Auffüllbeschränkungen


#870

Ja man wird über den Sommer runtergeschrumpft und hat dann eigentlich gar keine Chance Bestand für Weihnachten :christmas_tree: aufzubauen.

Da wird es dann wieder ein mega Chaos geben, weil jeder Ende November und Anfang Dezember nachfüllen muss.

Generell sorgt das alles für weniger Wachstum bzw. dauerhaftes Schrumpfen und mehr Chaos bzw. fehlende Planungssicherheit, was sich nachhaltig auf die Entscheidung der Händler bezüglich Portfolio und Investition auswirken wird.


#871

Du weißt es, andere wissen es, ich weiss es. Aber logisches denken und amazon passt nich zusammen. Wie schon erwähnt, ich sehe immer mehr sehr gut laufende Artikel, die kaum nachgelegt werden, weil viele seller dieses Problem haben. Freuen sich halt die, die vorher hohe Preise hatten, die kommen jetzt dran. Sehr Kunden orientiert amazon, sehr kundenorientiert.:^)


#872

Kurze Frage: Bei uns kommen die Pakete seit ein paar Wochen aus UK zurück. Wir versenden mit DHL und anscheinend werden die nicht beim Lager angenommen und gehen wieder auf die lange Reise zurück.
Wie versendet ihr die Waren?


#873

Moin,

wir versenden unsere Ware auf Paletten mit DHL Freight nach Großbritannien - bisher hat das reibungslos geklappt.

Hoffentlich kommt da kein neues Problem auf uns zu…


#874

UPS…funktioniert auch eher mäßig.


#875

Aaaalter,

ich habe nun seit 5 Wochen mal wieder 55 Einheiten frei.
Denke mir, gut dann 11 Artikel zu 5 Einheiten (so just in time).
Pustekuchen. Ich habe auch Small and Light Artikel dabei.
Und Amazon hat immer noch die Mindestmenge von 24 Einheiten bei SL.
Obwohl es schon gar kein Small and Light Lager in Winsen an der Luhe gibt.
Amazon verteilt auch jetzt SL in alle Lager, bestehen aber noch dabei auf mindestens 24 Einheiten pro SL Artikel. Ich könnte kotzen.
24 Einheiten für einen Artikel sind im Moment zu viel, weil ich damit 1-2 Wochen klar kommen würde.
Ich wollte jetzt meinen Lagerbestand bei Amazon auf ca. max. 4-7 Tage nutzen.

Nur so nebenbei: Diesen SL Artikel habe ich früher 120 Stück in einem sortenreinen Karton nach Amazon geschickt.
Bestand im Moment bei Amazon Null.
5 Stück hätten mit heute gereicht zu schicken.
Nein, ich muss 24 schicken wegen SL Mindestmenge :frowning:


#876

Hallo,

kennt eventuell jemand einen Versanddienstleister, der ein FBA ähnliches Produkt anbietet, hat damit schon jemand Erfahrung gemacht und kann diesbezüglich eine Rückmeldung geben?

Das soll heißen, dass man dorthin Ware sendet, bei Amazon aber auf FBM stellt und dem Dienstleister die Sendungen übermittelt und diese dann die Richtlinien für Prime Versand einhalten?

Über jede Rückmeldung und Antwort wären wir sehr dankbar :slight_smile:


#877

Die Logik ist ganz einfach, Durchverkaufsrate geht hoch dann geht auch Lagerbestand hoch.
Durchverkaufsrate sinkt, am Montag geht auch Lagerbestand runter.
Wird ja auch so kommuniziert. Big A will einfach dass wir uns gegenseitig das Zeug unter dem Einkaufspreis um die Ohren hauen. Nur um noch mehr Ware unter dem Einkaufspreis verkaufen zu können. Funktioniert doch super…


#878

Hallo Mosaic,

es gibt eine Vielzahl von Fulfillment-Dienstleister. Fast jeder größere Logistikdienstleister bietet solche Dienstleistungen an (DHL, Kühne & Nagel, Hermes, Arvato, Fiege usw.). Welcher da am Besten zu einem passt, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Preis (Nach meiner Erfahrung sind die meisten Fulfillment-Dienstleister beim Versand von nur einer Einheit an einen Kunden teurer als Amazon FBA. Sobald man aber Waren hat, die von Kunden in größeren Stückzahlen gekauft werden, kann es durchaus auch deutlich günstiger als über FBA werden.)

  • Ist eine Anbindung an die vorhandene Warenwirtschaft oder direkt an das Amazon-Verkäuferkonto möglich

  • Wird Prime by Seller unterstützt

  • Passt der Fulfillment-Anbieter zum Händler (Häufig richten sich die Angebote der größeren Logistikdienstleister auch eher an größere Händler)

Neben den großen Logistikdienstleistern gibt es seit einigen Jahren aber auch ein paar Startups, die sich mit ihren Geschäftsmodellen deutlich an FBA orientieren und sich damit auch gezielt an kleinere Händler richten.

Eine Liste solcher Anbieter findest du beispielsweise hier:

Zu meiner persönlichen Erfahrung:

Ich hab bisher nur einige Angebote verglichen und bin damals (vor den Auffüllbeschränkungen) zu dem Schluss gekommen, dass FBA zunächst für mich am sinnvollsten ist, da Amazon-Kunden bei mir meist nur einen Artikel kaufen und da ist FBA fast konkurrenzlos günstig. Zudem bin ich für die meisten Anbieter auch einfach zu klein.

Ein Bekannter von mir arbeitet mit DHL zusammen. Für ihn ist es teurer als FBA. Ausschlaggebend waren hier aber Zusatzleistungen die Amazon nicht anbietet und ein individuellerer Retourenservice.


