Automatisierung der Genehmigung von Rücksendeanträgen für Bestellungen mit Versand durch Verkäufer


#103

Ich hab bei Amazon schwanken auch zwischen 25% und 30% - hingegen bei Ebay 2,4% aktuell und Shop sogar nur 1,6% - ok Amazon läuft gegen über Shop besser, aber Ebay & Amazon nehmen sich bei mir eigentlich nicht viel, was die Auftrag Anzahl betrifft.

Ja ist leider so, ich bekomme sogar Zeug zurück, was ich nicht mal verkaufe - das beste war mal eine nagelneue Kaffeemaschine .) - aktuell hab ich 13 Rücksendungen auf dem Dachboden liegen von Artikel, die ich weder führe, noch verkaufe!


#104

Ja, das stimmt, bei Otto legst DU das Rückversandlabel bei. Das kostet beim Versanddienstleister DEINER WAHL aber zumeist auch nur ein Bruchteil dessen, was Amazon für SEINE DPD Lieferungen aufruft. Ein weiterer wichtiger Faktor, den viele vergessen ist, dass wenn DU den Retourenversand organisierst, dann wirkt sich das unmittelbar auf DEINE Paketmenge beim Versanddienstleister und damit auch direkt auf DEINEN Paketpreis aus, während beim Amazon organisierten Rückversand sämtliche Retouren deren Rahmenvertrag zugeschrieben werden und Dich nicht nur teuer Geld kosten, sondern auch Deine Paketzahl beim Versanddienstleister nicht erhöht und so auch Deine Paketpreise nicht fallen !


#105

Ich finde es auch schade dass viele das kostenlose Zurücksenden so ausnutzen. Man sollte doch immer bedenken dass dahinter ein Verkäufer steckt der auch seine Wirtschaft in Ordnung haben muss, und das sind eben nicht immer Großhändler die das gut abkönnen. Wenn bei mir jemand ein Produkt in 2 Varianten bestellt weiß ich auch schon eines kommt ziemlich sicher zurück. Plus mein Produkt neigt leider dazu leicht beschädigt zu werden (zumindest nach Auffassung von Amazon) und dann geht das wohl in den Müll.


#106

Das ist jetzt vielleicht ein wenig Off-Topic aber ich muss trotzdem mal Fragen (da ich hier noch neu bin):

Sind alle Änderungen von Amazon einfach sch****se für Verkäufer oder kommt mir das nur so vor? In den Kommentaren zu Änderungen wird fast immer nur gemeckert und aufgezeigt, wie schlecht die Änderungen für Verkäufer sind.


#107

Nicht alle Änderungen, einige Funktionen (z.B. Marken Experimente (direkter Vergleich von verschiedenen Listings)) sind nützlich, aber gerade dieses Thema hier ist für FBM Besteller bestimmt ein Hammer.


#108

Das liegt nicht dran, was der für Textilien verkauft, sondern wie die Kunden die in 9 von 10 Fällen zurück senden. Da ist jedweder Aufwand höher, als das was man daran noch verdienen könnte und damit ein Stück für die Tonne. Wir verkaufen unsere Versandrückläufer zu Symbolpreisen im Lagerverkauf, das schont wenigstens die Umwelt, aber das Problem ist im Prinzip genau das Gleiche: Kunden, die zu dumm sind, eine Größentabelle zu lesen, zu faul sind, ihre Größe einmal richtig auszumessen und zu verwöhnt/verzogen sind, sich über die Konsequenzen ihres Rücksende-Verhaltens Gedanken zu machen. Interessanterweise kommen bei uns auch 9 von 10 Rücksendungen von Amazon-Kunden, obwohl wir hier nur einen Bruchteil unseres Umsatzes generieren und unsere Beschreibungen hier die gleichen, wie anderswo sind. Das sagt wirklich viel aus über die Plattform und den Wert, den sie für Händler in Wahrheit hat. Amazon ist Beschäftigungstherapie, aber nichts, wo man Geld verdient. Außerdem: Ist Euch mal aufgefallen, dass Amazon immer nur daran interessiert ist, dass Ihr Euren Umsatz steigert ? - Damit meinen die aber in keinem Fall, dass Ihr auch damit Eure Gewinne steigern sollt… Amazon verdient bei Euch nur am Umsatz mit, an Eurem geschäftlichen Erfolg, sprich an dem, was hinterher übrig bleibt, sind die nicht die Bohne interessiert - das muss man wissen !


