann ist hier sehr sehr sicher falsch gebraucht worden, weil stumpf aus dem englischen übersetzt,] der Verkäufer die Kosten für das Rücksendeetikett von der Erstattung für den Kunden abziehen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

Die Rücksendung ist unabhängig vom Rücksendegrund kostenlos, wenn der Kunde die Rücksendung innerhalb von 14 Tagen ab Kauf des Produkts vorgenommen hat und wenn der Artikelpreis mehr als 40 EUR beträgt. [OK, wissen wir, ist nichts neues]

In anderen Fällen:
Wenn der Verkäufer für die Rücksendung verantwortlich ist, ist diese kostenlos. Die Kosten für das Etikett können nicht abgezogen werden. [Siehe Liste der Rücksendegründe]
Wenn der “Käufer” für die Rücksendung verantwortlich ist, dann können die Kosten für das Etikett abgezogen werden. [Nur genau in diesen Fällen kannst du die Kosten für das vofrankierte Etikett erstatten, so wie du es beschreibst.]

Und da sage ich eben, dass jeder Kunde sich wahllos durch die Gründe klickt, bis er einen “kostenfreien” gefunden hat. Du kannst nichts dagegen machen.

Wenn man keine Eigenmarken hat, sondern Handelsware mit vielen Mitbewerbern, kann man keine 5,99€ netto Retourenkosten einpreisen, wenn man Quoten von 30% hat. In deinem Fall mag das anders aussehen.