#879

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort. An sich hast du natürlich vollkommen Recht mit FBA, aber durch die Auffüllbeschränkungen und die fehlende Sicherheit dadurch bei der Planung des Weihnachtsgeschäfts, ist es eventuell ganz gut sich schonmal um einen Plan B zu bemühen.

Ich werde mir auch gleich mal den Vergleich anschauen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag :slight_smile:


#880

Es gibt auch gute Nachrichten. Wir sind jetzt runter gekürzt worden auf 1000 Einheiten. 1000 ist ja auch der Wert, der mir für Schuhe und Großvolumenartikel angezeigt wird. Niedriger kann es also nicht mehr werden. Ist das nicht beruhigend? Spätestens jetzt muss ich mir definitiv eine Alternative suchen. Denn oh Wunder, wir haben mehr als 1000 Artikel im Sortiment…


#881

Mein LBI ist heute um 8 Punkte gestiegen. Also nicht nur montags…


#882

nobody knows .

Fakt ist auch, dass Amazon mit seinen aktuellen Megahallenprojekten vielerorts gebremst wird und die Kapazitäten wirklich drastisch am Limit sind. Es gibt unzählige Anbieter die seit der Krise ein enormes Wachstum nachweisen können und den Stock erheblich nutzen. Die Lebensmittelindustrie braucht nun auch mehr Platz bei FBA , zusätzlich unsere asiatischen Freunde, dessen Ware sich in Osteuropa bereits türmt. Amazon musste reagieren.

Für alle die sich große Sorgen machen, der Eigenversand steigt mit dem eigenen Einsatz des Selbstversandes um ein Vielfaches. Die Vorteile liegen dann in der Zukunft: Bessere Paketpreise, keine erhöhten FBA-Gebühren, keine langen Laufzeiten der Einbuchung, positivere Endkundenpreise, bessere Qualitätsüberwachung bei Rücksendungen, dem Amazon die Tage erst entgegen gekommen ist. Wir sehen das positiv , da wir bereits vor Jahren anfingen den Stock bei FBA zu minimieren.
Wir bearbeiten die Bestellungen schneller, haben einen besseren Kundenservice bei Reklamationen und sind viel flexibler. Das sollte man nutzen.


#883

Guten Morgen zusammen,

die Auffüllbeschränkungen machen es uns gerade unmöglich UK zu steuern. Wir sind mit dem aktuellen Lagerbestand deutlich über dem maximal zulässigen Bestand und können nun keine Ware mehr hin schicken.

Hat jemand eine Idee, wie man die dort gelagerte Ware ohne große Kosten wieder zurück holt?


#884

vielleicht ein UK-Partner, der euch Lagerplatz bietet. So könnt Ihr die Mengen kurzzeitig umlagern und dann eigens zurück holen, oder die Wiedereinbuchung in UK in der Zukunft organisieren.

Amazon Rückholaktion wird teuer.


#885

So weit runter geht das?
Was habt Ihr gemacht?
In dem Konto nutze ich kein FBA und ich hab 3000 Einheiten (ebenfalls bei Schuhe/Großartikel).
Und ja, die 3000 sind frei :wink:
Wie viele Verkäufe hast du denn? mir kommt das halt wirklich komisch vor - weil wir haben auch scheinbar ähnlich viele Artikel und sind jetzt auch weder sehr ewig hiermit am Start, noch haben wir bisher Millionenumsätze - und trotzdem 3000 Einheiten als Standard schon hinterlegt.

Weiß jemand mehr woher das rührt?


#886

Vielleicht hängt es damit zusammen wann man sich bei Amazon als Verkäufer angemeldet hat? Hat Amazon da ggf. zwischenzeitlich die Mindestwerte verändert? Ich bin erst seit 2 Jahren bei Amazon als Händler aktiv.

Ich hatte Anfangs überall nur ein Lagerbestandsmaximum von 1000 Einheiten. In der Standardgröße stieg der Wert dann mit der Zeit auf 12000 Einheiten. Mittlerweile liegt das Lagerbestandsmaximum bei der Standardgröße wieder bei nur 1300 Einheiten. Bei Schuhen und Großartikeln (die ich nicht verkaufe) blieb der Wert immer konstant bei 1000. Ich denke mal, das ist dann für mein Konto auch die unterste Grenze. Bei Dir scheinen das ja 3000 Einheiten zu sein.


#887

Hallo Zusammen,

wir kämpfen auch mit enormen Einbußen im Lagerbestand und natürlich auch in den Verkäufen, da wir keine Produkte mehr anliefern können. (Lagerbestand von 12000 auf 5800 gekürzt)
Dann haben wir einen großen Abverkauf gemacht, wo wir Produkte im Preis reduziert haben und zusätzlich schlecht laufende Artikel remisionniert haben.
Resultat, Amazon hat uns nochmals den Lagerbestand gekürzt.
Mittlerweile nur noch 4700.

Wir konnten bereits seit 6 Wochen keine Produkte mehr anliefern…
Der Durchlauf geht immer weiter runter, demnach augmentiert Amazon auch, dass Sie uns immer weiter den Lagerplatz reduzieren.
Ein Teufelskreislauf…


#888

Abverkaufsrate muss auf über 3, sonst gehts immer weiter bergab. Den Teufelskreis kann man nur mit einer massiven Ausweitung der Verkäufe hinbekommen. Außerdem maximal für 3 Wochen Ware hinschicken sobald es wieder geht.


#889

Wenn sich die Abverkaufsrate auf die Verkäufe der letzten 90 Tage bezieht, dann kommt das Tal der Tränen erst noch. Mai bis August ist einfach nicht so viel los…