#109

In der Bucht gilt es meines Wissens nach wirklich nur für ebay-plus Kunden, die Bucht zahlt und wenn der Artikel schrottig bei dir zurückkommt, sagst du der Bucht Bescheid und du bist fein raus.
Hier sieht das jetzt leider ein wenig anders aus …

Unsere Retourenquote (Lebensmittel) ist bei Amazon aucg exorbitant höher als auf anderen Marktplätzen bzw. dem eigenen Shop, das sollte wohl normal sein hier, u.a. deswegen bestellen da auch so viele.


#110

Nein nicht alle, aber wenn man als Selbstversender über Jahre die Entscheidungsgewallt selbst hattest, ob Du eine Retoure genehmigst oder nicht - auch weil man eventuell mit dem Kunden vorher eine Lösung gefunden hat und deshalb die Retoure ablehnen konnte - dass ist das, was jetzt Amazon macht, quasi über unseren Kopf weg zu entscheiden, mehr als Schei…e, da Du selbst erstmal nicht mehr eingreifen kannst.


#111

Du kannst auch im Freitext hinterlegen, dass Kunden zunächst bei Dir eine RMA Nummer abzuholen haben (Amazon hat geschrieben, dass man spezielle Rücksende-Mechanismen im Freitext regeln soll) und dann ohne RMA Nummer keine Warenannahme. Du kannst auch im Freitext explizit darauf hinweisen, dass die bloße Freigabe zur Rücksendung lediglich eine Freigabe dazu darstellt, Euch den Artikel zur Prüfung der Ansprüche vorzulegen und dass eine solche Freigabe zur Rücksendung noch in keinem Fall eine Zusage für eine tatsächliche Rücknahme ist, noch eine (rücksende-)fristverlängernde Wirkung hat. Außerdem der Hinweis, dass Du durch den Kunden ungerechtfertigt verursachte Rücksendekosten wieder an den Kunden berechnen musst. Damit wärst Du grad auch wieder raus aus der Nummer und Amazon springt im Dreieck ! - Wenn das der Kunde nicht liest, ist das sein Problem, es stand aber da und ist damit wirksamer Teil des Prozesses, den Amazon wieder mit ungerechtfertigten A-Z übergehen wird, und Du es Dir letzten Endes dann doch wieder beim Kunden wieder holst. Na, ob das wirklich das Einkaufserlebnis des Kunden steigert, wage ich dann doch zu bezweifeln. Aber egal, es sind ja, wenn es nach Amazon geht, nicht Deine Kunden.


#112

Weist Du was passiert:
Der Kunde stellt dann reihenwiese A-Z - Amazon winkt die durch, erstattet dem Kunden den Kaufpreis und zieht es dann von Dir wieder ab. Kund hat dann Geld & Ware .(

Ich glaub Du kannst da ins Freitextfeld schreiben, was Du willst, dass interessiert dann weder den Kunden noch Amazon.


#113

Das macht natürlich nur Sinn, wenn Du bereit bist, das weiter zu verfolgen…


#114

Ob das Sinn macht oder nicht, spielt doch erstmal keine Rolle - den Ärger hat der VK und muß außerhalb von Amazon sich drum kümmern, sein geld oder die Ware zu bekommen. Da viele Kunden aber denken, dass was Amazon entscheidet gesetzt ist, bis Du als VK einfach der gearschte und legst drauf - kaum ein Gericht wird dann ständig Einzelfälle, wo es um 10, 20 oder 30,- e geht überhaupt noch annehmen - die sind doch jetzt schon massig überlastet.


#115

Du hast das ernst gemeint? Ich dachte, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, dass das ein ironischer Beitrag war. Ansonsten wäre das die Anleitung für “Wie wird Amazon mich los in 10 Tagen”…


#116

Damit wäre ich vorsichtig. Mit solchen Einschränkungen machst du dich schnell abmahnbar, insbesondere wenn sich der Kunde auf sein gesetzliches Widerrufsrecht bezieht. Da sind die Pflichten des Verkäufers und Kunden gesetzlich geregelt. Die Angabe einer RMA-Nummer gehört nicht zu den Pflichten eines Kunden und kann ihm in so einem Fall auch nicht nachträglich auferlegt werden.

Auch mit anderen Beschränkungen wäre ich vorsichtig, selbst wenn diese vielleicht in bestimmten Fällen möglich wären. Diese müssten dann aber dem Kunden auch bereits bei Vertragsschluss (in den AGB’s) mitgeteilt werden. Ein Freitextfeld, das erst erscheint, wenn man Ware zurücksenden will ist dafür sicherlich der falsche Ort. Du kannst nachträglich nicht einseitig die Bedingungen eines geschlossenen Kaufvertrags ändern.


#117

Moin,

Selbst wenn du das Geld außerhalb von Amazon vom Kunden einholst wirst du ziemlich fix aufgrund der hohen Mangelrate (A-Z Garantieantrag) auf Amazon gesperrt werden.

Im Endeffekt hat man dadurch nichts gewonnen außer mehr Freizeit und vielleicht weniger Stress :stuck_out_tongue:

Grüße


#118

Und wieder kuscht man vor dem ach so großen Amazon… Na und ? - Lass die doch machen. Das beste Beispiel, wie man dann weiter vorgeht, liefert gerade Aukey, wenn man den Laden hier so sehr vermisst…


#119

Erstens hat das nichts mit Kuschen zu tun sondern mit Anpassung und zweitens geht es hier nicht nur um Amazon, sondern auch, und mir in erster Linie, um den Kunden, sowie auch um gesetzlich geregelte Belange. Diese zu berücksichtigen, was Dein Vorschlag nicht wirklich seriös macht, hat ebenso wenig mit Kuschen zu tun, sondern mit professionellem Auftreten.

Der, für manche nicht ganz unwichtige, Nebeneffekt Deiner Vorgehensweise wäre aber eben auch, dass man sich dann bald hier verabschieden kann. Wer sich das jetzt oder noch nicht leisten kann, hätte dann ein Problem.


#120

Da hast Du vollkommen recht, das muss natürlich alles auch vorher schon in den Rücknahmebedingungen stehen, die Teil des Kaufvertrages werden. Nicht jedoch in den AGB. Das Freifeld alleine reicht dazu nicht. Der Kunde mag gesetzlich auch sicher keine RMA Nummer schulden, das gilt aber gleichermaßen auch für das Rückgabeprozedere von Amazon insgesamt gleichermaßen. Innerhalb der 14 Tage kann der Kunde jederzeit auch einfach so den Widerruf erklären und das Paket einfach los schicken. Hier ist aber seitens des Handels auch keine Übernahme der Rückversandkosten geschuldet. Das ist wieder so ein Schachmatentum von Amazon… Wie lange für ein solches Vorgehen ein Kunde auf seine Erstattung warten muss, weil sich die Sendung nicht zuordnen lässt, ist dabei nirgendwo geregelt… Es liegt also in seinem Interesse, die vom Händler ausgegebenen Prozeduren einzuhalten.


#121

Der hat noch ein viel größeres Problem, wenn er dann am Jahresende im Rahmen der Bilanz feststellt, dass diese Änderung (und andere Änderungen) dann auch noch die letzten paar Prozentpunkte Reingewinn aufgefressen haben… Umsatz machen ist halt nicht alles und ehrlich gesagt, hab ich auch keinerlei Interesse daran hier mit Dir herum zu diskutieren oder die Seriösität meines Auftretens in Zweifel ziehen zu lassen. Die Gemeinde insgesamt gegen den gemeinsamen Gegner stärkt sich nicht dadurch, dass sie sich gegenseitig zerfleischt oder an Kleinbesserwisserei aufhängt…


#122

Vielleicht holst Du mal tief Luft, liest dann noch mal meinen Beitrag, und wirst feststellen, dass ich Dir persönlich weder Professionalität abgesprochen, noch Dein Auftreten als unseriös betitelt habe.

Allein Dein ursprünglicher Beitrag bzw. der darin enthaltene Vorschlag für sich genommen, wäre jedenfalls bestens geeignet seinen Amazon Shop binnen kürzester Zeit schließen zu lassen, Ärger mit Kunden zu bekommen und gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Dann darfst Du das halt nicht so unvollendet posten oder musst daran geäußerte Kritik eben hinnehmen.